4019bGE - Vom richtigen und falschen Gebrauch der Zunge Teil 2 V. Die Lösung des Problems A. Ein Problem des Herzens 1. Wenn die Frucht (Mund) faul ist, ist auch der Baum (Herz) faul (Mt 12,33-34; Jak 3,10-11). 2. Wir müssen die Frucht unserer Zunge essen (Spr 18,21). 3. Was aus dem Mund kommt, kommt aus dem Herzen (Spr 4,23). B. Bekenne deine Sünden und lass dich reinigen 1. Nicht beschönigen oder entschuldigen, sondern als Sünde bekennen (1 Joh 1,9). 2. Gott wird uns reinigen (1 Joh 1,7). C. Widerstehe dem Bösen 1. Wir sollen dem Teufel unsere Körperglieder verwehren (Röm 6,12-13). a. Unsere Zunge soll ein Werkzeug der Gerechtigkeit sein. D. Verstehe, warum du überhaupt eine Zunge hast 1. Meine Zunge ist meine Herrlichkeit (vgl. Ps 16,9 mit Apg 2,26). 2. Meine Zunge soll Gott verherrlichen (Ps 30,12-13; Ps 57,8-9; Ps 108,2). E. Entscheide dich dazu, Gott zu preisen 1. Erst eine persönliche Entscheidung (Ps 34,2-3). 2. Dann eine kollektive Entscheidung (Ps 34,4). 3. Unsere Lippen sollen Gott rühmen (Ps 35,28; Ps 63,4-6). F. Christus ist unser Hohepriester 1. Er ist der Hohepriester unseres Bekenntnisses (Hebr 3,1; 4,14; 10,21.23). a. „Bekennen“ heißt, dasselbe sagen wie Gott in seinem Wort. b. Was wir mit unserem Mund sagen, entscheidet darüber, was Jesus als Hohepriester für uns tun kann. c. Wenn wir nur Negatives reden, muss er sich für uns vor Gott entschuldigen. d. Wir müssen das Bekenntnis festhalten. G. Ordne dich der Disziplin des Leibes Christi unter 1. Versuche, durch ein persönliches Gespräch den Riss zwischen dir und der anderen Person zu kitten (Mt 18,15-18). a. Immer die betreffende Person ansprechen. b. Wenn mir etwas über eine Person zugetragen wird, mache ich mich nicht zum Mitwisser und höre nicht zu. © Internationaler Bibellehrdienst 1998