Projektfortschritt "30 Grundsteine"

E-Mail-Newsletter

Gerne würden wir Sie über neue Aktionen, Angebote und Veröffentlichungen auf dem Laufenden halten. Tragen Sie sich bitte dazu für unseren E-Mail-Newsletter ein. Der Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen versandt. Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.

E-Mail-Newsletter-Anmeldung

Bitte geben Sie Ihre Daten ein:

Anrede:
Vorname:
Nachname:
eMail:
 

Mit Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass Ihre Kontaktdaten bei IBL gespeichert werden. Diese Einwilligung ist freiwillig. Sie kann jederzeit im Profil (Footer in jedem Newsletter), unter ibl[at]ibl-dpm.net oder via Post geändert oder widerrufen werden. Weitere Informationen zum Datenschutz und Ihren Rechten finden Sie unter Datenschutz.

In unserem vorigen Treffen, befassten wir uns mit den drei Geistesgaben, die im Bereich der Sprache liegen, der Zungenrede, der Auslegung und der Prophetie. Ich habe versucht euch in der Ausübung der Geistesgaben anzuleiten. Ich denke dabei war ich zu 80% erfolgreich. Dafür gebe ich Gott die Ehre. In dieser Serie verbleibt noch ein Teil. Wir werden kurz auf die übrigen 6 Geistesgaben eingehen, die unter den beiden Überschriften „Gaben der Kraft“ und „Gaben der Offenbarung“ zusammengefasst werden.

Nun zu den drei Gaben der Kraft. Die erste ist der Glaube. Glaube wird im Neuen Testament auf verschiedene Art und Weise eingesetzt. „Die Gerechten werden aus Glauben leben.“ Ich schrieb ein Buch mit dem Titel „Leben aus Glauben“. Das ist die Art von Glauben, die jeden Christ erst zu einem Christen macht. Weiterhin wird der Glaube in Galater 5 als eine Frucht des Geistes angeboten. Früchte und Gaben unterscheiden sich voneinander. Wenn ihr wissen wollt wie dieser Unterschied aussieht, dann stellt euch einen Weihnachtsbaum und einen Apfelbaum vor. Ein Apfelbaum trägt Früchte. Es dauert lange bis sich die Früchte zeigen. Sie sind nicht auf einen Schlag da, man muss den Baum pflegen. Auf der anderen Seite der Weihnachtsbaum, entweder trägt er Geschenke oder man legt sie unter ihn. Mit diesen Geschenken kann man ihn innerhalb eines Augenblickes hin und genauso schnell wieder wegnehmen. Das geht sehr schnell. So ist es mit den Gaben. Es dauert keine 30 Sekunden bis man eine Gabe empfangen hat. Das ist der Unterschied.

Die Früchte sind außerordentlich wichtig, doch das ist jetzt nicht unser Thema. Wir reden von den Gaben. Normalerweise wird die Treue als die Frucht des Glaubens erachtet. Doch sowohl das griechische als auch das hebräische Wort für Glaube bezieht sich in erster Linie auf den Charakter und nicht auf den Intellekt. Das ist interessant. Somit kann man sagen: Glaube ist Treue, Hingabe an Gott. Nur intellektuell einer bestimmten Lehre zuzustimmen ist nicht wirklich Glaube. Dennoch sprechen wir nicht über die Frucht der Treue sondern über die Gabe des Glaubens. Also über etwas, das man innerhalb eines Augenblicks empfängt. Was ist die Gabe des Glaubens? Meine Antwort: Ein Senfkorn von Gottes eigenem Glauben, das souverän und übernatürlich verliehen wird. Wir können es nicht beanspruchen. Gott schenkt es uns.

Das Thema meines Vortrages lautet, gemäß der Überschrift: Empfange den Heiligen Geist. Es handelt sich hierbei um ein sehr zentrales Thema des Neuen Testaments. Es betrifft eigentlich jeden Christen, da jeder Christ den Heiligen Geist empfangen sollte. Leider, gibt es im Leib Christi, insbesondere in den evangelikal, pfingstlerisch, charismatischen Gemeinschaften sehr viel Verwirrung und sehr viele Missverständnisse darüber was es bedeutet, den Heiligen Geist zu empfangen.

So wird, zum Beispiel, ein guter Baptist sagen: „Nun ich empfing den Heiligen Geist als ich wiedergeboren wurde. Es gibt nichts mehr, was ich empfangen könnte.“ Der Pfingstler wird sagen: „Nein du hast den Heiligen Geist bei deiner Wiedergeburt nicht empfangen, du empfängst den Heiligen Geist erst, wenn du im Geist getauft wirst und in Zungen redest.“ Normalerweise reden sie dann ziemlich ernst aufeinander ein. Wie es nun meistens ist, wenn ernsthafte Christen auf der Grundlage der Heiligen Schrift uneins sind, ist es auch in diesem Fall. Jeder von ihnen hat teils Recht und teils Unrecht. Ich glaube ich kann euch heute helfen, diese Verwirrung ein wenig zu entwirren. Denn in Wirklichkeit spricht das Neue Testament von zweierlei Möglichkeiten, wie ein Mensch den Heiligen Geist empfangen kann. Wenn wir diese beiden Möglichkeiten klar voneinander unterscheiden, wird es auch keine Verwirrung mehr geben. Um diese beiden Möglichkeiten zu definieren, zu beschreiben und voneinander zu unterscheiden, werde ich mich auf zwei historische Situationen des Neuen Testaments beziehen.

Ich werde mich auf zwei Sonntage beziehen. Auf zwei Sonntage, die für die christliche Kirche von immenser Bedeutung sind. Den ersten nenne ich „Auferstehungssonntag“, den zweiten, der sieben Wochen darauf folgte, nenne ich „Pfingstsonntag“. An diesen beiden Sonntagen machten die Gläubigen jeweils die Erfahrung den Heiligen Geist zu empfangen. Dennoch unterscheiden sie sich. Wenn wir das Wesen einer jeden Erfahrung verstehen, dann können wir auch verstehen, wo wir persönlich in diesem Punkt stehen. Habe ich den Heiligen Geist empfangen? Gibt es noch mehr zu empfangen? Was gehört dazu, wenn man den Heiligen Geist empfängt?

In diesem Treffen, werden wir gleich zu Anfang eine der wichtigsten, praktischen Fragen zum Thema beantworten, eine über die sich viele Leute Gedanken machen: Wie können Dämonen überhaupt eindringen? Wie verschaffen sie sich Zugang zur Persönlichkeit und zum Leben eines Menschen? Meine Antworten basieren auf meinen Erfahrungen und ich will damit nicht andeuten, dass sie allumfassend sind. Ich werde sieben verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie Dämonen eindringen können.

Die erste Möglichkeit ist das, was ich einen okkulten Hintergrund nennen möchte. Das heißt, irgendwann im Laufe deiner Familiengeschichte hat sich jemand mit okkulten Dingen beschäftigt. Wenn man über den Bereich des Okkulten spricht, wird einem klar, dass man es hier eigentlich mit falschen Göttern zu tun hat. Deshalb geht es eigentlich um ein Übertreten der ersten beiden Gebote: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild, und dich vor ihm nicht niederwerfen.“

Jede Form des Götzendienstes bringt Menschen in den Bannkreis von Dämonen. In Zusammenhang mit diesen Geboten, sagt der Herr, er würde die Sünden der Väter bis ins dritte oder vierte Glied heimsuchen. Ich glaube nicht, dass sich das auch auf alle anderen Gebote bezieht. Man findet das aber im Kontext der ersten beiden Gebote. Wenn sich dein Vater, dein Großvater oder dein Urgroßvater oder ein anderer Verwandter vergleichbaren Grades, mit okkulten Dingen, einer falschen Religion oder Götzendienst beschäftigt hat, dann haben böse Geister in deinem Leben ein Einfallstor.

Vielleicht sagst du nun: Das ist nicht fair. Nun die Wahrheit ist, der Teufel ist nicht fair. Ihr müsst jedoch verstehen, dass euch niemand verdammt, wenn ihr so ein Problem habt. Du wirst nur dann Verdammnis über dich bringen, wenn du die Lösung für das Problem ablehnst.

Dieses, so wie das folgende Treffen, hat das Thema Grundlagen des Befreiungsdienstes mit dem Untertitel: Was sie schon immer über Dämonen wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten. In diesen beiden Treffen, möchte ich das schier unmögliche schaffen, nämlich in zwei Stunden jeden wichtigen Aspekt dieses Dienstes anzusprechen, jedoch nicht im Detail sondern nur im Überblick.

Es wäre angemessen damit zu beginnen, diesen Aspekt des Dienstes Jesu zu beleuchten. Hierzu möchte ich gerne Markus 1 aufschlagen. Ich habe schon oft gesagt, dass ich keinerlei Ambitionen habe den Dienst Jesu verbessern zu wollen. Viele Menschen haben den Eindruck heutzutage könnte man vieles besser machen, aber ich bin nicht dieser Meinung. Als er seinen öffentlichen Dienst begann, waren die Menschen am meisten erstaunt darüber, wie er mit bösen Geistern umging. Man sollte darauf hinweisen, dass dies ein Wunder war, von dem zuvor im Alten Testament nie die Rede gewesen war. Fast alle anderen Wunder: Heilungen, Speisungen, Macht über die Natur konnte man schon im Alten Testament finden. Doch im Alten Testament findet man nichts über die Austreibung böser Geister. Die Menschen, die zusahen, wurden auf der Stelle davon gepackt und waren begeistert. Das erste Mal wird von einer solchen Begebenheit in der Synagoge zu Kapernaum berichtet. Markus 1,23: „Und sogleich war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist.“ Im griechischen Original heißt das so viel wie „in einem unreinen Geist“. Das kann man schlecht ins Deutsche übertragen. Heute würde man am besten sagen: Unter dem Einfluss eines unreinen Geistes.

Es gibt drei Ausdrücke, die eigentlich austauschbar sind. Wir erwähnen sie vielleicht vorab gleich: Dämonen, böse Geister und unreine Geister. Es ist auch oft die Rede von bestimmten Arten von Geistern, zum Beispiel dem Geist der Schwäche oder dem Geist der Angst. „Und sogleich war in ihrer Synagoge ein Mensch der unter dem Einfluss eines unreinen Geistes stand. Er schrie auf ...“ Beachtet hier, dieses „Er“ ist nicht der Mensch sondern der Geist. „... und sagte: Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus Nazarener, bist du gekommen uns zu verderben? Ich kenne dich wer du bist, der Heilige Gottes.“ Die bösen Geister erkannten augenblicklich wer Jesus war. Seine Jünger brauchten vielleicht länger als ein Jahr um allmählich zu erkennen wer er eigentlich war. Doch die Geister wussten das auf Anhieb. Sie fürchteten ihn. Und beachtet diese typische Kombination aus wir und ich. Als Jesus zu dem Mann in Gadara sprach fragte er: „Wie heißt du?“ Einzahl. Jener erwiderte: „Mein Name ist Legion, denn wir sind viele.“ Die Kombination aus ich und wir ist charakteristisch für Dämonen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok