×

Hallo👋
Ich bin eine KI
und verrate dir alles
über Derek Prince Lehren!

IBL-Android-App

IBL-iOS-App

Geistlich fit

Täglicher E-Mail-Newsletter mit Andachten, kurzen Audio- oder Video-Botschaften, Gebetsaufrufen, weiterführendem Material und Gebetsanliegen.

Anmelden

E-Mail-Newsletter

Neue Aktionen, Angebote und Veröffentlichungen. Der Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen versandt. Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.

Anmelden

Es ist eine der grundlegendsten Fragen, die sich viele Menschen beim Lesen von 1. Mose stellen. Wir möchten sie dir gern aus der Bibel heraus beantworten.

Gott hat Adam und Eva aus Liebe und Barmherzigkeit nicht sofort getötet. Gott hatte in 1. Mose 2,17 gesagt: „Denn an dem Tag, da du davon isst, musst du sterben!“

Das bedeutet nicht in erster Linie sofortigen physischen Tod, sondern den geistlichen Tod, also die Trennung von Gottes Gegenwart. Genau das geschah: Ihre innige Gemeinschaft mit Gott brach ab (1. Mose 3,7-10). Der leibliche Tod setzte erst später ein.

Trotzdem reagierte Gott nicht mit Vernichtung, sondern mit Gnade. Er machte ihnen Kleider aus Fell (1. Mose 3,21), ein erstes Bild für das Opfer, das für Sünde nötig ist. Er vertrieb sie vom Baum des Lebens (1. Mose 3,22-24), damit sie nicht ewig in diesem gefallenen Zustand leben mussten. Auch das war Barmherzigkeit.

Warum schuf Gott keinen neuen „sündlosen“ Menschen? Gott schuf Adam und Eva frei und Freiheit bedeutet immer auch die Möglichkeit des Ungehorsams. Wäre Gott sofort auf „Reset“ gegangen, hätte dass das Problem nicht gelöst, sondern einfach neu begonnen. Denn echter Gehorsam und Liebe sind nur möglich, wenn man frei entscheiden kann.

Gott wollte keine „Roboter“, sondern Söhne und Töchter, die Ihm freiwillig vertrauen. Darum gab Er den Baum der Erkenntnis in Eden: Es war die Möglichkeit zur Wahl und damit zur echten Freiheit und zum echten Gehorsam.

Von Anfang an hatte Gott den Rettungsplan durch Christus im Blick (vgl. 1. Mose 3,15). Er ließ Adam und Eva weiterleben, damit die Menschheitsgeschichte weitergehen kann, ein Erlöser geboren wird, und Menschen die Wahl haben, sich für den Baum des Lebens (ein Bild für Jesus) zu entscheiden.

Gott sah nicht nur die Sünde, sondern immer auch den Wert und das Potenzial des Menschen. Deshalb spricht Er nicht zu unserer Anklage, sondern zu unserem Potenzial und ruft uns in Christus zurück.

Was das für uns bedeutet: Seit dem Sündenfall „ernähren“ wir Menschen uns von dem Baum der Erkenntnis, wir entscheiden, urteilen, kontrollieren selbst. Doch Gott lädt uns ein, neu zu wählen: „Wenn nun der Sohn euch frei machen wird, so werdet ihr wirklich frei sein.“ (Johannes 8,36)

Der Baum des Lebens ist heute Jesus Christus selbst. Nur durch Ihn können wir aus dem Zustand des Todes und der Entfremdung herauskommen.

Zusammenfassend kann man also einfach sagen: Gott hat Adam und Eva nicht getötet, weil Er ein Gott der Barmherzigkeit ist und weil Er schon den Erlösungsplan durch Jesus Christus vorbereitet hatte. Er möchte, dass wir in Freiheit und Gehorsam leben lernen, nicht als Zwang, sondern als Antwort auf Seine Liebe.

Quellen und weiterführende Lehren:

B36GE - Fundamente des christlichen Glaubens
30 Grundsteine

Internationaler Bibellehrdienst e.V.
Söldenhofstr. 10
83308 Trostberg

Telefon: +49 (0) 8621 641 46
Telefax: +49 (0) 8621 641 47

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.