Projektfortschritt "30 Grundsteine"

E-Mail-Newsletter

Gerne würden wir Sie über neue Aktionen, Angebote und Veröffentlichungen auf dem Laufenden halten. Tragen Sie sich bitte dazu für unseren E-Mail-Newsletter ein. Der Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen versandt. Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.

E-Mail-Newsletter-Anmeldung

Bitte geben Sie Ihre Daten ein:

Anrede:
Vorname:
Nachname:
eMail:
 

Mit Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass Ihre Kontaktdaten bei IBL gespeichert werden. Diese Einwilligung ist freiwillig. Sie kann jederzeit im Profil (Footer in jedem Newsletter), unter ibl[at]ibl-dpm.net oder via Post geändert oder widerrufen werden. Weitere Informationen zum Datenschutz und Ihren Rechten finden Sie unter Datenschutz.

In meinem letzten Lehrbrief "Charakter, der der Prüfung standhält" haben wir begonnen, das Wesen des Ausharrens zu ergründen. Wir haben bei Paulus (im Römerbrief) und bei Jakobus gesehen, dass Ausharren in Prüfung den Charakter formt. Wenn Sie in der Prüfung durchhalten, wird es jeden Bereich Ihres Charakters und Ihrer Persönlichkeit aufbauen. Es macht Sie zu einem ganzen, abgerundeten Christen. Es wird – wenn überhaupt – nur ganz wenige Bereiche Ihres Charakters geben, die nicht angesprochen worden sind.

Ich habe auch herausgestrichen, dass die meisten charakterformenden Prüfungen im Zusammenhang mit einer tiefen, verbindlichen Gemeinschaft kommen. Falls Sie nicht nahe oder vertraut genug mit Leuten sind, können Sie die Macken in Ihrem Charakter verbergen. Aber wenn Sie in einer regelmäßigen, vertrauten, nahen, verletzlichen Gemeinschaft stehen, sind Sie herausgefordert, sich entweder zurückzuziehen oder sich dem zu stellen, wo Gott Sie hindurch führen will. Ich glaube, es gibt keinen besseren Test unseres christlichen Charakters als enge Gemeinschaft.

In diesem Brief möchte ich mich auf einen einzelnen Begriff konzentrieren: Ausharren. Das ist weder ein populäres noch ein leicht verständliches Wort. Dennoch glaube ich, leben wir in einer Zeit, wo wir wissen müssen, was es bedeutet auszuharren. Die englische „King James Version“ (wie die Luther Bibel) wurde vor mehr als dreihundert Jahren übersetzt. Seit damals hat sich die Bedeutung mancher Wörter geändert. Normaler weise wird das Wort Ausharren verwendet, wo wir heute „Geduld“ brauchen würden. Wir sprechen heute von Geduld, und die älteren Bibelübersetzungen verwenden das Wort „Langmut“. Geduld (oder Langmut) bedeutet unter anderem, irritierende, schwierige Personen zu ertragen oder Situationen und Umstände zu meistern, ohne die Nerven zu verlieren, Haltung zu bewahren und nicht auszurasten. Diese Geduld (Langmut) stellt eine sehr kostbare christliche Tugend dar. Ich bin mir wohl bewusst, dass ich selber mehr davon nötig hätte.

Webster’s New World Dictionary beschreibt das englische Wort «endurance» (deutsch Ausharren, Ausdauer oder Durchhaltevermögen) als innere Kraft und als Fähigkeit, zu bleiben, zu bestehen oder weiter zu machen.

Mit diesem Lehrbrief werden wir das Studium des Themas Ausharren abschließen, mit dem wir uns schon in den letzten zwei Briefen beschäftigt haben. Wir lernen beide Seiten der Medaille kennen: den Aufwand und den Segen, die beide mit der Standfestigkeit verbunden sind.

Im letzten Brief „Ausharren durch Ausrichtung auf das Ziel“ habe ich zwei Wege vorgeschlagen, wie man Ausharren lernen kann. Der erste ist, die Entscheidung für Jesus wirklich von ganzem Herzen zu treffen. Barnabas sprach in Apostelgeschichte von einem „Herzensentschluss“ (11,23). Sie entscheiden sich, ohne Wenn und Aber mit dem Herrn zu gehen – egal, wer mit Ihnen geht und wer nicht. Falls es Ihre Freunde nicht tun, Sie tun es trotzdem. Auch wenn es Ihre Familie nicht tut, tun Sie es. Wenn Anfechtungen kommen, geben Sie nicht auf. Das ist ein Herzensentschluss.

"Denn die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend allen Menschen und unterweist uns damit wir die Gottlosigkeit und die weltliche Lüste verleugnen und besonnen und gerecht und gottesfürchtig leben in den jetzigen Zeitlauf in dem wir die glückselige Hoffnung und Erscheinung der Herrlichkeit unseres großen Gottes und Heilands Jesus Christus erwarten. Der hat sich selbst für uns gegeben, damit Er uns loskaufte von aller Gesetzlosigkeit und sich selbst ein Eigentumsvolk reinigte, dass eifrig sei in guten Werken" (Titus 2,11-14).

Und wenn Ihr euch fragt welches Ziel Gott am Ende der Geschichte erreichen will, warum er all das Böse und die Ungerechtigkeit und das Leid schon so lange duldet, dann findet Ihr hier die Antwort: Gott will sich ein Eigentumsvolk zubereiten. Das ist das eigentliche Ziel Gottes in unserer Zeit.

Nun kommen wir zur dritten Lehreinheit unserer Grundlagen-Serie. Der Titel des dritten Teils lautet: „Durch Buße zum Glauben!“

Ich sag‘s euch gleich am Anfang, es gibt keinen andern Weg zum Glauben als durch Buße. Jeder andere Weg, der vorgibt dich dort hin zu bringen, ist ein Irrweg. Ohne Buße kann es keinen echten Glauben geben. Ich möchte kurz wiederholen, was wir bereits gemeinsam gelernt haben. Zunächst einmal das Fundament des christlichen Glaubens, dass personifizierte Fundament ist Jesus Christus. Jeder der ein echter Christ sein will, muss sein Leben auf dieses Fundament bauen. Wir befassten uns mit der Begegnung zwischen Petrus und Jesus, bei der Petrus ausrief: „Du bist der Christus der Sohn des lebendigen Gottes.“ Diese Begegnung zeigt uns exemplarisch auf, was im Leben eines jeden einzelnen von uns ganz individuell geschehen muss. Diese Begegnung besteht aus vier Komponenten.

Unsere heutige Proklamation steht im direkten Zusammenhang mit dem Thema, über das ich sprechen werde. Der Text kommt von Epheser 2,8-10: „Denn aus Gnade sind wir errettet durch Glauben, und das nicht aus uns – Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.“

Ich werde nun das Thema weiterführen, dass ich in unserer letzten Lehreinheit begonnen hatte, nämlich die sechs großen fundamentalen Lehren des christlichen Glaubens, wie sie in Hebräer 6,1-2 angeführt werden. Ich wiederhole sie kurz: Die Buße von toten Werken, der Glaube an Gott, die Lehre von den Taufen, die Handauflegung, die Auferstehung der Toten, das ewige Gericht.

In unserem letzten treffen, befassten wir uns mit dem Thema: Durch Buße zum Glauben. Ich sprach über Buße und schnitt auch schon das Thema Glaube an. Heute Abend werde ich das Thema Glauben weiter vertiefen. Der Titel dieser Botschaft lautet: Glaube und Werke. Zwei einfache Worte, die im Neuen Testament sehr oft erscheinen. Dennoch ist es höchst erstaunlich, dass so viele Christen keine klare Vorstellung davon haben, in welche Beziehung Glaube und Werke zueinander stehen. Mit „Glaube“ ist einfach das gemeint, was wir glauben. Mit „Werke“ ist einfach das gemeint, was wir tun. Wie sieht die korrekte Beziehung zwischen dem was wir glauben und dem was wir tun aus?

Zu Anfang möchte ich einen kurzen Abriss des Evangeliums geben. So vielen von uns geht das Wort Evangelium über die Lippen und wir sprechen darüber, als wüssten wir ganz genau, was wir damit meinen. Doch ich denke, dass viele Menschen über das Evangelium reden ohne genau zu wissen, was das Evangelium eigentlich ist. Es wird von Paulus sehr klar und deutlich in 1. Korinther 15,1-5 beschrieben:

Ich möchte euch auch heute wieder einen Schlüssel zu einem erfolgreichen Leben nahe bringen, den Gott mir in vielen Jahren persönlicher Erfahrung und des vollzeitlichen Dienstes in die Hand gegeben hat.

Das Thema dieser Betrachtung haben ich in Form einer Frage formuliert: »Was ist der Mensch?« In der Bibel wird diese Frage gestellt und auch beantwortet. Ich glaube nicht, dass es noch eine andere Quelle gibt, bei der wir uns eine zuverlässige Antwort auf diese Frage holen könnten.

Soweit also unsere Fragestellung: "Was ist der Mensch?"

"Was ist der Mensch?" Der Psalmist David stellt diese Frage in Psalm 8, wo es heißt:

Psalm 8,4-9
"4 Wenn ich anschaue deinen Himmel, deiner Finger Werk, den Mond und die Sterne, die du bereitet hast: 5 Was ist der Mensch, dass du sein gedenkst, und des Menschen Sohn, dass du dich um ihn kümmerst? 6 Denn du hast ihn wenig geringer gemacht als Engel...,"

Für "Engel" steht hier im Hebräischen das Wort elohim. Es ist das normale Wort für "Gott", kann aber auch mit "Engel" übersetzt werden.

Das neue Leben

Fassen wir den Vorgang der Wiedergeburt noch einmal kurz zusammen: Eine Person nimmt durch Glauben den unvergänglichen Samen des gepredigten oder gelesenen Wort Gottes, der Schrift, in ihr Herz auf. Dann bringt der Heilige Geist auf übernatürliche und souveräne Art und Weise diesen Samen zum Keimen und aus diesem Samen heraus entsteht eine Natur, die von ihrem Wesen her dem Samen entspricht: Der Same ist göttlich, also ist auch diese Natur göttlich; der Same ist ewig, also ist auch diese Natur ewig.

Und dieser Same ist außerdem das Wort Gottes in Person. Jesus ist das Wort in Person; die Bibel ist das geschriebene Wort und sie sind immer im Einklang miteinander. Also bringt der Heilige Geist aus dem gepredigten Wort heraus durch ein Wunder ein neues Leben hervor. Und dieses Leben ist das Leben des Person gewordenen Wortes, das Leben Jesu selbst.

Ich möchte nun noch eingehender auf dieses neue Leben zu sprechen kommen, das durch diese Wiedergeburt entsteht. Zunächst möchte ich noch einmal dieses absolut entscheidende und wichtige Prinzip betonen, dass im ganzen Universum die Wesenseigenart des Samens die Wesenseigenart des Lebens bestimmt, das aus diesem Samen hervor kommt. Paulus sagt im 6. Kapitel des Galaterbriefs, dass ein Mensch erntet, was er sät. Wir wissen dass dies im natürlichen Bereich stimmt. Wenn du einen Orangenkern säst, dann bekommst du keinen Apfelbaum. Wenn du Gerste säst, wirst du keinen Weizen ernten. Du weißt, dass die Wesenseigenart des Samens die Wesenseigenart des Lebens bestimmt, das aus dem Samen hervor kommt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok