1009GE - Jesus schmeckte den Tod in all seinen Phasen Titel 1 Wiederholung von sechs Aspekten des Tauschs am Kreuz: Aspekt 1. Jesus war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen, damit wir Frieden (Vergebung, Versöhnung) hätten. Aspekt 2. Jesus trug an Seinem eigenen Leib unsere Schmerzen und Krankheiten, damit wir Heilung empfangen würden. Aspekt 3. Jesus wurde mit unserer Sündhaftigkeit zur Sünde gemacht, damit wir mit Seiner Gerechtigkeit gerecht gemacht würden. Aspekt 4. Jesus wurde mit unserer Krankheit krank gemacht, damit wir mit Seiner Gesundheit heil gemacht würden. Aspekt 5. Jesus wurde zum Fluch gemacht, damit wir den Segen empfangen würden. Aspekt 6. Jesus wurde mit unserer Armut arm gemacht, damit wir mit Seinem Reichtum reich gemacht würden. Titel 2 Aspekt 7. Hebr 2,9: „...damit Er [Jesus] durch Gottes Gnade für jeden den Tod schmeckte.” Jak 1,15: Die letzte Konsequenz jeder Sünde ist der Tod. Es gibt keine „kleinen” Sünden. Jesus schmeckte den Tod in allen drei aufeinander folgenden Phasen: Titel 3 1. Abgeschnitten von der Einheit und Gemeinschaft mit dem Vater: Joh 6,57; 10,30: Jesus hatte geistliches Leben durch die Einheit mit dem Vater. Mt 27,46: Vom Vater verlassen gab Er Sein Leben auf. Jes 59,1-2: Nur Sünde kann eine Seele von Gott trennen. Hab 1,13a: Gott kann Sünde nicht ansehen (d.h. akzeptieren, billigen). Titel 5 2. Physischer Tod: Mt 27,50: Jesus verschied (physischer Tod). Der physische Tod trennt die Seele vom Körper, verändert jedoch nicht deren jeweiligen Zustand. Titel 6 3. Aus der Gegenwart Gottes verbannt: 3 Mose 16,22: „...damit der [Sündenbock] all ihre Schuld auf sich trägt in ein ödes Land...”, d.h. in ein Land der Trennung. Jesus war die Erfüllung dieses Bilds vom Sündenbock. Ps 16,8-11; Eph 4,9: Die Seele Jesu stieg hinab in den Hades (Scheol), blieb aber nicht dort. Apg 2,25-31: In der Zwischenzeit - im Grab - unterlag sein Fleisch nicht der Verwesung. 1 Petr 3,18-19: „Er wurde getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist (vor der Auferstehung)” und „hat den Geistern im Hades gepredigt”. Titel 9 Ps 71,20-21: Nachdem er viele und unheilvolle Nöte durchgemacht hatte, wurde Er wieder lebendig gemacht und aus den Tiefen der Erde wieder heraufgeführt und bekam wieder seine Position der Ehre und der Gemeinschaft mit dem Vater. Ps 88: Ein einzigartiger Bericht dessen, was Jesus im Hades erlebte. Beachte vor allem: V.4-5: „Satt ist meine Seele vom Leiden und mein Leben ist nahe dem Scheol (dem Reich der Toten).” „Ich bin ein Mann ohne Gott geworden” (wörtl. a. d. Engl.). V.6: Abgeschnitten von der Gegenwart Gottes. Titel 10 V.7: „Du hast mich in die tiefste Grube gelegt, in Finsternisse, in Tiefen.” V.8-9: Er erträgt die volle Wucht des Zornes Gottes; Er ist eingeschlossen” wie in einem Gefängnis. V.14: „Am Morgen” harrt Er auf die Auferstehung. V.16-17: „Elend bin ich und todkrank von Jugend auf („geboren, um zu sterben”). Ich trage [Gottes] Schrecken, bin verwirrt.” Er ist untergetaucht in Gottes Zorn. Titel 11 V.19: „Du hast mir entfremdet Freund und Nachbarn. Meine Bekannten sind Finsternis.” Auf diese Weise leerte Jesus den Kelch, den der Vater ihm gab (vgl. Joh 18,11). V.11-13: Jede dieser sechs Fragen beantwortet das Neue Testament mit „Ja”. 1 Petr 3,18-19: Den ungehorsamen Geistern verkündete Jesus: „Jetzt habe ich die Schlüssel zum Hades in Händen” (vgl. Offb 1,18). 1 Petr 4,6: Den Geistern der gerechten Gläubigen verkündete Er die Frohe Botschaft: „Jetzt ist eure Erlösung vollendet.” Röm 6,23: Im Gegenzug verleiht Gott dem Gläubigen die Gnadengabe des Lebens in allen drei Phasen: Titel 12 1. Einheit und Gemeinschaft mit Gott: 1 Kor 6,17: Im Geist eins mit dem Herrn (vgl. 1 Kor 1,9; 1 Joh 1,3; Hebr 13,5). 2. Physisches Leben: a. Röm 8,11; 2 Kor 4,10-11: Jetzt Auferstehungsleben in einem sterblichen Leib. b. 1 Kor 15,51-54: Nach der Auferstehung ein unsterblicher Leib. Titel 13 3. In Ewigkeit in Gottes Gegenwart: 1 Thess 4,17: „Und so werden wir allezeit beim Herrn sein” (vgl. Offb 21,1-5). © Internationaler Bibellehrdienst 1998