Projektfortschritt "30 Grundsteine"

E-Mail-Newsletter

Gerne würden wir Sie über neue Aktionen, Angebote und Veröffentlichungen auf dem Laufenden halten. Tragen Sie sich bitte dazu für unseren E-Mail-Newsletter ein. Der Newsletter wird in unregelmäßigen Abständen versandt. Sie können ihn jederzeit wieder abbestellen.

E-Mail-Newsletter-Anmeldung

Bitte geben Sie Ihre Daten ein:

Anrede:
Vorname:
Nachname:
eMail:
 

Mit Absenden dieses Formulars stimmen Sie zu, dass Ihre Kontaktdaten bei IBL gespeichert werden. Diese Einwilligung ist freiwillig. Sie kann jederzeit im Profil (Footer in jedem Newsletter), unter ibl[at]ibl-dpm.net oder via Post geändert oder widerrufen werden. Weitere Informationen zum Datenschutz und Ihren Rechten finden Sie unter Datenschutz.

Der Prophet Hesekiel berichtet, wie Gott ihn zum Wächter für Sein Volk Israel machte. (Hes 3, 16-21). Er zeigt auf, dass es die Verantwortung eines Wächters ist, seine Nation zu warnen, wenn diese sich auf einen Weg einlässt, der nicht Gottes offenbartem Ratschluss entspricht. Wenn die Nation dies annimmt und umkehrt, wird sie gerettet werden. Wenn sie die Warnung jedoch verwirft, wird sie Gottes Gerichtshandeln erfahren, aber der Wächter wird seine eigene Seele retten.

Als Gottes Diener haben wir heute die Verantwortung, Seine Botschaft aus Jer 31,10 an die Nationen weiterzugeben:

“Hört das Wort des HERRN, ihr Nationen, und meldet es auf den fernen Inseln und sagt: Der Israel zerstreut hat, wird es [wieder] sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde!”

Der Herr warnt also die Nationen, sich nicht Seinem Plan, Israel zu sammeln, zu widersetzen, sondern mit Ihm zusammenzuarbeiten. In Sach 2,12 warnt Gott die Nationen: "... – denn wer euch antastet, tastet meinen Augapfel an -" Der Augapfel ist die empfindlichste Stelle des ganzen Leibes. Es ist der Teil, den wir am schnellsten verteidigen. Und so reagiert Gott auf jede Bedrohung Israels.

In den letzten Monaten haben sich praktisch alle europäischen Nationen gegen Israel gewendet. Ich kann mich an keine einzige Gelegenheit in Europas bewegter Geschichte erinnern, wo alle Nationen sich einmal so einig gewesen wären. Eine derartige Einmütigkeit wie in diesem Fall ist übernatürlich bewirkt. Sie ist das Werk des Geistes des Antichristen, der die Nationen darauf vorbereitet, dem Königreich Christi zu widerstehen. Hatte Gott Seine „Wächter“ in diesen Nationen? Haben Sie sie gewarnt? [Nachdem dieser Artikel verfasst wurde, haben die USA, die UN, die EU und Russland einen „Landkarten-Plan“ beschlossen, um Israel in zwei Staaten zu teilen. Anm. d. Übers.]

In Israel selber ist es die Aufgabe des Wächters, das Volk an seine einzigartige Verantwortung gegen Gott zu erinnern: "Nur euch habe ich von allen Geschlechtern der Erde erkannt; darum werde ich an euch alle eure Sünden heimsuchen.“ (Amos 3,2) Wenn Israel versagt und nicht in dieser gottgegebenen Verantwortlichkeit lebt, so warnt Gott es vor Seinem strengen Gerichtshandeln. Tausende von Jahren in Israels Geschichte bezeugen diese Wahrheit.

Trotzdem ist dies nicht das Ende der Geschichte. Gott betont deutlich, dass Er zu Seiner Zeit Israel wieder sammeln und als Volk wiederherstellen wird. Außerdem verlangt Er von den anderen Nationen, ihren Part bei der Wiederherstellung Israels zu übernehmen. Dies ist ein zentrales Thema in der Botschaft des Paulus an die Römer: (Kap 11, 13-15; 25-27) “Denn ich sage euch, den Nationen: Insofern ich nun der Nationen Apostel bin, bringe ich meinen Dienst zu Ehren, ob ich auf irgendeine Weise sie, die mein Fleisch sind, zur Eifersucht reizen und einige aus ihnen erretten möge. Denn wenn ihre Verwerfung die Versöhnung der Welt ist, was wird die Annahme anders sein als Leben aus den Toten? (...) „Denn ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, damit ihr nicht euch selbst für klug haltet: Verstockung ist Israel zum Teil widerfahren, bis die Vollzahl der Nationen hineingekommen sein wird; und so wird ganz Israel errettet werden, wie geschrieben steht: ‚Es wird aus Zion der Erretter kommen, er wird die Gottlosigkeiten von Jakob abwenden; und dies ist für sie der Bund von mir, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.’“

Leider bin ich in unserer Zeit schon auf viele Christen gestoßen, die sich selbst für weise halten. Sie meinen, sie wüssten besser als Gott, wie man mit dem jüdischen Volk umgehen sollte. Paulus wiederholt im Römerbrief Gottes klare Aussage aus Jer 32, 37-41:

„Siehe, ich werde sie aus all den Ländern sammeln, wohin ich sie vertrieben habe in meinem Zorn und in meinem Grimm und in großer Entrüstung. Und ich werde sie an diesen Ort zurückbringen und sie in Sicherheit   wohnen lassen. Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein. Und ich werde ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben, damit sie mich alle Tage fürchten, ihnen und ihren Kindern nach ihnen zum Guten. Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich mich nicht von ihnen abwende, ihnen Gutes zu tun. Und ich werde meine Furcht in ihr Herz legen, damit sie nicht von mir abweichen. Und ich werde meine Freude an ihnen haben, ihnen Gutes zu tun, und ich werde sie in diesem Land pflanzen in Treue, mit meinem ganzen Herzen und mit meiner ganzen Seele.”

Die Begriffe “alle Tage” und “ewigen Bund” verdeutlichen, dass Gott nicht über eine zeitlich befristete Wiederherstellung Israels spricht, sondern die Tatsache, dass Israel in seinem Land leben soll, ist dauerhaft und unwiderruflich. Außerdem sagt Gott, Er werde dies von ganzem Herzen und von ganzer Seele tun. Ich glaube, dass meine Nation, Großbritannien, dies am eigenen Leibe erfahren musste, als sie das UN-Mandat über Palästina innehatte. Ich lebte zu der Zeit in Jerusalem und wurde daher Augenzeuge der Gegenwehr der britischen Besatzungsmacht auf dem Weg zu einem jüdischen Staat.

Gottes Plan geht jedoch weit über die Wiederherstellung Israels als Nation in ihrem eigenen Land hinaus. Gott will Israel zum Werkzeug Seines Gerichtshandelns an den anderen Nationen machen. In Jer 51, 20-23 spricht Gott zu Israel, und Er sagt: “Du bist mir ein Hammer, eine Kriegswaffe, und mit dir zerhämmere ich Nationen, und mit dir zerstöre ich Königreiche (..) und mit dir zerhämmere ich Statthalter und Befehlshaber.”

Außerdem bestätigt Gott in Jes 60,12 Israels herausragende Stellung unter den Nationen: “Denn die Nation und das Königreich, die dir nicht dienen wollen, werden zugrunde gehen. Diese Nationen werden verheert werden, ja verheert.”

Jene Nationen, die Gottes Ratschluss für Israel widerstehen, sind für das Gerichtshandeln verantwortlich, das sie über sich selbst bringen. Wie mächtig oder reich diese Nationen auch scheinen mögen, sie werden keinen dauerhaften Platz in Gottes Geschichtsschreibung einnehmen. Sie befinden sich bereits auf dem Weg zum Ausgang.

Diese Verheißungen für Israel basieren nicht auf Israels eigenem Verdienst, sondern dienen der Ehre des Erlösungswerks des Messias Jesus, weil Er Israel zu Seinem Volk gemacht hat.

"Und es wird geschehen: Wie ihr ein Fluch unter den Nationen gewesen seid, Haus Juda und Haus Israel, so werde ich euch retten, und ihr werdet ein Segen sein." (Sach 8, 13).

"Jakobs Anteil aber ist nicht wie diese. Denn er, <der HERR>, ist es, der das All gebildet hat, und Israel ist der Stamm seines Erbteils, HERR der Heerscharen ist sein Name.” (Jer 10,16).

Die Bibel beschreibt den Tag, an dem "zehn Männer aus Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen, ja, sie werden den Rockzipfel eines jüdischen Mannes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist." (Sach 8,23).

Fühlen Sie sich verantwortlich?

Ich möchte Sie einmal fragen: Fühlen Sie sich verantwortlich für ihre Nation - welche es auch sein mag?

Ich selber habe zwar die amerikanische Staatsbürgerschaft, aber die Nation, mit der ich mich mein Leben lang identifiziere, ist Großbritannien. Sie werden so schnell niemanden treffen, der “britischer” ist als ich! Jeder männliche Verwandte von mir war Offizier in der britischen Armee. Mein Vater hatte den Rang eines Oberst, mein Onkel war Brigadekommandeur und mein Großvater Generalmajor. Ich selber besuchte die beiden “Festungen der britischen Tradition”, nämlich Eton und Cambridge. Fast zehn Jahre lang hatte ich ein Forschungsstipendium am King’s College in Cambridge inne. Während des Zweiten Weltkrieges diente ich fünf Jahre in der britischen Armee.

Ich schäme mich nicht zu sagen, dass mir viel an Großbritannien liegt. Ich bin zutiefst dankbar für die Segnungen, die ich von den USA bekommen habe, aber ich bin nicht bereit, Großbritannien abzuschreiben. Ich glaube, dass es Gottes Wunsch ist, diese beiden englischsprachigen Nationen zu segnen, die dem Evangelium den Weg in zahllose andere Nationen ermöglicht haben. Aber ich glaube, wie es auch in der Schrift steht, dass ihr Schicksal durch den Weg bestimmt wird, wie sie sich zu Gottes Plan für Israel stellen.

Ihnen verbunden im Dienste des Meisters
Derek Prince


Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok