Projektfortschritt "30 Grundsteine"

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Christen stehen in einem gewaltigen Konflikt, der das ganze Universum von Himmel und Erde umfasst. Der Kampf betrifft Gott und seine Gefolgschaft einerseits und Satan und die Mächte der Bosheit andererseits. Der Teufel, ein Erzengel, welcher aus Stolz seine Gefolgschaft in Rebellion gegen Gott anführte, hat ein eigenes rivalisierendes Reich aufgebaut. Die Schrift beschreibt ihn als einen Drachen, eine Schlange, einen Mörder, einen Lügner und einen Dieb. Satan widersteht Gott, seinen Absichten und Gottes Volk. Sein Widerstand gegen uns hat drei Ziele: zu stehlen, zu töten und zu zerstören.

Die gute Nachricht des Evangeliums ist, dass durch Jesu Tod am Kreuz Satan für uns in zwei wesentlichen Punkten besiegt wurde. Erstens machte der Herr es dadurch möglich, dass unsere Sünde aus der Vergangenheit vergeben werden kann. Zweitens machte er es möglich, dass wir Gottes Gerechtigkeit im Glauben erreichen können, ohne das Gesetz. Und so brachte Jesus Satan um seine wichtigste Waffe gegen uns: unsere Schuld.

Wenn ich predige dann beginnen Ruth und ich immer auf dieselbe Art und Weise. Gott hat uns so gelehrt und wir haben festgestellt, dass unsere Proklamation im Glauben am Anfang eines Treffens die gesamte Atmosphäre dieses Treffens und die Salbung auf dem Sprecher beeinflusst. Wir werden Jesaja 55,10-11 proklamieren, was eine unserer liebsten Proklamationen ist. Wir verwenden sie regelmäßig in unserem Radiodienst und dessen Öffentlichkeitsarbeit auf der ganzen Welt.

„Denn gleichwie der Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst – genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht: es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe! Amen.“

Lasst mich nun ein wenig über das Wort „Proklamation“ sprechen oder das Verb „proklamieren“. Es kommt ursprünglich aus dem Lateinischen und bedeutet „hinaus rufen“. Es ist ein starkes Wort. Es gibt zwei verwandte Begriffe in der Sprache des Neuen Testaments und zwar „Bekenntnis“ oder „bekennen“ und „Proklamation“ beziehungsweise „proklamieren“. Bekenntnis oder bekennen bedeutet: „Dasselbe sagen als …“! Und für uns, die wir an die Bibel glauben, bedeutet das Bekennen, dass wir dasselbe mit unserem Mund sagen, was Gott bereits in Seinem Wort gesagt hat. Wir bringen das Wort aus unserem Mund in Einklang mit dem Wort Gottes. Somit bringen wir uns in die optimale Position, die Kraft und Autorität Jesu zu erhalten.

In diesem Treffen, werden wir gleich zu Anfang eine der wichtigsten, praktischen Fragen zum Thema beantworten, eine über die sich viele Leute Gedanken machen: Wie können Dämonen überhaupt eindringen? Wie verschaffen sie sich Zugang zur Persönlichkeit und zum Leben eines Menschen? Meine Antworten basieren auf meinen Erfahrungen und ich will damit nicht andeuten, dass sie allumfassend sind. Ich werde sieben verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie Dämonen eindringen können.

Die erste Möglichkeit ist das, was ich einen okkulten Hintergrund nennen möchte. Das heißt, irgendwann im Laufe deiner Familiengeschichte hat sich jemand mit okkulten Dingen beschäftigt. Wenn man über den Bereich des Okkulten spricht, wird einem klar, dass man es hier eigentlich mit falschen Göttern zu tun hat. Deshalb geht es eigentlich um ein Übertreten der ersten beiden Gebote: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild, und dich vor ihm nicht niederwerfen.“

Jede Form des Götzendienstes bringt Menschen in den Bannkreis von Dämonen. In Zusammenhang mit diesen Geboten, sagt der Herr, er würde die Sünden der Väter bis ins dritte oder vierte Glied heimsuchen. Ich glaube nicht, dass sich das auch auf alle anderen Gebote bezieht. Man findet das aber im Kontext der ersten beiden Gebote. Wenn sich dein Vater, dein Großvater oder dein Urgroßvater oder ein anderer Verwandter vergleichbaren Grades, mit okkulten Dingen, einer falschen Religion oder Götzendienst beschäftigt hat, dann haben böse Geister in deinem Leben ein Einfallstor.

Vielleicht sagst du nun: Das ist nicht fair. Nun die Wahrheit ist, der Teufel ist nicht fair. Ihr müsst jedoch verstehen, dass euch niemand verdammt, wenn ihr so ein Problem habt. Du wirst nur dann Verdammnis über dich bringen, wenn du die Lösung für das Problem ablehnst.

Dieses, so wie das folgende Treffen, hat das Thema Grundlagen des Befreiungsdienstes mit dem Untertitel: Was sie schon immer über Dämonen wissen wollten, sich aber nie zu fragen trauten. In diesen beiden Treffen, möchte ich das schier unmögliche schaffen, nämlich in zwei Stunden jeden wichtigen Aspekt dieses Dienstes anzusprechen, jedoch nicht im Detail sondern nur im Überblick.

Es wäre angemessen damit zu beginnen, diesen Aspekt des Dienstes Jesu zu beleuchten. Hierzu möchte ich gerne Markus 1 aufschlagen. Ich habe schon oft gesagt, dass ich keinerlei Ambitionen habe den Dienst Jesu verbessern zu wollen. Viele Menschen haben den Eindruck heutzutage könnte man vieles besser machen, aber ich bin nicht dieser Meinung. Als er seinen öffentlichen Dienst begann, waren die Menschen am meisten erstaunt darüber, wie er mit bösen Geistern umging. Man sollte darauf hinweisen, dass dies ein Wunder war, von dem zuvor im Alten Testament nie die Rede gewesen war. Fast alle anderen Wunder: Heilungen, Speisungen, Macht über die Natur konnte man schon im Alten Testament finden. Doch im Alten Testament findet man nichts über die Austreibung böser Geister. Die Menschen, die zusahen, wurden auf der Stelle davon gepackt und waren begeistert. Das erste Mal wird von einer solchen Begebenheit in der Synagoge zu Kapernaum berichtet. Markus 1,23: „Und sogleich war in ihrer Synagoge ein Mensch mit einem unreinen Geist.“ Im griechischen Original heißt das so viel wie „in einem unreinen Geist“. Das kann man schlecht ins Deutsche übertragen. Heute würde man am besten sagen: Unter dem Einfluss eines unreinen Geistes.

Es gibt drei Ausdrücke, die eigentlich austauschbar sind. Wir erwähnen sie vielleicht vorab gleich: Dämonen, böse Geister und unreine Geister. Es ist auch oft die Rede von bestimmten Arten von Geistern, zum Beispiel dem Geist der Schwäche oder dem Geist der Angst. „Und sogleich war in ihrer Synagoge ein Mensch der unter dem Einfluss eines unreinen Geistes stand. Er schrie auf ...“ Beachtet hier, dieses „Er“ ist nicht der Mensch sondern der Geist. „... und sagte: Was haben wir mit dir zu schaffen, Jesus Nazarener, bist du gekommen uns zu verderben? Ich kenne dich wer du bist, der Heilige Gottes.“ Die bösen Geister erkannten augenblicklich wer Jesus war. Seine Jünger brauchten vielleicht länger als ein Jahr um allmählich zu erkennen wer er eigentlich war. Doch die Geister wussten das auf Anhieb. Sie fürchteten ihn. Und beachtet diese typische Kombination aus wir und ich. Als Jesus zu dem Mann in Gadara sprach fragte er: „Wie heißt du?“ Einzahl. Jener erwiderte: „Mein Name ist Legion, denn wir sind viele.“ Die Kombination aus ich und wir ist charakteristisch für Dämonen.

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