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Diese Frage berührt ein sehr sensibles Thema, das viele Menschen beschäftigt, besonders Eltern, die den Verlust eines Kindes erlitten haben.

Was sagt die Bibel über den Zustand solcher Kinder?

Die Schrift zeigt uns, dass Gott jedes Leben vom ersten Augenblick an kennt und liebt (vgl. Ps 139,13-16). Auch wenn ein Kind nie die Gelegenheit hatte, eine bewusste Entscheidung zu treffen, dürfen wir wissen:

„Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind, und hilft denen, die zerschlagenen Gemüts sind“ (Ps 34,19).

König David sagte nach dem Tod seines Kindes: „Ich werde wohl zu ihm fahren; es kommt aber nicht wieder zu mir zurück“ (2 Sam 12,23).

David wusste: Sein Kind war in der Gegenwart Gottes. Diese Gewissheit gab ihm Frieden.

Derek Prince über Leben, Tod und Auferstehung

Derek Prince erklärt, dass bei der Auferstehung Gott jeden Menschen in seiner göttlichen Ordnung wiederherstellen wird:

„Der Leib wird gesät in Verweslichkeit und wird auferweckt in Unverweslichkeit … Gott gibt einem jeden Samen seinen eigenen Leib“

Das heißt: Nichts, was Gott geschaffen hat, geht Ihm verloren. Auch ein ungeborenes Leben liegt in Seiner Hand. Er kennt es, auch wenn es auf Erden nie zur Entfaltung kam.

Derek Prince betont außerdem sinngemäß:

„Gott wird alles, was unvollkommen war, vollenden … nichts, was in Christus ist, geht verloren.“

Darum dürfen wir annehmen, dass Gott auch ungeborenen Kindern in der Ewigkeit ein vollendetes Leben in Seiner Gegenwart schenkt.

Ein Gott der Gerechtigkeit und Gnade

Die Bibel macht deutlich, dass Gott vollkommen gerecht ist (1Mo 18,25) und keinen Fehler macht. Kinder, die zu jung oder geistig nicht fähig sind, Gut und Böse bewusst zu unterscheiden (Jes 7,15), werden von Gott nicht verurteilt.

Während die Bibel lehrt, dass alle Menschen von Natur aus Sünder sind, wird die persönliche Verurteilung an bewusste, willentliche Akte der Sünde geknüpft. Die Bibel macht einen Unterschied zwischen der sündhaften Natur (die alle Menschen seit Adam betrifft) und der persönlichen Schuld, die erst dann entsteht, wenn ein Mensch bewusst und willentlich sündigt. Kinder und Menschen mit schweren geistigen Behinderungen, denen diese Fähigkeit zur bewussten Entscheidung gegen Gott fehlt, fallen unter Gottes besondere Gnade und Barmherzigkeit.

Jesus selbst sagte: „Lasst die Kinder und wehrt ihnen nicht, zu mir zu kommen; denn solcher ist das Reich der Himmel“ (Mt 19,14).

Das Reich Gottes gehört ihnen. Ihr Leben mag auf Erden abgebrochen worden sein, doch in Gottes Gegenwart leben sie in vollkommener Freude.

Was bedeutet das für uns?

Für Eltern oder Angehörige, die ein Kind verloren haben, gilt:

  • Du wirst dein Kind wiedersehen, wenn du zu Jesus gehörst (vgl. 2Sam 12,23).
  • Dein Kind ist nicht verloren, sondern geborgen beim Herrn.
  • Gott heilt zerbrochene Herzen (Ps 147,3) und führt durch Trost und Hoffnung.

Quellen und weiterführende Lehren:

4168GE – Die Auferstehung der Toten
4167GE – Am Ende der Zeit
4169GE – Ewiges Gericht
30 Grundsteine
B36GE - Fundamente des christlichen Glaubens

Internationaler Bibellehrdienst e.V.
Söldenhofstr. 10
83308 Trostberg

Telefon: +49 (0) 8621 641 46
Telefax: +49 (0) 8621 641 47

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