Projektfortschritt "30 Grundsteine"

E-Mail-Newsletter

Gerne würden wir Sie über neue Aktionen, Angebote und Veröffentlichungen auf dem Laufenden halten. Tragen Sie sich bitte dazu für unseren E-Mail-Newsletter ein. Der Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen versandt. Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.

E-Mail-Newsletter-Anmeldung

Bitte geben Sie Ihre Daten ein:

Anrede:
Vorname:
Nachname:
eMail:
 

Mit Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass Ihre Kontaktdaten bei IBL gespeichert werden. Diese Einwilligung ist freiwillig. Sie kann jederzeit im Profil (Footer in jedem Newsletter), unter ibl[at]ibl-dpm.net oder via Post geändert oder widerrufen werden. Weitere Informationen zum Datenschutz und Ihren Rechten finden Sie unter Datenschutz.

Ich möchte euch auch heute wieder einen Schlüssel zu einem erfolgreichen Leben nahe bringen, den Gott mir in vielen Jahren persönlicher Erfahrung und des vollzeitlichen Dienstes in die Hand gegeben hat.

Das Thema dieser Betrachtung haben ich in Form einer Frage formuliert: »Was ist der Mensch?« In der Bibel wird diese Frage gestellt und auch beantwortet. Ich glaube nicht, dass es noch eine andere Quelle gibt, bei der wir uns eine zuverlässige Antwort auf diese Frage holen könnten.

Soweit also unsere Fragestellung: "Was ist der Mensch?"

"Was ist der Mensch?" Der Psalmist David stellt diese Frage in Psalm 8, wo es heißt:

Psalm 8,4-9
"4 Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 5 Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst? 6 Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Engel...,"

Für "Engel" steht hier im Hebräischen das Wort elohim. Es ist das normale Wort für "Gott", kann aber auch mit "Engel" übersetzt werden.

Nun kommen wir zu unserer Proklamation. Diesmal sind es die letzten beiden Verse des Judasbriefs. Sie sind ja vielen von euch bekannt. Sie sind oft in Gottesdiensten zu hören. „Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.“ (Judas 24-25)

Stellt euch das vor. Er ist mächtig genug uns unsträflich vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen. Wir dienen wirklich einem wunderbaren Gott. In den vorangegangenen Lehreinheiten beschäftigten wir uns mit den ersten vier fundamentalen Lehren. Ich wiederhole sie kurz: Buße von toten Werken, der Glaube an Gott, die Lehre von den Taufen und die Handauflegung. Die Botschaft heute Morgen trug den Titel „Die Kraft Gottes übertragen“ und befasste sich mit der speziellen Thematik der Handauflegung. Sicher waren einige von euch sehr überrascht, als sie erkannten, was für eine wichtige Rolle die Handauflegung im Leben des Leibes Christi spielt. Es bleiben noch zwei fundamentale Lehren übrig, sehr aufregende noch dazu. Die Auferstehung von den Toten und das ewige Gericht. Ich werde mich in den nächsten beiden Lehreinheiten damit beschäftigen. Vorher habe ich noch ein Thema vorbereitet, dass ich mit „Am Ende der Zeit“ überschrieben habe. Ihr müsst verstehen, dass uns diesen beiden letzten fundamentalen Lehren aus Raum und Zeit heraus und in die Ewigkeit hinein führen werden. Sie sollen uns helfen, uns nicht nur auf dieses Leben zu konzentrieren. Heutzutage begegnen wir so vielen Christen, die sich nur damit beschäftigen, was Gott für sie in diesem Leben tun wird. Doch das ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was Gott für uns hat. Ich lese zunächst eine Passage aus Offenbarung, Kapitel 10. Da ich früher von Berufswegen Philosoph war, muss ich sehr aufpassen, dass ich mich von bestimmten Gedanken nicht einfach mitreißen lasse. Hier in Offenbarung 10,5-6 geht es um einen Engel:

Die Proklamation heute Morgen stammt aus 1. Chronik 28,20. Dies sind die Anweisungen, die David Salomo zur Fertigstellung des Tempels gab. Sie stehen in der zweiten Person Einzahl, doch wir übertragen sie auf uns und proklamieren sie in der ersten Person Mehrzahl. Versteht ihr mich? Das ist einer der Wirkungsweisen der Proklamation, sie macht das Wort Gottes persönlich.

„Wir sind stark und mutig und handeln. Wir fürchten uns nicht und sind nicht niedergeschlagen, denn Gott der Herr unser Gott wird mit uns sein. Er wird uns nicht aufgeben und uns nicht verlassen, bis alle Arbeit für den Dienst des Hauses des Herrn vollendet ist. Amen!“

Heute setzen wir unsere Betrachtung der sechs aufgeführten fundamentalen Lehren in Hebräer 6,1-2 fort. Die ersten drei haben wir bereits besprochen. Die Buße von toten Werken, der Glauben an Gott und die Lehre von den Taufen. Im Zusammenhang mit der Lehre von den Taufen, wies ich daraufhin, dass das Neue Testament drei unterschiedliche Taufen kennt. Die Taufe von Johannes dem Täufer, die christliche Wassertaufe und die Taufe im Heiligen Geist. In dieser Lehreinheit kommen wir zur vierten, fundamentalen Lehre; zur Handauflegung. Der heutigen Botschaft habe ich die Überschrift gegeben: Die Kraft Gottes übertragen!

Der Gott der Hoffnung aber erfülle uns mit aller Freude und allem Frieden im Glauben, damit wir überreich seien in der Hoffnung, durch die Kraft des Heiligen Geistes. Amen! (Römer 15,13)

Heute Abend möchte ich unsere Grundlagen-Serie fortsetzen. Heute Vormittag sprach ich über das Eintauchen in Wasser, beziehungsweise über die Wassertaufe. Heute Abend gehen wir weiter zum Eintauchen in den Heiligen Geist. Ich wies bereits daraufhin, dass das englische Wort für Taufen „baptize“, kein echtes englisches Wort ist, sondern lediglich die Transliteration eines griechischen Wortes. Über die Bedeutung dieses griechischen Wortes besteht nicht der geringste Zweifel. Es heißt „eintauchen“. Deshalb verwende ich auch das Wort eintauchen. Heute Vormittag sprach ich über das Eintauchen in Wasser. Heute Abend geht es um das Eintauchen in den Heiligen Geist. Man kann auf zweierlei Weise eintauchen, beziehungsweise eingetaucht werden. In einem Schwimmbad steigt man ins Wasser hinein, taucht unter und kommt wieder nach oben. Das ist die Wassertaufe. Doch dann kann man noch eintauchen wie unter dem Niagara Fall. Als ich das erste Mal die Niagara Fälle sah, dachte ich mir, man kann sich nicht einmal eine Sekunde darunter stellen ohne triefnass zu werden. Und das ist die Taufe im Heiligen Geist.

Wo sie beschrieben wird, wird immer der Schluss nahe gelegt, dass der Heilige Geist von oben auf die Menschen herab kam. Wir sprechen also von eintauchen auf zweierlei Weise. Eintauchen in Wasser: Man steigt hinein, man taucht unter und kommt wieder heraus. Eintauchen in den Heiligen Geist: Man stellt sich einfach darunter und es kommt von oben herab. In beiden Fällen taucht man nicht nur ein bisschen, sondern vollständig ein. Man wird nicht nur ein wenig besprengt, sondern taucht völlig ein. Interessanterweise, wird in der Einleitung aller vier Evangelien ausdrücklich erwähnt, dass Jesus Christus im Heiligen Geist taufen wird. Ich denke man hat dieser Tatsache bislang viel zu wenig Bedeutung beigemessen. Ich möchte die jeweiligen Passagen aus den Evangelien kurz vorlesen. Johannes der Täufer sagt in Matthäus 3,11:

Die meisten von euch werden nicht überrascht sein, dass wir mit einer Proklamation beginnen. Und wir lassen euch auch daran Teil nehmen. Die folgende Proklamation stammt aus 1. Korinther 6,11. Kurz vorher heißt es: „Und Leute solcher Art sind manche von euch früher gewesen.“ Dann werden alle möglichen schrecklichen Sünden aufgezählt, derer sich diese Leute schuldig gemacht haben.

Doch Gott sei Dank gibt es ein „aber“. Ich danke Gott für jedes „aber“ in der Bibel. Es heißt dann weiter: „Aber ihr seid abgewaschen, aber ihr seid geheiligt, aber ihr seid gerechtfertigt worden, durch den Namen des Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes.“ Ruth und ich halten viel davon, diese Aussagen direkt auf uns persönlich zu beziehen. Wir lassen also die Einleitung: „Leute solcher Art sind manche von euch früher gewesen“, aus, fangen gleich mit dem „aber“ an und sagen „wir“ anstelle von „ihr“. „Aber wir sind abgewaschen, aber wir sind geheiligt, aber wir sind gerechtfertigt worden durch den Namen des Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes.“ Wollt ihr euch uns anschließen? Man kann sich die Stelle wirklich leicht merken. Sie fängt mit „aber“ an. Bereit?

„Aber wir sind abgewaschen, aber wir sind geheiligt, aber wir sind gerechtfertigt worden durch den Namen unseres Herrn Jesus und durch den Geist unseres Gottes!“ Amen!

In diesem dritten Teil der Lehre über die Wiederherstellung der Botschaft des Evangeliums – des Reiches Gottes – erläutert Derek Prince die Schlüsselgeheimnisse des Gebets in Bezug auf das Reich Gottes. Er fängt an mit dem „Vater unser“... Im natürlichen Universum, für uns hier auf Erden, gibt es eine einzige Quelle des Lichts, des Lebens und der Wärme und das ist die Sonne, nicht wahr? Darüber besteht kein Zweifel. Und das Licht in der Person Jesu bringt Gerechtigkeit und Heilung. Finsternis, die Macht des Feindes, bringt Sünde und Krankheit.

Gehen wir wieder zurück zu Matthäus 4,23-24. Dort finden wir den neutestamentlichen Kommentar dazu: Als die Sonne der Gerechtigkeit erstrahlte, hatten weder Sünde noch Krankheit noch Dämonen Bestand. Das ist eine herrliche Botschaft. Das ist etwas, worüber man sich begeistern kann. Allein die Tatsache, dass man in den Himmel kommt, wenn man stirbt, ist wunderbar, aber für mich ist das nicht so begeisternd wie das hier. Mich interessiert hier und jetzt mehr, was geschehen wird, bevor ich sterbe. Wenn es nur der Zweck des Evangeliums wäre, einen in den Himmel zu befördern, wenn man stirbt, dann geschehen viele Dinge, die im Grunde eigentlich keinen Sinn machen.

Ich möchte damit nur sagen: Wir haben unabsichtlich den Menschen eine Karikatur des Evangeliums präsentiert, die nur sehr wenig mit der echten neutestamentlichen Botschaft zu tun hat. Sie hört sich wunderbar an, soweit sie geht, aber sie geht nicht annähernd so weit wie sie gehen sollte.

Unsere heutige Proklamation steht im direkten Zusammenhang mit dem Thema, über das ich sprechen werde. Der Text kommt von Epheser 2,8-10: „Denn aus Gnade sind wir errettet durch Glauben, und das nicht aus uns – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

Ich werde nun das Thema weiterführen, dass ich in unserer letzten Lehreinheit begonnen hatte, nämlich die sechs großen fundamentalen Lehren des christlichen Glaubens, wie sie in Hebräer 6,1-2 angeführt werden. Ich wiederhole sie kurz: Die Buße von toten Werken, der Glaube an Gott, die Lehre von den Taufen, die Handauflegung, die Auferstehung der Toten, das ewige Gericht.

In unserem letzten treffen, befassten wir uns mit dem Thema: Durch Buße zum Glauben. Ich sprach über Buße und schnitt auch schon das Thema Glaube an. Heute Abend werde ich das Thema Glauben weiter vertiefen. Der Titel dieser Botschaft lautet: Glaube und Werke. Zwei einfache Worte, die im Neuen Testament sehr oft erscheinen. Dennoch ist es höchst erstaunlich, dass so viele Christen keine klare Vorstellung davon haben, in welche Beziehung Glaube und Werke zueinander stehen. Mit „Glaube“ ist einfach das gemeint, was wir glauben. Mit „Werke“ ist einfach das gemeint, was wir tun. Wie sieht die korrekte Beziehung zwischen dem was wir glauben und dem was wir tun aus?

Zu Anfang möchte ich einen kurzen Abriss des Evangeliums geben. So vielen von uns geht das Wort Evangelium über die Lippen und wir sprechen darüber, als wüssten wir ganz genau, was wir damit meinen. Doch ich denke, dass viele Menschen über das Evangelium reden ohne genau zu wissen, was das Evangelium eigentlich ist. Es wird von Paulus sehr klar und deutlich in 1. Korinther 15,1-5 beschrieben:

"Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen und unterweist uns damit wir die Gottlosigkeit und die weltliche Lüste verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in den jetzigen Zeitlauf in dem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilands Jesus Christus erwarten. Der hat sich selbst für uns gegeben, damit Er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, dass eifrig sei in guten Werken" (Titus 2,11-14).

Und wenn Ihr euch fragt welches Ziel Gott am Ende der Geschichte erreichen will, warum er all das Böse und die Ungerechtigkeit und das Leid schon so lange duldet, dann findet Ihr hier die Antwort: Gott will sich ein Eigentumsvolk zubereiten. Das ist das eigentliche Ziel Gottes in unserer Zeit.

Nun kommen wir zur dritten Lehreinheit unserer Grundlagen-Serie. Der Titel des dritten Teils lautet: „Durch Buße zum Glauben!“

Ich sag‘s euch gleich am Anfang, es gibt keinen andern Weg zum Glauben als durch Buße. Jeder andere Weg, der vorgibt dich dort hin zu bringen, ist ein Irrweg. Ohne Buße kann es keinen echten Glauben geben. Ich möchte kurz wiederholen, was wir bereits gemeinsam gelernt haben. Zunächst einmal das Fundament des christlichen Glaubens, dass personifizierte Fundament ist Jesus Christus. Jeder der ein echter Christ sein will, muss sein Leben auf dieses Fundament bauen. Wir befassten uns mit der Begegnung zwischen Petrus und Jesus, bei der Petrus ausrief: „Du bist der Christus der Sohn des lebendigen Gottes.“ Diese Begegnung zeigt uns exemplarisch auf, was im Leben eines jeden einzelnen von uns ganz individuell geschehen muss. Diese Begegnung besteht aus vier Komponenten.

Heute Abend proklamieren wir die letzten drei Verse von Psalm 19 – also Verse 13-15. Diese Worte sind ein Gebet Davids, ein Gebet, dass wir selbst seit einigen Jahren für uns beten. Immer wieder staunten wir darüber wie dieses Gebet erhört wurde, beginnt es doch mit den Worten: „Wer versteht all seine Fehler? Reinige mich von verborgenen Fehlern.“

Rückblickend staune ich nur darüber wie viele verborgene Fehler der Herr ans Licht gebracht hat seit dem wir dieses Gebet sprechen. Wir werden das Gebet einmal selbst sprechen und euch dann auffordern gemeinsam mit uns den letzten Vers zu beten.

„Wer versteht all seine Fehler. Reinige mich von verborgenen Fehlern auch von übermutigen Sünden halte deinen Knecht zurück. Lasse mich nicht beherrschen. Dann werde ich tadellos sein und rein von schwerem Vergehen. Lass die Worte meines Mundes und das Sinnen meines Herzen wohlgefällig vor dir sein Herr mein Fels und mein Erlöser.“ (wörtl. aus dem Engl.)

Nun möchten wir gerne dass ihr diesen letzten Vers mit uns betet. Denkt daran: Es ist ein Gebet. Betet nicht mit, wenn ihr es nicht ernst meint, denn Gott wird euch beim Wort nehmen. Wir sagen es euch Stück für Stück vor und Ihr sprecht es uns nach:

Lass die Worte meines Mundes und die Sinnen meines Herzens wohlgefällig vor dir sein, Herr, mein Fels und mein Erlöser.

Wir haben am eigenen Leib erlebt, dass man in einer bestimmten Situation durch nichts Gottes Kraft besser freisetzen kann, als durch eine Proklamation Seines Wortes im Glauben. In der Tat habe ich schon oft gesagt, und werde auch nicht müde es immer wieder zu sagen, dass ich ernsthaft bezweifele, ob Ruth oder ich heute noch am Leben wären, wenn wir es nicht gelernt hätten, diese Waffe der Proklamation einzusetzen.

Wir beide haben zu verschiedenen Zeiten eine schwere Krankheit durchgemacht. Ich zog mir etwas zu – besser gesagt, wurde mir etwas angehängt, das in der Regel zum Tod führt. Ich habe es den Ärzten, Gott und der Kraft der Heiligen Schrift zu verdanken, dass ich heute hier gesund vor euch stehe und dem Herrn diene.

So, heute Vormittag wollen wir Jesaja 55,10 und 11 proklamieren, eine Passage, die uns für diese Lehrserie ganz besonders passend erscheint.

„Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst – genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe!“

In der vorigen Lehreinheit sprach ich über verschiedene Auswirkungen, die das Wort Gottes in uns, die es glauben, haben soll. Ich möchte kurz noch einmal zwei dieser Auswirkungen herausgreifen, die zusammenhängen. Ich möchte sie gerne heranziehen, damit sie einander illustrieren. Ich sprach zunächst darüber, dass der Glaube durch das Hören des Wortes Gottes kommt. Das ist eine wunderbare Wahrheit, die wir nicht genug betonen können. Wenn du keinen Glauben hast, dann muss das nicht so bleiben, denn der Glaube „kommt“ und er kommt durch das Hören des Wortes Gottes.

Am Ende der vorigen Lehreinheit erläuterte ich, dass Gottes Wort dazu da ist, Heilung bzw. Medizin für unseren physischen Körper zu sein. Ich hatte euch dazu ein kurzes Beispiel aus meinem eigenen Leben erzählt. Ich hatte vorher auch eine Passage aus Sprüche 4 zitiert, auf die ich noch einmal kurz zu sprechen kommen möchte, weil sie die vollkommene Veranschaulichung dessen ist, was mit „hören“ gemeint ist. Wenn du dich also fragst, was damit gemeint sei, Gottes Wort zu „hören“, kann ich dir das anhand von Sprüche 4 vor Augen führen und dabei auf meine eigene persönliche Erfahrung zurückgreifen.

Im ersten Teil dieser Botschaft fing Derek Prince mit diesen Worten an: „Gottes Absicht mit den seinen kann man mit einem Wort zusammenfassen: Wiederherstellung. Wiederherstellung bedeutet, dass Dinge an ihren richtigen Platz zurückgebracht und in ihren richtigen Zustand zurückversetzt werden.“ Derek betonte zunächst die Wiederherstellung der Geistesgaben und die Dienstgaben in der Gemeinde. Nun, im 2. Teil, spricht er von der Wiederherstellung der Botschaft des Evangeliums – dem ganz praktischen Wandel im Reich Gottes in der Kraft des Heiligen Geistes:

Ich möchte nun die allererste Proklamation des Reiches näher betrachten. In den Passagen, die wir jetzt lesen werden, wird Jesus und sein Dienst vorgestellt. Das ist der offizielle Bericht über sein Kommen und den Beginn seines Dienstes. Ich möchte, dass ihr dabei beachtet, dass es hier die ganze Zeit darum geht, dass das Reich Gottes nahe gekommen ist.

Heute geht es um die Themen „Danksagung, Lobpreis und Anbetung“. Wir beginnen mit dem Thema „Dank“ oder „Danksagung“. Viele Leute haben den Eindruck, beim Beten gehe es nur darum, Gott um Dinge zu bitten, so als ginge man gewissermaßen mit seinem Einkaufszettel zu Gott, aber das ist eine eingeschränkte und unzureichende Sicht von Gebet. Im Gebet spielt nicht nur ein einziges Instrument; es ist ein ganzes Orchester und in diesem Orchester spielen viele verschiedene Instrumente, von denen wir uns drei ansehen werden: Dank, Lobpreis und Anbetung.

Danksagung

Alle drei gehören zum Gebet dazu. Wenn du die Angewohnheit hast, mit deinem Einkaufszettel zu Gott zu kommen, ohne zu lernen, vor allem Dank und Lobpreis darin zu integrieren, dann wirst du, wie zu befürchten ist, oft ohne die Dinge, die du wolltest, von deinem Einkauf zurückkommen. Gott hat nämlich bestimmte Bedingungen festgelegt, unter denen wir uns ihm nähern können. Ich sage gleich jetzt schon, dass es ohne Dank und Lobpreis keinen Zugang zur Gegenwart Gottes gibt. Gott hat das als absolute Bedingung festgelegt.

Jesus verwendet zwei Begriffe, die für uns alle eine Ermutigung sind. Er zitiert aus dem Buch der Psalmen und sagt: „…wenn er die Götter nennt, zu denen das Wort Gottes geschah – und die Schrift kann doch nicht gebrochen werden...“

In diesem einen Vers aus Johannes 10,35 verwendet Jesus zwei Begriffe für die Bibel, die seither bei den meisten Christen gebräuchlich sind: „das Wort Gottes“ und „die Schrift“. Die beiden Begriffe sind nicht deckungsgleich. Wenn Jesus die Bibel „das Wort Gottes“ nennt, meint er damit, dass sie von Gott stammt. Das bedeutet, sie ist eine Botschaft, die direkt von Gott kommt. Sie kam über viele verschiedene Kanäle zu uns; sie wurde von vielen verschiedenen Autoren geschrieben, aber die Quelle von allem in der Bibel, die letztendliche Quelle, ist Gott. Die Bibel ist Gottes Wort. Sie ist Gottes Botschaft. Sie enthält, was er uns wissen lassen will.

Das ist der vierte und letzte Teil unserer Lehrserie zum Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben.“ Wir – damit ist natürlich Gottes Volk, die Gemeinde Jesu Christi, gemeint. In Teil 2 und 3 befassten wir uns mit dem, was ich für die beiden größten Feinde der Gemeinde in unserer heutigen Zeit halte. Der erste ist Zauberei, der zweite ist der Geist oder die Macht des Antichristen. Zauberei definierte ich als die universelle Religion der gefallenen Menschheit; als das Mittel, mit dem Menschen in allen Epochen der Weltgeschichte versucht haben, Kontakt mit Satans rebellischem Reich der Engel in der Himmelswelt aufzunehmen und sie in irgendeiner Form als Götter anzubeten.

Der Antichrist ist eine andere geistliche Macht, die nur dort relevant ist, wo zuvor das Evangelium Jesu Christi verkündigt worden ist. Ich wies darauf hin, dass das Wort „anti“ zwei verschiedene Bedeutungen hat. Erstens: „gegen“. Zweitens: „anstelle von“. Der Druck des Geistes des Antichristen richtet sich gegen Jesus, den wahren Messias, und zielt darauf ab, ihn zu eliminieren. Doch der zweite Schritt ist der Versuch, den wahren Messias durch einen falschen Messias zu ersetzen. Ich sagte auch, dass diese geistliche Macht in unserer Zeit in der Gemeinde Jesu sehr aktiv ist.

Das ist der dritte Teil unserer vierteiligen Lehrserie unter dem Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben.“ In den beiden ersten Teilen befassten wir uns zunächst mit dem Wesen und der Struktur des Reiches Satans. Ich wies darauf hin, dass es zwei geistliche Reiche gibt, die einander entgegenstehen: das Reich Gottes und das Reich Satans. Beide sind geistliche Reiche; beide sind derzeit für das natürliche Auge unsichtbar, aber dennoch ausgesprochen real.

Wir versuchten, die Ursprünge des Reiches Satans auf einen Erzengel zurückzuführen, der ursprünglich einmal Luzifer hieß und eine Gruppe von Engeln in einer Rebellion gegen Gott anführte und ein rivalisierendes Reich errichtete und zwar in einer Region, die im Neuen Testament als die „Himmelswelt“ bezeichnet wird. Dieser Begriff „Himmelswelt“ kommt im Epheserbrief fünfmal vor und das ist ja ein wesentlicher Teil der Schrift, in dem Gottes Offenbarung über die Gemeinde dargelegt wird. Ich denke, es ist kein Zufall, dass hier die Betonung auf der Himmelswelt liegt. Die Gemeinde Jesu Christi soll in der Himmelswelt gegen ein anderes Reich agieren, das ebenfalls in der Himmelswelt liegt.

Für all jene, die vielleicht etwas verwirrt sind, möchte ich noch dazu sagen, dass in der Bibel durchweg, schon vom ersten Vers an, das Wort „Himmel“ in der Mehrzahl steht. Es gibt mehr als nur einen Himmel. Irgendwo zwischen unserem Planeten und dem Thron Gottes und dem Himmel Gottes gibt es ein rivalisierendes satanisches Reich, das Gott entgegensteht.

Das ist der zweite Teil unserer vierteiligen Lehrserie zu dem Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben“. Im ersten Teil untersuchten wir das Wesen und die Struktur des Reiches Satans und hielten dabei fest, dass sein Reich auf zwei verschiedenen Ebenen operiert. Die obere Ebene befindet sich in der Himmelswelt, irgendwo in dem himmlischen Bereich, der nicht der Himmel Gottes und nicht der sichtbare Himmel ist.

Seine obere Ebene besteht aus rebellischen Engeln, die Gott gegenüber Widerstand leisten. Die untere Ebene umfasst Menschen, die sich nicht Gott und der gerechten Herrschaft Jesu, des Messias und Heilands, ausgeliefert haben. Ich wies darauf hin, dass das Schlüsselwort „Rebell“ all jene beschreibt, die sich im Reich Satans befinden. Sie sind in Rebellion gegen Gott, ob sie nun Engelswesen sind oder Menschen.

Wir hielten auch fest, dass die Götter der heidnischen Welt, zum Beispiel im antiken Griechenland oder Rom oder wo auch immer, nur unterschiedliche Bezeichnungen und Darstellungen der Engelswesen in Satans Reich sind. Und all jene, die von heidnischen Religionen und in heidnischen Gesellschaften angebetet werden, sind satanische Engelswesen.

Das ist der erste Teil einer vierteiligen Lehrserie zu dem Thema „Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben“. Ich gehe davon aus, dass wir, die wir verbindlich mit Jesus gehen, uns alle dessen bewusst sind, dass wir es mit Feinden zu tun haben. Es ist nämlich eine sehr gefährliche Situation, wenn mächtige und aktive Feinde gegen uns wirken und uns nicht einmal bewusst ist, dass wir diese Feinde haben.

Die Feinde, mit denen wir es zu tun haben, sind keine Personen aus Fleisch und Blut, sondern unsichtbare Geistwesen. Die Themen, mit denen wir uns in dieser Lehrserie beschäftigen werden, umfassen Dinge, die man nicht mit den menschlichen Sinnen wahrnehmen kann. Die Bibel spricht von Dingen, die kein Auge gesehen und kein Ohr gehört und in keines Menschen Herz gekommen sind, von Dingen, die unsichtbar und geistlich sind. Die Dinge, über die wir sprechen werden, kann man nur mit Hilfe der Schrift verstehen. Es gibt diesbezüglich keine andere zuverlässige Informationsquelle.

Ich glaube, dass viele Menschen die Auffassung vertreten, dass die Dinge, die wir sehen, anfassen, hören und schmecken können, die wirklich realen Dinge sind. Doch Philosophen aller Epochen sind zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sie nicht wirklich real sind; sie sind zeitlich; sie sind nicht von Dauer; und sehr oft sind sie trügerisch. Man kann sich nicht auf seine Sinne verlassen. Es ist schon erstaunlich, wie viele verschiedene Philosophen in allen Epochen der Menschheitsgeschichte zu dieser Schlussfolgerung gelangt sind.

Das Thema dieser Lehre lautet „Unsichtbare Hindernisse für eine Heilung“.

Wir beginnen mit Johannes 16,13-15:

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist...“

Das ist einer der Titel des Heiligen Geistes. Beachtet auch, dass er ein „Er“ ist. Brüder und Schwestern, der Heilige Geist ist kein „es“, sondern ein „er“. Er ist eine Person und er möchte auch wie eine Person behandelt werden:

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.“

Wir lesen den ganzen Psalm 124:

„Wenn nicht der Herr für uns gewesen wäre, so soll Israel sagen – wenn nicht der Herr für uns gewesen wäre, als Menschen gegen uns aufstanden, dann hätten sie uns lebendig verschlungen, als ihr Zorn gegen uns entbrannte. Dann hätten uns die Wasser fortgeschwemmt, der Wildbach hätte uns überströmt. Dann wären über uns gegangen die tobenden Wasser. Gepriesen sei der Herr, der uns ihren Zähnen nicht zum Raub gab! Unsere Seele ist entronnen wie ein Vogel aus der Schlinge der Vogelsteller. Die Schlinge ist zerrissen, und wir sind entronnen. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Amen“

Mit allem Respekt für jene Leute, die sagen: „Verwirre mich nicht mit Tatsachen“, möchte ich euch eine Reihe von Fakten über Israel nahebringen.

Zunächst einmal ist „Israel“ der Name der Nation, die von Abraham, Isaak und Jakob abstammt. Später nannte man sie „Juden“. Heute werden die Begriffe „Juden“ und „Israel“ mehr oder weniger synonym verwendet. Das war nicht immer so.

Der Name „Israel“ oder „Israelit“ taucht mehr als 2500-mal im Alten Testament auf. Wenn nun der Name Deutschland oder England so oft in der Bibel auftauchen würde, wären wir uns alle darin einig, dass man die Bibel nie wirklich ganz verstehen könnte, wenn man nicht etwas über Deutschland oder England wüsste. Dasselbe gilt für Israel. Man kann die Bibel nicht ganz verstehen, wenn man nicht auch etwas über Israel weiß. Und wenn du in Bezug auf Israel verwirrt bist, bist du auch in Bezug auf die Bibel verwirrt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok