Projektfortschritt "30 Grundsteine"

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Christen stehen in einem gewaltigen Konflikt, der das ganze Universum von Himmel und Erde umfasst. Der Kampf betrifft Gott und seine Gefolgschaft einerseits und Satan und die Mächte der Bosheit andererseits. Der Teufel, ein Erzengel, welcher aus Stolz seine Gefolgschaft in Rebellion gegen Gott anführte, hat ein eigenes rivalisierendes Reich aufgebaut. Die Schrift beschreibt ihn als einen Drachen, eine Schlange, einen Mörder, einen Lügner und einen Dieb. Satan widersteht Gott, seinen Absichten und Gottes Volk. Sein Widerstand gegen uns hat drei Ziele: zu stehlen, zu töten und zu zerstören.

Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass durch Jesu Tod am Kreuz Satan für uns in zwei wesentlichen Punkten besiegt wurde. Erstens machte der Herr es dadurch möglich, dass unsere Sünde aus der Vergangenheit vergeben werden kann. Zweitens machte er es möglich, dass wir Gottes Gerechtigkeit im Glauben erreichen können, ohne das Gesetz. Und so brachte Jesus Satan um seine wichtigste Waffe gegen uns: unsere Schuld.

„Es sind ja bloß Worte!“ – „Was sind schon Worte?“ Wie oft hören wir doch solche Aussprüche! Aber eigentlich sind sie ganz falsch. Die Wahrheit ist eher, dass wir die Macht und Bedeutung von Worten kaum ermessen können. Die Fähigkeit der Sprache – das heißt, die Möglichkeit etwas mit Worten auszudrücken, ob gesprochen oder geschrieben – ist eine überragende Gabe Gottes, des Schöpfers, an den Menschen; an das Geschöpf, das er in seinem eigenen Bild erschaffen hat. Die Fähigkeit zur Sprache ist ein sehr wichtiger Aspekt der Ähnlichkeit zwischen Gott und Mensch, welche keine andere Kreatur aufweist.

Heute, nach unermüdlichen Anstrengungen, die Evolutionstheorie zu beweisen, bleibt diese Fähigkeit zur Sprache des Menschen ein klares und unanfechtbares Unterscheidungsmerkmal zu Tieren, welches Evolutionstheoretiker nicht in der Lage sind weg zu diskutieren, geschweige denn zu erklären. So lange diese Abgrenzung besteht, wird die Evolutionstheorie auch nie eine befriedigende Antwort auf die Frage nach dem Ursprung des Menschen geben können.

Wenn Sie einen Arzt aufsuchen, möchten Sie die Gewissheit haben, dass er sich wirklich auskennt in seinem Fachgebiet. Wir erwarten von unseren Ärzten, dass sie in der Lage sind, uns darüber zu informieren, was wir besser machen können, um Krankheiten zu verhindern, Schmerzen bzw. Krankheiten zu lindern - wenn sie sich denn nicht vermeiden lassen - oder wie wir dafür sorgen können, dass wir gesund und fit bleiben. Wir wünschen uns, dass sie einerseits viel praktische Erfahrung auf ihrem Gebiet besitzen, dass sie aber andrerseits auch eine entsprechende Ausbildung durchlaufen haben. Wie viele von uns wären wohl bereit, einen Arzt zu konsultieren, der niemals eine Universität besucht, noch die entsprechende Fachliteratur studiert oder sich auf dem Laufenden gehalten hat hinsichtlich der neuesten Forschungsergebnisse auf seinem Fachgebiet? Über welche Fähigkeiten würde ein solcher Arzt verfügen, auf deren Grundlage er anderen Menschen erfolgreich zur Seite stehen und ihnen helfen könnte?

Webster’s New World Dictionary beschreibt das englische Wort «endurance» (deutsch Ausharren, Ausdauer oder Durchhaltevermögen) als innere Kraft und als Fähigkeit, zu bleiben, zu bestehen oder weiter zu machen.

Mit diesem Lehrbrief werden wir das Studium des Themas Ausharren abschließen, mit dem wir uns schon in den letzten zwei Briefen beschäftigt haben. Wir lernen beide Seiten der Medaille kennen: den Aufwand und den Segen, die beide mit der Standfestigkeit verbunden sind.

Im letzten Brief „Ausharren durch Ausrichtung auf das Ziel“ habe ich zwei Wege vorgeschlagen, wie man Ausharren lernen kann. Der erste ist, die Entscheidung für Jesus wirklich von ganzem Herzen zu treffen. Barnabas sprach in Apostelgeschichte von einem „Herzensentschluss“ (11,23). Sie entscheiden sich, ohne Wenn und Aber mit dem Herrn zu gehen – egal, wer mit Ihnen geht und wer nicht. Falls es Ihre Freunde nicht tun, Sie tun es trotzdem. Auch wenn es Ihre Familie nicht tut, tun Sie es. Wenn Anfechtungen kommen, geben Sie nicht auf. Das ist ein Herzensentschluss.

In meinem letzten Lehrbrief "Charakter, der der Prüfung standhält" haben wir begonnen, das Wesen des Ausharrens zu ergründen. Wir haben bei Paulus (im Römerbrief) und bei Jakobus gesehen, dass Ausharren in Prüfung den Charakter formt. Wenn Sie in der Prüfung durchhalten, wird es jeden Bereich Ihres Charakters und Ihrer Persönlichkeit aufbauen. Es macht Sie zu einem ganzen, abgerundeten Christen. Es wird – wenn überhaupt – nur ganz wenige Bereiche Ihres Charakters geben, die nicht angesprochen worden sind.

Ich habe auch herausgestrichen, dass die meisten charakterformenden Prüfungen im Zusammenhang mit einer tiefen, verbindlichen Gemeinschaft kommen. Falls Sie nicht nahe oder vertraut genug mit Leuten sind, können Sie die Macken in Ihrem Charakter verbergen. Aber wenn Sie in einer regelmäßigen, vertrauten, nahen, verletzlichen Gemeinschaft stehen, sind Sie herausgefordert, sich entweder zurückzuziehen oder sich dem zu stellen, wo Gott Sie hindurch führen will. Ich glaube, es gibt keinen besseren Test unseres christlichen Charakters als enge Gemeinschaft.

In diesem Brief möchte ich mich auf einen einzelnen Begriff konzentrieren: Ausharren. Das ist weder ein populäres noch ein leicht verständliches Wort. Dennoch glaube ich, leben wir in einer Zeit, wo wir wissen müssen, was es bedeutet auszuharren. Die englische „King James Version“ (wie die Luther Bibel) wurde vor mehr als dreihundert Jahren übersetzt. Seit damals hat sich die Bedeutung mancher Wörter geändert. Normaler weise wird das Wort Ausharren verwendet, wo wir heute „Geduld“ brauchen würden. Wir sprechen heute von Geduld, und die älteren Bibelübersetzungen verwenden das Wort „Langmut“. Geduld (oder Langmut) bedeutet unter anderem, irritierende, schwierige Personen zu ertragen oder Situationen und Umstände zu meistern, ohne die Nerven zu verlieren, Haltung zu bewahren und nicht auszurasten. Diese Geduld (Langmut) stellt eine sehr kostbare christliche Tugend dar. Ich bin mir wohl bewusst, dass ich selber mehr davon nötig hätte.

Das Thema Anbetung ist in letzter Zeit immer mehr in den Mittelpunkt gerückt. Das ist ein Thema, über das Gott mein Verständnis zusehends vertieft hat - und ich glaube, dass Er mir in dieser Hinsicht ein völlig neues Verständnis von Anbetung geschenkt hat. Ich bin mir zwar schon immer bewusst gewesen, dass die Anbetung eines der Hauptthemen der Bibel ist und etwas, das immens wichtig ist in unserem Leben – dennoch habe ich stets den Eindruck, dass ich das eigentliche Wesen der Anbetung im Grunde genommen überhaupt noch nicht erfasst habe! Eines steht jedoch fest: Wahre Anbetung ist ganz anders als das, woran sich die Mehrzahl der heutigen Kirchgänger mittlerweile gewöhnt hat. Obwohl in vielen Gemeinden von einer „morgendlichen Anbetungszeit“ die Rede ist, muss ich angesichts meiner persönlichen Erfahrung leider sagen – ohne hiermit Kritik üben zu wollen - dass es sich dabei häufig nicht um wahre Anbetung handelt! Aus diesem Grunde werde ich nun die einzelnen Schritte aufzeigen, die dazu dienen, uns in die wahre Anbetung hineinzuführen und uns das eigentliche Wesen der Anbetung zu offenbaren. Im Anschluss daran möchte ich Ihnen die Tatsache ans Herz legen, dass aus der wahren Anbetung – so, wie ich sie verstehe - eine „Frucht“ hervorgehen wird: Ruhe.

Der Prophet Hesekiel berichtet, wie Gott ihn zum Wächter für Sein Volk Israel machte. (Hes 3, 16-21). Er zeigt auf, dass es die Verantwortung eines Wächters ist, seine Nation zu warnen, wenn diese sich auf einen Weg einlässt, der nicht Gottes offenbartem Ratschluss entspricht. Wenn die Nation dies annimmt und umkehrt, wird sie gerettet werden. Wenn sie die Warnung jedoch verwirft, wird sie Gottes Gerichtshandeln erfahren, aber der Wächter wird seine eigene Seele retten.

Als Gottes Diener haben wir heute die Verantwortung, Seine Botschaft aus Jer 31,10 an die Nationen weiterzugeben:

“Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!”

In den vielen Jahren meines Dienstes habe ich häufig über den Heiligen Geist gelehrt. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass wir dem Reich Gottes sehr viel wirksamer dienen können, wenn wir ein besseres Verständnis zur Person des Heiligen Geistes gewinnen. Der Heilige Geist ist nämlich derjenige, der den Dienst Jesu in unserem Leben weiterführt.

Eine der Hauptaufgaben des Heiligen Geistes besteht darin, uns zu führen und zu leiten. Gott, der Vater, hat Ihn uns geschickt, damit Er eben diese Funktion in unserem Leben ausüben kann. In Joh 16,13 sagt Jesus:

Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten ...

Im September 2000 beschloss ich, mich wieder in Israel niederzulassen, und seitdem sind mir einige der größten körperlichen Herausforderungen meines Lebens begegnet. Das eine hängt sicherlich mit dem anderen zusammen. Wenn man sich daran macht, für den Herrn etwas in Israel zu tun, bewirkt dies eine Menge Widerstand. Ich hatte so viele verschiedene Krankheiten, dass ich sie kaum zählen kann - unter anderem Krebs, Polymyalgia rheumatika (zu deutsch: Weichteilrheumatismus) und eine doppelte Lungenendzündung. Doch durch die Gnade Gottes mache ich gute Fortschritte.

Ich hoffe, es klingt nicht angeberisch, wenn ich sage, dass mich eine Krise hier nicht erschüttern kann. Ich habe in Israel selten eine krisenlose Zeit erlebt. Ich denke in solchen Zeiten oft an Jeremia 31,10:

„Hört das Wort des Herrn, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!“

Wir leben in einer Zeit, in der der Kampf zwischen dem Königreich Gottes und dem Reich Satans an Intensität zunimmt wie nie zuvor. Ich glaube, dies liegt daran, dass wir uns der Wiederkunft Christi nähern – und damit auch der endgültigen Zerstörung von Satans Reich.

Ich möchte im folgenden eine der Hauptaktivitäten von Satans Reich untersuchen: Satans Widerstand gegen Gott und die Gemeinde Jesu Christi. Ich werde mich mit etwas auseinandersetzen, das ich den Geist des Antichristus nenne. Zuerst müssen wir uns dem 1. Johannes-brief 2,18-23 zuwenden, wo dieses vorrangig beschrieben wird.

ich habe den Eindruck, dass Gott mich mit diesem Lehrbrief auf ein Thema zurückführen möchte, das ich bereits vor einigen Jahren behandelt habe.

Als Christen in unserer heutigen Zeit sind wir uns oft nicht bewusst, dass wir durch die Philosophie des Humanismus einem zwar unhörbaren, aber ständigen Bombardement ausgesetzt sind. Diese Philosophie - die den Menschen als obersten Schiedsrichter darstellt, was Moral und geistliche Wahrheit anbelangt - stellt nämlich eine endgültige und allumfassende Versöhnung zwischen Gott und allen Mächten der Finsternis in Aussicht. Der Humanismus behauptet, dass diese Versöhnung neben Satan selbst auch all seine Engel und gefallenen Dämonen sowie alle anderen derzeitigen Feinde Gottes mit einschließt. Er lässt also überhaupt keinen Raum für die absolute, ewige Bestrafung irgendeines geschaffenen Wesens.

Im vorhergegangenen Lehrbrief haben wir gesehen, dass natürliche Angst, dämonische Angst, religiöse Angst und Menschenfurcht nichts mit der Furcht des Herrn zu tun haben. Heute wollen wir nun betrachten, was die Furcht des Herrn wirklich ist. Es gibt viele Möglichkeiten, sie zu beschreiben und wir werden uns einige davon in der Bibel ansehen. Wir können jedoch hier schon kurz feststellen, dass die Furcht des Herrn den Herrn zu Ihrem Gott macht. Es ist eine Herzenshaltung von Ehrfurcht, völliger Hingabe und Unterordnung Gott gegenüber.

In den Psalmen und in den Sprüchen entdecken wir zwei Aspekte der Furcht des Herrn:

"Kommt, ihr Söhne, hört mir zu: die Furcht des Herrn will ich euch lehren!" Ps 34,12

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