Projektfortschritt "30 Grundsteine"

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Nun kommen wir zu unserer Proklamation. Diesmal sind es die letzten beiden Verse des Judasbriefs. Sie sind ja vielen von euch bekannt. Sie sind oft in Gottesdiensten zu hören. „Dem aber, der mächtig genug ist, euch ohne Straucheln zu bewahren und euch unsträflich, mit Freuden vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen, dem allein weisen Gott, unserem Retter, gebührt Herrlichkeit und Majestät, Macht und Herrschaft jetzt und in alle Ewigkeit! Amen.“ (Judas 24-25)

Stellt euch das vor. Er ist mächtig genug uns unsträflich vor das Angesicht seiner Herrlichkeit zu stellen. Wir dienen wirklich einem wunderbaren Gott. In den vorangegangenen Lehreinheiten beschäftigten wir uns mit den ersten vier fundamentalen Lehren. Ich wiederhole sie kurz: Buße von toten Werken, der Glaube an Gott, die Lehre von den Taufen und die Handauflegung. Die Botschaft heute Morgen trug den Titel „Die Kraft Gottes übertragen“ und befasste sich mit der speziellen Thematik der Handauflegung. Sicher waren einige von euch sehr überrascht, als sie erkannten, was für eine wichtige Rolle die Handauflegung im Leben des Leibes Christi spielt. Es bleiben noch zwei fundamentale Lehren übrig, sehr aufregende noch dazu. Die Auferstehung von den Toten und das ewige Gericht. Ich werde mich in den nächsten beiden Lehreinheiten damit beschäftigen. Vorher habe ich noch ein Thema vorbereitet, dass ich mit „Am Ende der Zeit“ überschrieben habe. Ihr müsst verstehen, dass uns diesen beiden letzten fundamentalen Lehren aus Raum und Zeit heraus und in die Ewigkeit hinein führen werden. Sie sollen uns helfen, uns nicht nur auf dieses Leben zu konzentrieren. Heutzutage begegnen wir so vielen Christen, die sich nur damit beschäftigen, was Gott für sie in diesem Leben tun wird. Doch das ist nur ein winziger Bruchteil dessen, was Gott für uns hat. Ich lese zunächst eine Passage aus Offenbarung, Kapitel 10. Da ich früher von Berufswegen Philosoph war, muss ich sehr aufpassen, dass ich mich von bestimmten Gedanken nicht einfach mitreißen lasse. Hier in Offenbarung 10,5-6 geht es um einen Engel:

Wir leben in einer Zeit, in der der Kampf zwischen dem Königreich Gottes und dem Reich Satans an Intensität zunimmt wie nie zuvor. Ich glaube, dies liegt daran, dass wir uns der Wiederkunft Christi nähern – und damit auch der endgültigen Zerstörung von Satans Reich.

Ich möchte im folgenden eine der Hauptaktivitäten von Satans Reich untersuchen: Satans Widerstand gegen Gott und die Gemeinde Jesu Christi. Ich werde mich mit etwas auseinandersetzen, das ich den Geist des Antichristus nenne. Zuerst müssen wir uns dem 1. Johannes-brief 2,18-23 zuwenden, wo dieses vorrangig beschrieben wird.

Auch diese Botschaft beschäftigt sich mit dem Themenbereich „Endzeit“. Diesmal möchte ich mich auf das Thema „Ernte“ konzentrieren, was ja ein zentrales Element der biblischen Lehre über die letzten Tage ist. Die Ernte – das ist ein Leitthema der Bibel, das sich vom ersten bis zum letzten Buch durchzieht. Ich denke, es kommt zum ersten Mal vor bei Noah, als Gott Noah verheißt, dass Saat und Ernte Bestand haben werden, solange die Erde bestehen wird.

Ich möchte jedoch zunächst einmal das 5. Buch Mose aufschlagen, jenes Buch, in dem wir Moses Anweisungen an Israel finden, kurz bevor sie das Land Kanaan betraten. Und er gab ihnen sehr gründliche Anweisungen, wie sie sich zu verhalten hätten und wie es ihnen gelingen würde, die Vorzüge und Segnungen jenes Erbes zu genießen, in das Gott sie hineinführen würde. Wir werden 5. Mose 11,13-14 lesen. Ihr dürft dabei nicht vergessen, dass Israel aus Ägypten herausgekommen war; Ägypten ist im Grunde ein sehr flaches Land, in dem es relativ selten regnet. Die wichtigste Wasserquelle ist nicht der Regen, sondern der Nil. In Ägypten haben die Leute eine Vorrichtung namens schaddof: Man taucht Eimer in den Nil, zieht sie wieder heraus und schüttet das Wasser in kleine Kanäle, die das Wasser dorthin leiten, wo es für die Feldfrüchte benötigt wird. In gewisser Weise war also das Wasser unter ihrer Kontrolle.

Mose sagte zu Israel: „Wenn ihr in das Land kommen werdet, das Gott euch gibt, wird es nicht mehr so sein; es ist ein Land mit Hügeln und Tälern, wo der Regen vom Himmel kommt.“ Und er sagte: „Der Regen ist nicht unter eurer Kontrolle; ihr werdet nicht immer Wasser haben können, wann immer ihr wollt. Aber wenn ihr Gott gehorsam und treu seid, wird er euch den Regen geben, den ihr braucht.“ Das ist die Verheißung.

Wir haben schon unsere Proklamation vollzogen, nun möchte ich zur Lehre weitergehen. Dies ist der zehnte und letzte Teil unserer Grundlagenserie. In den vorherigen Lehreinheiten befassten wir uns mit den sechs genannten fundamentalen Lehren in Hebräer 6,1-2. Wir haben behandelt Buße zu Gott, Glaube, die Lehre von den Taufen, Handauflegung und Auferstehung von den Toten. Nun verbleibt noch die letzte fundamentale Lehre, nämlich „das Ewige Gericht“.

Wenn wir von Gericht sprechen, müssen wir uns im Klaren sein, dass Gott zwei Arten von Gericht kennt. Erstens: Sein Gericht im Verlauf der Menschheitsgeschichte und zweitens, und damit beschäftigen wir uns heute: Sein Ewiges Gericht. Also die Art Gericht, mit der wir konfrontiert werden, wenn wir von der Zeit in die Ewigkeit übergehen. Es ist wichtig diese beiden Arten von Gericht zu unterscheiden, denn sonst würden uns vermeintlich widersprüchliche Aussagen der Bibel nur verwirren.

Das erste Gericht Gottes offenbart sich im Lauf der Geschichte. Je nachdem, wie sich die erste Generation Gott gegenüber verhält, werden die Nachfolgegenerationen gesegnet oder bestraft. In 2. Mose 20,4-6 finden wir ein sehr klares Bild für ein historisches Gericht Gottes. 2. Mose 20,4-6 ist Teil der sogenannten 10 Gebote. Gott sagt:

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