4412GE - Was es heißt, ein Mann Gottes zu sein Proklamation: Josua 1,8-9 “If” von Rudyard Kipling: “Füllst jede unerbittliche Minute mit sechzig sinnvollen Sekunden an: Dein ist die Erde dann mit allem Guten, und was noch mehr mein Sohn: Du bist ein Mann!” I. Grundlagen: Die Autorität der Schrift A. Jesus Joh 10,35 B. Paulus 2 Tim 3,16 C. John Wesley im Gegensatz zu Francis Watson* II. Im Anfang: 1 Mose (Mt 19,3) A. Adam soll hüten ... pflichtvergessen (1 Mose 2, 15) 1. Unterlassungssünden führen zu Tatsünden. 2. Gott > Christus > Ehemann > Ehefrau (1 Kor 11,3) 3. Ehemann soll regieren - ohne Autorität, nur Unterordnung B. Ordnung innerhalb der himmlischen Familie 1. Gott gibt Jesus Gebote (Joh 10,17-18; 12,49-50; 14,31) 2. Jesus lernte ... an dem, was er litt, den Gehorsam (Hebr 5:8) C. Die christliche Familie, der Vater: 1. Priester: leistet Fürbitte für seine Familie 2. Prophet: bringt seiner Familie das Wort Gottes 3. König: regiert seine Familie gemäß dem Wort Gottes 4. Warum erwählte Gott Abraham? (1 Mose 18,17-18) D. Scheidung 1. Gottes Ziel: Gott wohlgefällige Nachkommenschaft (Mal 2:15) 2. Die Hauptopfer von Scheidung sind die Kinder E. Hauptproblem unserer Gesellschaft: Kinder ohne Eltern 1. Nur eine Lösung: Eltern 2. Ende des Alten Testaments: Kinder ohne Eltern bringen einen Fluch (Mal 3,23-24) 3. Zwei grundlegende Anforderungen: a. Liebe b. Disziplin III. Ein Mann Gottes A. Qualifikation eines Ältesten 1. Regiert sein Heim (1 Tim 3:24) 2. Regiert in der Gemeinde (1 Tim 5:17) 3. “Regieren” = Vor etwas stehen - leiten und beschützen 4. Nicht “von dieser Welt” (Apg 17,57): Das Volk Gottes hat einen anderen König und lebt unter einer anderen Regierung *Zitat aus Spirit Wars von Peter Jones: “Seit kurzem taucht diese “Exegese” im neuen Stil überall in mehr oder weniger radikaler Form auf. Eine bemerkenswerte stammt von der britischen Publikation Journal for the Study of the New Testament, die von der Universität Sheffield herausgegeben wird und für ihre konservative und “evangelikale” Linie bekannt ist. Der derzeitige Chefredakteur Francis Watson von der Universität London veröffentlichte darin einen Artikel, in dem er den biblischen Text (sowohl des Neuen als auch des Alten Testaments) als hoffnungslos patriarchalisch und hierarchisch bezeichnet. Watson hält alle Versuche, diese Texte zu retten, indem man zwischen den Zeilen eine Art ursprünglichen Egalitarismus herausliest, (mit Recht) für nicht überzeugend. Er legt dem Leser eine seines Erachtens “bessere Strategie” nahe, nämlich den “Widerstand”. Dieser Widerstand würde nach Watson eine Form des “Gegenlesens” annehmen, indem man “den Text vorsätzlich gegen den Strich liest.” In der Praxis würde das nun so aussehen, dass man in der Schlange die Befreierin, in Eva die Heldin auf ihrer mutigen Suche nach Weisheit, und den Herrn als eifersüchtigen Tyrannen sieht, dem es nur um die Bewahrung seiner eigenen Vorrechte geht.” © Internationaler Bibellehrdienst 1998