RC023GE - Nehmen wir unser Erbe in Anspruch!, Teil 2 I. Segen statt Fluch A. Jesus trug an unserer Stelle die Flüche, die auf unseren Ungehorsam standen, damit uns die Segnungen, die auf seinen Gehorsam standen, zur Verfügung stehen würden (Gal 3,13-14) 1. Der Segen ist der Segen Abrahams (Gal 3,14) 2. Gesegnet in allem (1 Mose 24.1) II. Ein spezieller Segen - die Verheißung des Heiligen Geistes (Gal 3,14) A. Ein anderer Beistand (Joh 14,15-18) 1. Er zeigt uns, wie wir unser Erbe in Anspruch nehmen können B. Der Heilige Geist hilft uns auf fünferlei Weise 1. Er lehrt uns (Joh 14,26) 2. Er erinnert uns (Joh 14,26) 3. Er leitet uns in die ganze Wahrheit (Joh 16,13-14) 4. Er wird uns das Kommende verkündigen (Joh 1,13-14) 5. Er offenbart uns alles, was Christus - und damit uns - gehört, weil wir am Erbe Christi teilhaftig sind. C. Unser Beistand, unser Advokat, unser Anwalt III. Unsere Beziehung zum Heiligen Geist A. Die Suche nach einer Braut für Isaak (1 Mose 24). 1. Abraham schickt seinen Knecht aus, um eine Braut für seinen Sohn Isaak zu finden - Rebekka. 2. Interpretation: Abraham steht für Gott Vater, Isaak für Jesus, Rebekka für die Gemeinde, der Knecht für den Heiligen Geist. B. Sieben Eigenschaften des Knechts 1. Der Knecht war der Vorsteher von allem, was Abraham gehörte. 2. Er suchte nichts für sich selbst, sondern nur für Abraham und Isaak. 3. Es war seine Verantwortung, eine Braut für Isaak zu finden. 4. Er kam mit zehn Kamelen, voll beladen mit Geschenken. 5. Er stellte Rebekka vor die Wahl, die über ihre Bestimmung entschied. 6. Was Abraham und Isaak anbelangte, war er Rebekkas einzige Informationsquelle. 7. Er führte Rebekka zu ihrem Bräutigam. C. Sieben Eigenschaften des Heiligen Geistes 1. Der Heilige Geist ist der Verwalter des gesamten Erbes 2. Der Heilige Geist sucht nichts für sich selbst. 3. Es ist in der Welt heute die Verantwortung des Heiligen Geistes, die Braut (die Gemeinde) für den Sohn Gottes zu finden. 4. Wenn der Heilige Geist in unser Leben kommt, kommt er mit vielen wunderbaren Gaben 5. Er konfrontiert uns mit einer Entscheidung im Hinblick auf Jesus, die über unsere Bestimmung entscheidet. 6. Er ist unsere einzige direkte Informationsquelle über den Vater und den Sohn. 7. Er wird uns zu unserem Treffen mit unserem himmlischen Bräutigam führen. D. Rebekkas Reaktion auf den Knecht als Bild für unsere Reaktion auf den Heiligen Geist 1. Unser erster Kontakt mit Gott kommt immer durch den Helligen Geist zustande. 2. Unsere Reaktion auf den Heiligen Geist wird über unsere Bestimmung entscheiden. 3. Rebekkas Reaktion bestand darin, dem Knecht zu dienen - tätiger Glaube. 4. Wir müssen die Gaben annehmen, die der Heilige Geist für uns hat. 5. Die Gaben waren das Zeichen der Erwählung. 6. Wir müssen Raum für den Heiligen Geist schaffen. 7. Wir müssen dem Heiligen Geist in unsere Bestimmung hinein folgen. IV. Die Versorgung und die Verheißungen Gottes (2. Petrus 1,2-4) A. Gott versorgt uns im Überfluss. B. Jede Versorgung Gottes kommt durch die Erkenntnis Gottes und die Erkenntnis Jesu zu uns: Gott ist die einzige Quelle. Jesus ist der einzige Kanal. C. Gottes Kraft hat uns bereits alles gegeben, was wir jemals brauchen werden. D. Es ist alles darin enthalten, dass wir Jesus als Herrn anerkennen. E. Die Versorgung liegt in der Verheißung 1. Wenn wir die Verheißungen Gottes in Anspruch nehmen, werden wir am Wesen Gottes teilhaftig. 2. Wenn wir die Verheißungen Gottes in Anspruch nehmen, kommt eine neue Natur in uns hinein. V. Wie wir in unser Erbe eintreten (Jos 1,1-3) A. Oft muss etwas sterben, bevor wir den nächsten Schritt gehen können. B. Alle Leute sollen in das Erbe hineingehen. C. Unterschied zwischen dem legalen Recht auf das Erbe und dem tatsächlichen Besitz. D. Im AT war das Erbe ein verheißenes Land; im NT ist das Erbe ein Land der Verheißungen. E. Als Kinder Gottes sind wir Miterben Christi F. Erben der Segnungen, aber auch Erben der Leiden G. Praktische Prinzipien 1. Wo es notwendig ist, wird Gott Wunder tun. 2. Wir müssen für den Großteil unseres Erbes kämpfen und brauchen Mut. 3. Wir müssen unsere Füße auf das setzen, was Gott uns verheißen hat. VI. Das Ausmaß unseres Erbes (2 Kor 1,20) A. Alle Verheißungen Gottes stehen uns zur Verfügung B. Alle Verheißungen Gottes sind Ja und Amen. Wenn Gott “Ja” zur Verheißung sagt, machen wir sie uns durch unser “Amen” zu Eigen. C. Wir verherrlichen Gott, indem wir uns die Verheißungen im Glauben zu Eigen machen. D. Die meisten Verheißungen sind mit Bedingungen verknüpft. E. Die Erfüllung die Verheißungen Gottes ist nicht abhängig von unseren Lebensumständen, sondern davon, dass wir Gottes Bedingungen erfüllen. © Internationaler Bibellehrdienst 1998