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Als ich aus dem Zug stieg, wartete Ahmed im Gedränge des Bahnhofs einer lebhaften Stadt in Marokko bereits auf mich. Als er mich sah, strahlte er über das ganze Gesicht. Während er mich umarmte, sagte er mir sofort, dass dies wirklich ein „Gott-Moment“ und eine Gebetserhörung für ihn sei.

Sehen Sie, Ahmed ist ein „heimlicher“ Christ in einem Land, wo der Islam es nicht erlaubt, dass Menschen ihre Religion wechseln. Sollte er von den Behörden mit einer arabischen Bibel oder einem christlichen Buch in der Hand erwischt werden, könnte er im Gefängnis landen.

In Ländern wie Marokko ist es Menschen, die aus dem Islam zum Christentum konvertiert sind, nicht einmal erlaubt, ein Kirchengebäude zu betreten. Nur ausländische Landesbewohner und Touristen dürfen Kirchen benutzen.

Doch Ahmed – und viele Tausende andere gläubige Christen mit muslimischem Hintergrund – halten diese Begrenzungen nicht davon ab, Jesus als Herrn anzuerkennen und Ihm nachzufolgen.

Ahmed ist bereits mehr als zehn Jahre Christ. Er liebt den Herrn Jesus und sucht eifrig nach solidem Bibellehrmaterial, das ihm und anderen helfen kann, ihren Glauben im Wort Gottes zu verwurzeln.

Ahmed lud mich zu sich nach Hause ein. Dort, in seinem Wohnzimmer, zeigte er mir seine arabische Bibel. Sie ist durch jahrelangen Gebrauch regelrecht am Auseinanderfallen. Er zeigte mir auch einige Bücher, die ihm jemand bei einer christlichen Konferenz im Ausland geschenkt hatte.

Er sagte: „Ich habe diese Bücher immer und immer wieder gelesen, und habe sie benutzt, um andere Christen, die sich jede Woche hier bei mir zum Gebet und zur Anbetung sammeln, zu lehren. Ich suche verzweifelt nach Bibellehrmaterial, das mir helfen kann, die Bibel besser zu verstehen, damit ich andere Geschwister angemessen lehren kann.“

Ahmed betet seit Jahren, dass Gott jemanden nach Marokko senden möge, der ihm und anderen im Untergrund tätigen Gemeindeleitern helfen kann. Diese Leiter repräsentieren ein Gebetsnetzwerk von über 1.000 Gläubigen. Deswegen bin ich Tausende von Kilometer auf Flugzeugen und Zügen gereist, um ihn zu treffen. Aus erster Hand habe ich bei ihm zuhause beobachten können, wie kostbare Geschwister in diesem vom Islam geprägten Land nach einem tieferen Verständnis von Gottes Wort eifern!

Das ist eine konkrete Möglichkeit, den verfolgten Gemeinden nicht nur in Marokko, sondern in allen Ländern des Nahen Ostens zu dienen. Wir können kaum Plätze mit ihnen tauschen. Wir können die Herausforderungen ihrer Verfolgung nicht auf unsere eigenen Schultern nehmen. Aber ...

1. Wir können für sie beten.

2. Wir können sie mit solidem, gesunden, bibeltreuen Lehrmaterial von Derek Prince versorgen.

3. Wir können ihnen durch unsere Ermutigung, Mitarbeit und Unterstützung Beistand leisten.

Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns, unsere Geschwister tatkräftig im Gebet und im Geben zu unterstützen. Spenden für „Naher Osten“ werden diesem Projekt direkt zugeordnet.

Gotte segne Sie weiterhin!
Albert Salma – DPM Middle East | Daniel Tracy – IBL Deutschland


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