Projektfortschritt "30 Grundsteine"

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Wir leben in einer Zeit, in der der Kampf zwischen dem Königreich Gottes und dem Reich Satans an Intensität zunimmt wie nie zuvor. Ich glaube, dies liegt daran, dass wir uns der Wiederkunft Christi nähern – und damit auch der endgültigen Zerstörung von Satans Reich.

Ich möchte im folgenden eine der Hauptaktivitäten von Satans Reich untersuchen: Satans Widerstand gegen Gott und die Gemeinde Jesu Christi. Ich werde mich mit etwas auseinandersetzen, das ich den Geist des Antichristus nenne. Zuerst müssen wir uns dem 1. Johannes-brief 2,18-23 zuwenden, wo dieses vorrangig beschrieben wird.

"Kinder, es ist die letzte Stunde, und wie ihr gehört habt, dass der Antichrist kommt, so sind auch jetzt viele Antichristen aufgetreten; daher wissen wir, dass es die letzte Stunde ist. Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber [sie blieben nicht], damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind. Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und habt alle das Wissen. Ich habe euch nicht geschrieben, weil ihr die Wahrheit nicht kennt, sondern weil ihr sie kennt und [wisst], dass keine Lüge aus der Wahrheit ist. Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus ist? Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.Jeder, der den Sohn leugnet, hat auch den Vater nicht; wer den Sohn bekennt, hat auch den Vater."

Die Aktivitäten des antichristlichen Geistes werden immer mehr zunehmen, je mehr wir uns dem Ende dieses Zeitalters nähern.

Lassen Sie mich zunächst die wahre Bedeutung des Ausdrucks Antichristus erklären. Das Wort Christus kommt von dem griechischen Wort christos her, das exakt dem hebräischen Wort Mashiach entspricht, woraus sich unser Ausdruck Messias ableitet. Wenn wir also „Antichrist“ sagen, dann meinen wir Anti-Messias.

„Anti“ ist eine griechische Präposition. Sie hat zwei Bedeutungen, und beide treffen hier zu. Zunächst bedeutet anti „wider“, d.h. die erste Aktivität ist wider den Messias gerichtet. Die zweite Bedeutung meint „an Stelle von“. Die letztendliche Absicht ist es, einen falschen Messias an Stelle des wahren Messias zu setzen. Somit geschieht der gesamte Vorgang in zwei Abschnitten. Wenn Sie dieses anzuerkennen beginnen, werden Sie erkennen, dass der Geist des Antichristus innerhalb fast der gesamten bekennenden Gemeinde hochaktiv ist.

Ich habe Freunde, die einer Gemeinde der traditionellen evangelikalen Strömung angehören. Und sie berichten mir: „In unserer Gemeinde kannst du über Buddha oder Sokrates oder Martin Luther King sprechen – und niemand stört sich daran. Aber wenn du über Jesus sprichst, hast du alle gegen dich.“ Dies ist der Geist des Antichristus. Aber bedenken Sie – dies ist nicht das Ende der Absichten Satans. Seine Absicht ist es, den wahren Messias durch einen falschen Messias zu ersetzen.

Im 1.Johannesbrief 4,2-3 lesen wir:

"Hieran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der Jesus Christus [den Messias], im Fleisch gekommen, bekennt, ist aus Gott; und jeder Geist, der nicht Jesus [den Messias] bekennt, ist nicht aus Gott; und dies ist der [Geist] des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er komme, und jetzt ist er schon in der Welt.

Wenn wir dies vor dem Hintergrund des Abschnittes aus 1.Johannes 2 betrachten, erkennen wir drei Wesensformen des Antichristus. Zuallererst gibt es viele Antichristen. Im Verlauf der Menschheitsgeschichte sind viele Antichristen erschienen und sind als solche erkannt worden.

Des weiteren gibt es den Antichristus – eine ganz bestimmte Person. Diese ist die letztendliche Darstellung, das abschließende Produkt des Geistes des Antichristus, die bislang in der Menschheitsgeschichte noch nicht offenbar geworden ist. Ich persönlich glaube, dass sein Schatten schon auf die weltgeschichtliche Bühne gefallen ist, aber wir haben die konkrete Persönlichkeit noch nicht kennen gelernt. Aber am Ende dieses Zeitalters – daran lässt die Bibel keinen Zweifel – wird es den einen, letzten, überaus bösen und machtvollen Herrscher geben, der die menschliche Rasse eine kurze Zeitspanne lang beherrschen wird – und dies wird der Antichristus sein.

Schließlich gibt es als letzte Wesensform den Geist des Antichristus. Der Geist des Antichristus ist der Geist, der durch jeden Antichristus hindurch wirkt. Und Johannes hat uns bestimmte Kennzeichen des Geistes des Antichristus genannt, die sehr bedeutsam sind. Zunächst einmal beginnt dieses Phänomen in naher Verbindung zu Gottes Volk. In 1.Johannes 2,19 schreibt Johannes bezüglich des Antichristus:

"Von uns sind sie ausgegangen, aber sie waren nicht von uns; denn wenn sie von uns gewesen wären, würden sie wohl bei uns geblieben sein; aber [sie blieben nicht], damit sie offenbar würden, dass sie alle nicht von uns sind."

Somit taucht der Antichristus immer in einer gewissen Beziehung zum Volk Gottes auf. Aber er gehört dort nicht wirklich dazu, und zum geeigneten Zeitpunkt wird dies erkannt werden. Das ist ein Kennzeichen des Antichristus.

Ein zweites besteht darin, dass er Jesus als den Messias leugnet, wie wir in 1.Johannes 2,22 sehen:

"Wer ist der Lügner, wenn nicht der, der leugnet, dass Jesus der Christus [Messias] ist?"

Und dann führt Johannes das dritte Kennzeichen an:

"Der ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet."

Dies ist sehr wichtig. Der Geist des Antichristus leugnet nicht die Existenz Gottes. Vielmehr behauptet er, Gottes Repräsentant zu sein. Es ist die Beziehung von Vater und Sohn innerhalb der Gottheit, die er leugnet.

Das vierte Kennzeichen des Antichristus schließlich wird uns in 1.Johannes 4 genannt: er leugnet, dass der Messias bereits erschienen ist.

Ein spezielles Beispiel

Nun will ich ein geschichtliches – wenngleich widersprüchlich wahrgenommenes – Beispiel des Antichristus betrachten. Ich verspüre wahrlich nicht den Wunsch, irgend jemanden zu verletzen oder andere Religionen anzugreifen. Vielmehr möchte ich Ihnen die Wahrheit nahebringen.

Eine Hauptausdrucksweise des Geistes des Antichristus ist der Islam, die Religion Mohammeds. Im Lichte der Ereignisse des 11. September 2001 in den USA erachte ich es als sehr bedeutsam für Christen, über den Islam gut unterrichtet zu sein.

Mohammed trat im 7. Jahrhundert n.Chr. auf der arabischen Halbinsel auf, beanspruchte ein Prophet zu sein und behauptete, von einem Erzengel die Offenbarung jener Religion erhalten zu haben, die dann zum Islam wurde. Überdies behauptete er, der Islam sei die wahre Verwirklichung des Alten und Neuen Testamentes. Er behauptete, die Christen und die Evangelien hätten die eigentliche Wahrheit pervertiert, die er jedoch wiederherstellte. Das ist der Hauptanspruch Mohammeds. Er glaubte zunächst, durch seine Abweisung des Götzendienstes und   der Ansprüche des Christentums die Gefolgschaft der Juden gewinnen zu können. Aber als sie ihm nicht nachfolgten, wandte er sich gegen sie – und wurde deren Verfolger.

Es ist eine Tragödie, dass viele Christen den Islam so sehr unterschätzt und missverstanden haben. In den moslemischen Ländern wurden Christen und Juden durch die Jahrhunderte hindurch „dimmy“ genannt - Menschen zweiter Klasse. Während es einerseits wahr ist, dass der Islam keine so schreckliche Geschichte wie den Holocaust verschuldet hat, hat er doch über 13 Jahrhunderte hinweg eine lange   Aufzählung der Unterdrückung und Verachtung gegenüber Christen- und Judentum zu verzeichnen.

Der Islam trägt die meisten der Kennzeichen des Antichristus. Er begann in einer Verbindung zum Alten und Neuen Testament. Er behauptete, die Ausführung jener Offenbarung Gottes zu sein. Aber er leugnet bestimmte Grundtatsachen des christlichen Glaubens wie etwa den stellvertretenden Tod Jesu am Kreuz. Mohammed lehrte, dass Jesus nicht etwa starb, sondern von einem Engel weggezaubert wurde, bevor Er starb. Weil es also keinen Tod gibt, gibt es auch kein stellvertretendes Opfer, und weil es kein solches Opfer gibt, gibt es auch keine Vergebung. Und es gibt für einen Moslem zu keiner Zeit die Gewissheit der Vergebung seiner Sünden.

Zweitens leugnet der Islam die Gottessohnschaft Jesu Christi vollständig. Man kann mit Muslimen über Jesus als einen Propheten sprechen und ihre wache Aufmerksamkeit gewinnen. Tatsächlich erkennt der Koran Jesus als Prophet an – darüber hinaus sogar als Retter, ja sogar als ein Messias. Aber wenn Sie ihn Sohn Gottes nennen, dann ernten sie einen höchst erbitterten Widerstand. In der berühmten Moschee in Jerusalem, die auch Felsendom genannt wird und die an der Stelle des einstigen Tempels von Salomo gebaut wurde, lauten die umlaufenden arabischen Inschriften zweimal „Gott bedarf keines Sohnes“.

Wenn Sie ein genaueres Bild der Glaubensinhalte und Lehren des Islam erwerben wollen, empfehle ich Ihnen Das Buch meines Freundes Jim Croft mit dem Titel „The Muslim Masquerade“ („Die moslemische Maskerade“ Anm.d.Ü.). Jim hat dieses Thema ausführlich untersucht, wobei er in seinem Buch seine Meinung durch etliche direkte Zitate aus dem Koran unterstützt.

Die Person des Antichristus

Nun möchte ich die letzte Ausdrucksweise des Geistes des Antichristus untersuchen: den Antichristus. Ich persönlich glaube, dass dies noch in der Zukunft liegt. Ich will einige sehr wichtige Auszüge der Heiligen Schrift untersuchen, so dass Sie bezüglich der Pläne Satans nicht unkundig sind.

Im 2.Thessalonicher 2 beschäftigt sich Paulus mit dem Auftreten, der Offenbarung und der Erscheinungsweise des Antichristus. Gleichzeitig spricht er die Vorbereitung auf die Rückkehr des HERRN an. Und diese beiden Themen sind eng miteinander verwandt, weil der letzte Akt Satans vor der Rückkehr des HERRN die Offenbarung des Antichristus sein wird. Tatsächlich sagt Paulus, dass der HERR den Antichristus mit dem hellen Glanz Seiner Wiederkunft zerstören wird. In 2.Thessalonicher 2,1-2 lesen wir:

"Wir bitten euch aber, Brüder, wegen der Ankunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm [w. unseres Sichversammelns zu ihm hin] dass ihr euch nicht schnell in eurem Sinn [w. weg vom Sinn; o. weg vom Verstand] erschüttern, auch nicht erschrecken lasst, weder durch Geist noch durch Wort noch durch Brief, als [seien sie] von uns."

Das hier für "Ankunft" verwendete Wort aus dem Griechischen heißt dort parousia, das gewöhnlich in Bezug auf das zweite Kommen Jesu benutzt wird.

Paulus schrieb: „werdet nicht erschüttert oder erschreckt durch Geist oder Wort oder Brief, als seien sie von uns“, weil er wusste, dass viele Christen darin geübt wären, spezielle Prophezeiungen bezüglich des Zeitpunktes der Wiederkunft Jesu zu glauben. Ich habe im Laufe meines Dienstes gewiss reichlich von diesen Prophezeiungen gehört und bin erstaunt über die Menge der Christen, die sich auf solche versteift haben.

Schauen wir auf 2. Thessalonicher 2,3:

"[Lasst euch nicht verführen], als ob der Tag des Herrn da wäre. Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn [dieser Tag kommt nicht], es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens"

Der griechische Ausdruck für "Abfall" lautet apostasia und meint Abtrünnigkeit – eine vorsätzliche Ablehnung von offenbarter Wahrheit.

Dieser Vers bietet zwei Titel des Antichristus. Erstens ist er der Mensch der Sünde – oder der Mensch der Gesetzlosigkeit. Er ist die äußerste Verkörperung der menschlichen Rebellion gegen Gott und der Ablehnung von Gottes Ordnungen. Und er wird auch Sohn des Verderbens genannt; derjenige, welcher auf eine Ewigkeit in der Verlorenheit zusteuert. Judas Iskarioth ist die einzige andere Person des Neuen Testamentes, die Sohn des Verderbens genannt wird. Er war ein falscher Apostel.

Wir sehen also drei verschiedene Namen für ein und dasselbe Wesen: der Antichristus, der Mensch der Gesetzlosigkeit, der Sohn des Verderbens. Und wir kennen noch einen anderen wichtigen Namen aus Offenbarung 13,1. Dieser ist Teil einer Vision, die Johannes in dieser Offenbarung hatte.

"Und ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das zehn Hörner und sieben Köpfe hatte, und auf seinen Hörnern zehn Diademe und auf seinen Köpfen Namen der Lästerung. Und das Tier, das ich sah, war gleich einem Panther und seine Füße wie die eines Bären und sein Maul wie eines Löwen Maul. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Macht. Und [ich sah] einen seiner Köpfe wie zum Tod geschlachtet. Und seine Todeswunde wurde geheilt, und die ganze Erde staunte hinter dem Tier her. Und sie beteten den Drachen an, weil er dem Tier die Macht gab, und sie beteten das Tier an und sagten: Wer ist dem Tier gleich? Und wer kann mit ihm kämpfen?"

Hier sehen wir den vierten Titel: das Tier – eine Person, die aufsteigen wird, und welchem Satan (der Drache) seine Macht geben wird. Warum wird Satan seine Macht dieser Person geben? Weil das die Person in die Lage versetzen wird, über die gesamte menschliche Rasse Macht zu gewinnen und die gesamte menschliche Rasse davon zu überzeugen, dies Eine zu tun, was Satan am meisten begehrt: seine Anbetung. Das ist sein Ziel. Darauf hat er geduldig während vieler Jahrhunderte hingearbeitet, und in unserer Zeit ist er der Erfüllung seines Zieles sehr nahe gekommen.

Beachten Sie, dass einer seiner Köpfe „tödlich verwundet“ worden war und geheilt wurde. Es kommt hier zu einer Art falscher Auferweckung. Ich weiß nicht, ob diese Person ermordet werden wird, aber sie wird augenscheinlich tot sein – und zum Leben zurückkehren.

In Offenbarung 5,5 hatte Johannes die Vision einer Rolle in der Hand Gottes gesehen, und es gab niemanden, der für würdig befunden wurde, diese Rolle zu öffnen. Deshalb begann Johannes zu weinen.

"Und einer von den Ältesten spricht zu mir: Weine nicht! Siehe, es hat überwunden der Löwe aus dem Stamm Juda, die Wurzel Davids, um das Buch und seine sieben Siegel zu öffnen. Das Lamm ist würdig, die Siegel zu öffnen. Und ich sah inmitten des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten ein Lamm stehen wie geschlachtet."

Johannes hielt nach einem Löwen Ausschau, aber der Löwe ist ein Lamm. Das ist ein absichtlicher Widerspruch. Gottes ausersehener Herrscher hat nicht die Natur des Tieres. Er hat die Natur des Lammes. Und er ist hoch erhoben über alle anderen, weil Er Sein Leben niedergelegt hat. Er hat sich gedemütigt. Er ging den Weg der Sanftmut und Demut, weil sich Er denen, die ihn gefangennahmen und verfolgten, nicht widersetzte. Ich glaube, dass die Gemeinde unserer Tage dieselbe Wesensart entfalten muss. Und ich glaube nicht, dass dies leicht fällt.

Wir haben gesehen, dass die Völker das Tier angebetet haben. Und sie alle waren überzeugt, es sei aussichtslos, Krieg gegen das Tier zu führen. Ich bin mir nicht sicher, welche Art Umstände „alle Welt“ davon überzeugen wird, es sei nutzlos sich zu wehren. Wenn Sie das gegenwärtige Zeitalter der Technologie und der Waffentechnologien bedenken, so fällt es leicht zu glauben, dass die hier vor Augen gemalte Situation zeitlich sehr nahe sein könnte.

In Offenbarung 13,6-7 sehen wir, wie der Antichristus die Initiative ergreift:

"Und es öffnete seinen Mund zu Lästerungen gegen Gott, um seinen Namen und sein Zelt [und] die, welche im Himmel wohnen, zu lästern. Und es wurde ihm gegeben, mit den Heiligen Krieg zu führen und sie zu überwinden."

Er ist der offenbare Herausforderer Gottes. Er ist kein heimlicher Feind; er reckt seine Faust mitten ins Angesicht Gottes. Und wer, meinen Sie, gewährte ihm die Erlaubnis, gegen die Heiligen Krieg zu führen – und sie zu überwinden? Ich nehme an, es ist Gott – ein sehr ernüchternder Gedanke. Vergessen wir nie, dass Christsein nicht Allzeit-Leichter-Sieg bedeutet. Gehen wir weiter zu Vers 8:

"Und alle, die auf der Erde wohnen, werden ihn anbeten, [jeder,] dessen Name nicht geschrieben ist im Buch des Lebens des geschlachteten Lammes von Grundlegung der Welt an."

Welch eine dramatische Aussage! Die gesamte menschliche Rasse wird ihn anbeten – ausgenommen jene, die Gott sich selbst erwählt hat.

Ich will schließen und nochmals 2.Thessalonicher 2,3 betrachten:

"Dass niemand euch auf irgendeine Weise verführe! Denn [dieser Tag kommt nicht], es sei denn, dass zuerst der Abfall gekommen und der Mensch der Gesetzlosigkeit geoffenbart worden ist, der Sohn des Verderbens."

Ich glaube, dass dieses Abfallen sich derzeit in der heutigen Welt ereignet. Über die Jahrhunderte hinweg gab es Kirchenführer, die böse waren, aber sie haben die großen Grundwahrheiten des christlichen Glaubens nicht öffentlich geleugnet. Tatsächlich bedienten Sie sich dieser Wahrheiten, um ihre Macht zu stützen. Aber das 20. Jahrhundert sah Kirchenführer, die die großen Grundwahrheiten des christlichen Glaubens leugneten: die Gottheit Jesu, Seine jungfräuliche Geburt, Sein Sühnetod, Seine leibliche Auferstehung und Seine Wiederkunft. Ich glaube nicht, dass es so etwas in irgendeinem vorigen Jahrhundert gab. Ich glaube, dass wir bereits mit dem Abfall konfrontiert werden. Bedenken Sie immer, dass die Gemeinde das Bollwerk gegen den Irrtum ist. Deshalb muss Satan zuerst in die Gemeinde eindringen, ehe er mit seinem Irrtum durchbrechen kann.

Ihnen verbunden im Dienste des Meisters
Derek Prince


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