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Als Gegner angefangen – zum größten Unterstützer geworden

Eine augenblickliche Veränderung fand bei Saulus statt – eine Veränderung so tief, dass er sogar seinen Namen verändert hat! Fast nebenbei wird in einem Satz bemerkt, dass Saulus auch Paulus heißt. Aber nach diesem Satz in Apg. 13,9 wird er nur noch Paulus genannt.

Apg 13,9: "Saulus aber, der auch Paulus heißt, voll Heiligen Geistes, sah ihn an …"

Als Paulus, schrieb er eine ganze Menge des Neuen Testaments! Dank Paulus haben wir Einsicht in das Denken der Juden seiner Zeit wie auch einen Blick auf die Gründung der Gemeinde Gottes unter den Nichtjuden in anderen Ländern und Kulturen.

Paulus, bzw. Saulus wird in Apg 13,1 unter den Propheten und Lehrern der Gemeinde in Antiochia gezählt. Er war von den Mitgliedern der Gemeinde als würdiger Diener des Herrn anerkannt, der nicht nur etwas zu sagen hatte, sondern der auch in der Kraft des Heiligen Geistes wandelte. Er scheute sich nicht im Rahmen des Göttlich-übernatürlichen zu bewegen – bis hin zur Aussprache von Gottes Gericht der Blindheit über den Zauberer in Apg 13,9-11! Man könnte meinen, er hätte da etwas zu viel gewagt! Aber ich erkenne dabei einen Akt des Gehorsams, der aus einer sehr innigen, realen Gottesbeziehung hervorkommt, der keine Überlegung brauchte. Verstehen Sie was ich damit meine? Paulus kannte Jesus so gut, dass er „automatisch“ reagierte, wie es Jesus getan hätte. Das Resultat war, das der Stadthalter, der das mitbekommen hatte, augenblicklich gläubig wurde!

Möge Gott auch uns helfen, in unserem Alltag so zu leben, dass andere Menschen um uns herum Gottesgegenwart und Seine Kraft durch unsere Reaktionen erkennen und Jesus dafür alle Ehre geben können! Ich beschreibe diese Art zu wandeln als „natürlich-übernatürlich“. Wir treten bei der Wiedergeburt in diesen besonderen Rahmen hinein und bewegen uns von dort an auf einem Niveau, das nicht mehr mit unserem bisherigen Leben vergleichbar ist.

Bitte verstehen Sie mich richtig – Ich sage bewusst nicht „ein Niveau, das uns besser macht als andere Menschen“, sondern „ein Niveau, das uns anders macht als wir zuvor waren“! Wenn wir Jesus in unser Herz einladen, passiert etwas Göttliches. Gott nimmt wieder den Platz ein, den Er von Anfang aller Zeiten in Seinen Kindern einnehmen wollte, aber durch den Sündenfall blockiert wurde. Durch das Erlösungswerk Jesu, ist es uns nun möglich, in diese besondere Beziehung wieder einzutreten. Unser Teil dazu ist, Jesus ganz bewusst in unser Herz einzuladen und Ihm unser Leben zu übergeben.

Wir gewöhnen uns daran

Ich wusste bei meiner Bekehrung sofort, dass vieles plötzlich anders geworden ist. Es dauerte aber eine Zeitlang, bis ich mich an mein „neues Ich“ gewöhnen konnte. Meine Gedanken, meine Wahrnehmung und mein Handeln hatten sich maßgeblich verändert! Dies bestätigt uns auch die Bibel:

1 Kor 2,16 (Luther): „Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn unterweisen«?“ (Jesaja 40,13) Wir aber haben Christi Sinn.

Ich preise den Herrn dafür! Was für ein Vorrecht! Was für eine Verantwortung!

Daniel Tracy, Direktor, IBL-Internationale Bibellehrdienst


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