4026GE - Der Weg ins Allerheiligste - Jenseits des zweiten Vorhangs Teil 2 Der Gnadenstuhl I. Der Gnadenstuhl = die Sühne Christi und ihre Auswirkungen A. Röm 3,24-25: Die Sühne Christi und das vergossene Blut bedecken das gebrochene Gesetz und geben Gott einen Ort, an dem er wohnen, regieren und sich offenbaren kann. B. Hebr 4,16: Das ist der „Thron der Gnade“ II. Die Cherubim aus „getriebenem“ Gold sind eine göttliche Schöpfung; sie haben keine göttliche Natur. Ihre geneigte Körperhaltung und ihre ausgestreckten Flügel sind Sinnbilder für Anbetung. Ihre Gesichter, die einander ansehen, stehen für eine auf Christus ausgerichtete Gemeinschaft. Sie stellen damit den Ort für die Offenbarung der Gegenwart Gottes, die „Schekina-Herrlichkeit“, bereit (vgl. 2 Mose 25,20-22) C. Sach 6,11-13: Ein prophetisches Bild des Christus („der Spross“), der sich als Priester und König den Thron mit dem Vater teilt D. Offb 19,12: Die Kronen (Diademe) verkünden, dass er König ist E. Jes 53,1-2: Sein Menschsein; eine Pflanze, die aus dürrem Boden wächst F. Joh 7,22: Auf dem Thron regiert Christus in Herrlichkeit. Der Gnadenstuhl ist ein Sinnbild für den Thron. Hier sitzt Christus in seiner Herrlichkeit als Priester und König und Erbauer des Tempels Gottes. Die fünf gemeindebaulichen Dienste werden im „Heiligen“ durchgeführt; die Dienste des Priesters und Königs werden im „Allerheiligsten“ durchgeführt. Durch Einssein mit Christus haben die Gläubigen Anteil an all diesen Diensten bzw. Funktionen. G. Röm 5,17: Die Gläubigen regieren jetzt, in diesem Leben, mit Christus H. 1 Kor 3,9-10: Wir bauen mit Gott an seinem Bauwerk I. 1 Petr 2,9: Wir sind ein königliches Priestertum J. Offb 1,5; 5,10: Wir sind Könige und Priester (vgl. 2 Mose 19,6) K. 2 Tim 2,11-12: Um zu leben müssen wir sterben; um zu regieren müssen wir leiden (vgl. 1 Petr 4,1-2.15-16) L. Hebr 5,8-9: Das ist der Weg, den Jesus uns gebahnt hat M. Phil 3,10: Die „Gemeinschaft der Leiden“ geht mit der Kraft der Auferstehung einher N. 3 Mose 23,4-44: Die Bildhaftigkeit der sieben Feste. Der „Sühnetag“ führt zum Laubhüttenfest (vgl. 2 Mose 23,14-17; 1 Kor 5,7). O. Anwendung: Das Leben in der Bundeslade (unsere innerliche Charakterentwicklung) kommt zeitlich vor dem Leben auf dem Thron (unsere Ausübung königlicher Autorität) © Internationaler Bibellehrdienst 2019