4319GE - Gut, dass du das gefragt hast! Track 1 I. Prädestination (Vorherbestimmung) 1. Wie wirkt sich die von Gott im Voraus bestimmte Erwählung von Menschen auf die Art und Weise aus, wie wir für Nichtchristen beten sollen? 2. Welchen Sinn hat es, für die Bekehrung jener zu beten, die nicht zu Gott kommen können oder werden? 3. Ist es eine korrekte biblische Schlussfolgerung zu sagen, dass wir dazu vorherbestimmt sind zu wählen, also dass die Prädestination Gottes Geschenk ist, wenn der Mensch jedoch gleichzeitig einen freien Willen hat? 4. Arrangiert Gott Lebensumstände so, dass wir gezwungen werden, seinen Willen zu akzeptieren? Track 2 5. Was nützt uns angesichts der Souveränität Gottes unser freier Wille? 6. Die Bibel sagt uns, dass Gott möchte, dass alle Menschen errettet werden. In Epheser 4 heißt es, wir seien vor Grundlegung der Welt in ihm erwählt worden. Glaubst du in Bezug auf die Erwählung, dass Gott jene auswählt, die ihm nachfolgen werden? Track 4 II. Christlicher Protest u.a. gegen Abtreibung 1. Sollten Abtreibungsgegner, die sich der Regierung unterordnen, physisch auf Frauen einwirken, um sie so von einer Abtreibung abzuhalten? 2. In der englischen Bibel steht in Lukas 19,13 das Wort »occupy«, das man auch mit »okkupieren« übersetzen kann; ich verstehe es in diesem Sinne als militärischen Begriff. Wie weit darf ich als Christ im Kampf gegen Dinge wie Abtreibung, Lügen in den Medien, Desinformation, Beeinträchtigung meiner Bürgerrechte als Christ, Pornographie usw. gehen? 3. Glauben Sie, dass Proteste von Christen, beispielsweise durch Aufstellen von Streikposten vor Abtreibungskliniken, wirklich das erreichen, was Gott gerne möchte, oder würde nicht durch Gebet und Fasten mehr geschehen? Track 6 III. Israel 1. In welcher Beziehung stehen die Gemeinde und Israel zueinander? Bedeutet Galater 3,29 etwa nicht, dass die Gläubigen Abrahams Nachkommen und somit adoptierte Juden sind? Track 7 2. Welche Rolle spielt Israel bei der letzten Evangelisation der Welt? Ist die Weltevangelisation die ausschließliche Pflicht der Gemeinde Jesu oder gibt es nicht auch diesen Aspekt, dass die Gemeinde jenen Teil nicht erfüllen wird, der für jenen Teil Israels reserviert ist, der seinen Messias erkennt? Track 8 3. Wenn ein Israelit errettet wird, ein Wiedergeburtserlebnis hat und im Heiligen Geist getauft wird, gilt er dann als Teil von Israel oder als Teil der Gemeinde? 4. Wie sollen Nichtjuden mit Juden umgehen, die an Jesus glauben? 5. Sie sprachen von den Nachkommen Isaaks und Ismaels. Werden jemals Nachkommen Ismaels Teil des „Israels Gottes“ werden? Und gelten Sie als wahre Juden? Track 9 IV. Diverse Fragen 1. Hat die Ortsgemeinde das Recht, Regeln für Mitglieder aufzustellen, wie z. B. kein Alkohol oder dergleichen? 2. Da Gottes Gesetz ja die Liebe ist, bitte ich um eine Erklärung von Lukas 14,26: »Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter und seine Frau und seine Kinder und seine Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.« Track 10 3. In Römer, Kapitel 15, betreten wir scheinbar einen Bereich, den man mit Situationsethik vergleichen könnte: Wir werden dazu aufgefordert, uns im Hinblick darauf zu verhalten, was unserer Meinung nach die Konsequenzen unseres Verhaltens sein werden. Gott möchte jedoch im Grunde, dass sich unser Verhalten nach bestimmten Prinzipien richtet, das heisst, nicht die Notwendigkeit oder die Konsequenzen in Betracht ziehen, sondern vielmehr das biblische Prinzip und danach handeln. Ein Beispiel hierfür wäre, dass du glaubst, dass dein Ehemann nicht Recht hat, du ihn aber dennoch respektierst. Es hat den Anschein, als fordere uns dieses Kapitel des Römerbriefs auf, uns mit Liebe, Weisheit, Einfühlungsvermögen und Einblick je nach Situation zu verhalten. Doch wie unterscheidet sich dies von einer Situationsethik und von den auf der Bibel beruhenden Verhaltensprinzipien? Track 11 4. Was hat Gott an Jakob geliebt und was hat er an Esau gehasst? 5. Wird die Gemeinde in gleicher Weise ein Überrest sein wie das errettete Israel ein Überrest sein wird? © Internationaler Bibellehrdienst 1998