Projektfortschritt "30 Grundsteine"

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Das Thema dieser Lehre lautet „Unsichtbare Hindernisse für eine Heilung“.

Wir beginnen mit Johannes 16,13-15:

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist...“

Das ist einer der Titel des Heiligen Geistes. Beachtet auch, dass er ein „Er“ ist. Brüder und Schwestern, der Heilige Geist ist kein „es“, sondern ein „er“. Er ist eine Person und er möchte auch wie eine Person behandelt werden:

„Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen.“

Dann sagt Jesus:

„Er wird mich [Jesus] verherrlichen, denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen [oder „offenbaren“].“

Dann sagt er:

„Alles, was der Vater hat, ist mein; darum sagte ich, dass er [der Heilige Geist] von dem Meinen nimmt und euch [offenbaren] wird.“

Der Sohn ist also mit allem ausgestattet, was der Vater hat. Und der gesamte Reichtum des Vaters und des Sohnes steht dem Heiligen Geist zur Verfügung. Er ist der Verwalter. Er ist der Verwalter des Lagerhauses. Wir müssen uns mit ihm anfreunden, denn das lohnt sich für uns.

Ich möchte gleich zu Anfang etwas sagen: Mir ist bewusst, dass es angesichts des derzeitigen Zustands der Gemeinde, so entkräftet wie sie ist, mit so vielen geistlichen Problemen und mit so viel Unglauben, großartige und wunderbare Söhne und Töchter Gottes geben wird, die nicht geheilt werden. Wir wollen ehrlich sein und dieser Tatsache ins Auge sehen. Ich habe im Lauf der Jahre erlebt, wie Tausende Menschen geheilt wurden, aber ich habe auch miterlebt, dass einige der wertvollsten Kinder Gottes keine Heilung empfingen. Ich möchte euch sagen, dass ich das nicht erklären kann. Versteht ihr? Es gibt Dinge, die ich nicht erklären kann. Aber als ich darüber nachgedacht habe und Gott diesbezüglich gesucht habe, gab Gott mir eine Schriftstelle, die ich euch gerne vorlesen möchte. Es ist 5. Mose 29,28:

„Die geheimen Dinge gehören dem Herrn, unserem Gott, aber jene Dinge, die offenbart sind, gehören uns und unseren Kindern für ewig, damit wir alle Worte dieses Gesetzes tun.“ (wörtl. a. d. Engl.)

Es gibt demnach zwei verschiedene Dinge: Es gibt die geheimen Dinge, die unserem Gott gehören, und es gibt die Dinge, die offenbart sind, die uns gehören, auf dass wir sie tun, auf dass wir dementsprechend handeln.

Gott hat mich berufen, ein Diener seines Wortes sein. Ich versuche nicht, seine Geheimnisse auszuspionieren. Die Dinge, die Gott geheim hält, versuche ich gar nicht, herauszubekommen. Aber was die Dinge anbelangt, die offenbart sind, ist es meine Verantwortung, dem Volk Gottes zu dienen und diesen Dingen entsprechend zu handeln. Das werde ich mit der Hilfe des Herrn jetzt tun.

Im Laufe all der Jahre, in denen ich nun schon den Kranken diene, habe ich festgestellt – und Ruth und ich sind uns dessen vor allem in den vergangenen paar Jahren sehr bewusst geworden –, dass, wenn es irgendwelche Barrieren oder Hindernisse gibt, diese nicht auf Gott zurückzuführen sind. Als Jesus starb, zerriss der Vorhang des Tempels von oben nach unten in zwei Teile und jede Barriere, jedes Hindernis auf Seiten Gottes wurde aus dem Weg geräumt. Aber wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sehr häufig Barrieren gibt – Barrieren und Hindernisse für eine Heilung –, die nach wie vor im Herzen und im Leben von Christen vorhanden sind. Und um effektiv für Heilung beten zu können, müssen wir uns mit diesen Barrieren und Hindernissen beschäftigen.

Ich werde also in dieser Lehre systematisch die häufigsten Hindernisse und Barrieren durchgehen, die die Leute davon abhalten, Heilung zu empfangen. Ich habe festgestellt, dass einem eine solche Lehre eine Menge Zeit erspart, wenn es dann an das Gebet für Einzelpersonen geht, denn dann haben wir gewissermaßen vorher schon den Grund gelegt. Wir müssen dann auch nicht bei jeder einzelnen Person extra überprüfen, ob diese auch die entsprechenden Bedingungen erfüllt hat, weil wir das eben im Rahmen einer solchen Lehre kollektiv mit euch allen tun werden. Und soweit wir dazu in der Lage sind, werden wir im Rahmen dieser Lehre all diese Barrieren und Hindernisse aus dem Weg räumen, bevor wir dann mit dem eigentlichen Gebet beginnen.

Dinge, die offenbart sind

Ich möchte euch jetzt meine Liste mit den häufigsten Hindernissen für den Empfang einer Heilung präsentieren. Diese Liste besteht aus sieben Punkten, aber es könnten auch durchaus mehr sein.

1. Der erste Punkt ist Unwissenheit, Unwissenheit und Ahnungslosigkeit, was das Wort Gottes und den Willen Gottes anbelangt. Ich muss leider sagen, dass dies eine ausgesprochen weit verbreitete Barriere ist, die wir heutzutage im Leib Christi vorfinden. Es gibt unzählige Christen, die keine Ahnung von den klaren, einfachen Wahrheiten und Lehren des Wortes Gottes haben.

Gott sagt in Jesaja 5,13:

„Darum wird mein Volk gefangen wegziehen aus Mangel an Erkenntnis.“

Keine Erkenntnis über das Wort Gottes, keine Erkenntnis darüber, was der Tod Jesu am Kreuz errungen hat – Unwissenheit und Ignoranz.

In Hosea 4,6 sagt der Herr etwas Ähnliches:

„Mein Volk kommt um aus Mangel an Erkenntnis.“

Wer sucht, der findet!

Wir können das jetzt nicht in einer einzigen Lehre nachholen und euch eine fundamentale Schulung geben, aber ich denke, ich kann eine grundlegende Erkenntnis dessen vermitteln, was das Wort Gottes sagt und was Gott bereitgestellt hat, so dass es anschließend mit eurer Unkenntnis ein wenig besser sein dürfte. Ich möchte aus diesem Grund, dass wir jetzt alle kollektiv Gott unsere Sünde der Unwissenheit und Ignoranz bekennen, die Tatsache, dass wir Gott nicht suchen, dass wir sein Wort nicht studieren, dass wir uns nicht die Zeit nehmen, herauszufinden, was Gott sagt. Wir möchten Gott bitten, uns das zu vergeben. Anschließend möchten wir uns selbst dazu verpflichten, soweit es irgendwie möglich ist, den Willen und das Wort Gottes zu suchen und zu erkennen. Wollen wir das jetzt gemeinsam tun? Ich möchte euch bitten, mir das folgende kurze Gebet nachzusprechen:

Gott, wir erkennen an... und bekennen vor dir..., dass wir in vielerlei Hinsicht... aus eigenem Verschulden... dein Wort und deinen Willen nicht kennen... Gott, wir bekennen dies jetzt als Sünde... Wir tun Buße über diese Sünde... Wir bitten dich, sie uns zu vergeben... und uns zu helfen..., ab heute die Wahrheit sorgfältiger zu suchen... Das bitten wir im Namen Jesu... Amen...

2. Gut. Die zweite Barriere ist im Leib Christi ebenfalls in einem erschreckenden Ausmaß anzutreffen. Diese Barriere hängt mit der ersten Barriere zusammen. Es ist Unglauben. In vielen unserer Kirchen und Gemeinden erachten wir Unglauben lediglich für eine harmlose Schwäche. „Nun, ich glaube nicht, aber erwartet Gott das überhaupt von mir?“ Das Neue Testament bezeichnet Unglauben jedoch nicht als harmlose Schwäche, sondern als Sünde. Sobald wir das erkannt haben, sind wir auch bereit, den Unglauben loszuwerden, und dadurch, dass wir Gott glauben, die Voraussetzung dafür zu schaffen, dass wir empfangen, was er für uns hat.

Ich möchte in diesem Zusammenhang Hebräer 3,12-13 lesen. Diese Worte wenden sich ganz speziell an Christen. Hebräer 3,12-13:

„Sehet zu, Brüder, dass nicht etwa in jemandem von euch ein böses Herz des Unglaubens sei im Abfall vom lebendigen Gott, sondern ermuntert einander jeden Tag, solange es ‚heute‘ heißt, damit niemand von euch verhärtet werde durch Betrug der Sünde.“

Ist euch aufgefallen, wie der Autor in dieser Passage den Unglauben bezeichnet? Er bezeichnet ihn als „böse“ und er bezeichnet ihn als „Sünde“. Deshalb möchte ich euch jetzt bitten, gemeinsam mit mir, Gott um Vergebung für unseren Unglauben zu bitten und im Anschluss daran unseren Glauben zu proklamieren und kundzutun. Wisst ihr, im Umgang mit diesen geistlichen Dingen ist es stets wichtig, das Negative durch das Positive zu ersetzen. Deshalb bitten wir als erstes Gott um Vergebung für unseren Unglauben. Und es ist kein Einziger unter uns – mich eingeschlossen –, der nicht um Vergebung für Unglauben bitten muss. Anschließend werden wir dann in einer ganz einfachen Art und Weise unseren Glauben kundtun und proklamieren. Wir werden unseren Glauben an Gott, an Jesus, an den Heiligen Geist und an das Wort Gottes proklamieren. So etwas kann beispielsweise die ganze Atmosphäre in einem Saal ändern. Ab diesem Zeitpunkt kann in einem Saal eine Atmosphäre des Glaubens herrschen. Deshalb möchte ich euch jetzt noch einmal bitten, gemeinsam mit mir zu beten. Wir werden dies gemeinsam durchbeten.

Ich möchte noch dazusagen, dass das ein klein bisschen so ist, wie wenn man in unserer heutigen Zeit zum Arzt geht. Früher klopfte einem der Arzt einfach nur ein wenig auf die Brust und sagte: „Mund auf und ahhh sagen.“ Dann steckte er dir etwas in den Rachen, zog es wieder heraus und verschrieb dir anschließend eine ganze Menge Tabletten.

Heutzutage ist das anders. Wenn du heute zum Arzt gehst, wird dir Blut abgenommen und man nimmt an verschiedenen Stellen des Körpers Gewebeproben und schickt sie in ein Labor ein. Dort werden sie getestet und ausgewertet und nach einiger Zeit, wenn die Tests zu Ende sind, kommen sie wieder zurück und der Arzt zeigt dir dann deine Problembereiche auf.

Was wir hier tun, ist ähnlich: Wir machen gewissermaßen auch all diese Checks und Tests durch und eliminieren die einzelnen Probleme. Versteht ihr, was ich damit sagen möchte? Ich habe euch gesagt, dass diese Lehre sehr praktisch ausfallen wird. Wir bewegen uns auf einer anderen Grundlage, aber wir sind ganz genauso pragmatisch wie der Arzt oder Zahnarzt. Deshalb werden wir jetzt die Sünde des Unglaubens bekennen und Gott bitten, uns zu vergeben, wir werden uns davon lösen und den Unglauben von uns weisen und dann werden wir unseren Glauben proklamieren und bekunden. Seid ihr bereit?

O Gott, wir kommen zu dir im Namen Jesu... und wir bekennen dir unsere Sünde des Unglaubens... Wir versuchen nicht, sie zu beschönigen... oder zu entschuldigen... Wir sind dafür verantwortlich... Es tut uns Leid... Wir bitten dich, uns zu vergeben... und uns davon zu befreien... und uns deinen Glauben zu verleihen... Hier und jetzt erklären wir,... jeder Einzelne von uns individuell, Folgendes...: Ich glaube an Gott, den Vater... Ich glaube an Jesus Christus, seinen Sohn... Ich glaube an Gott, den Heiligen Geist..., und ich glaube an die Bibel..., das wahre, mit Autorität ausgestattete Wort Gottes... Herr Jesus, ich glaube, was du gesagt hast...: Gottes Wort ist die Wahrheit... Amen...

Gut. Geht es euch jetzt besser? Wie gesagt: Dadurch verändert sich häufig die Atmosphäre an einem Ort, weil viele kleine Dämonen des Unglaubens durch die Hintertür hinaus müssen.

3. Wir kommen nun zum dritten Hindernis, das man zwar nicht im Leben jedes einzelnen Christen antrifft, aber dennoch recht häufig, nämlich Sünde, die nicht bekannt worden ist.

In Sprüche 28,13 finden wir ein Prinzip. Sprüche 28,13:

„Wer seine Sünden zudeckt, wird keinen Erfolg haben...“ (wörtl. a. d. Engl.)

Vielleicht versuchst du verzweifelt, in deinem Leben Erfolg zu haben und vielleicht strebst du nach vielen Dingen, aber wenn es zugedeckte, verdeckte Sünde in deinem Leben gibt, die nicht vergeben ist, wirst du keinen Erfolg haben.

„Wer seine Sünden zudeckt, wird keinen Erfolg haben; wer sie aber bekennt und lässt, wird Erbarmen finden.“ (teilw. wörtl. a. d. Engl.)

Ich vermute, dass es im Leben von vielen von uns Sünden gibt, denen wir uns noch nicht gestellt haben, die wir nicht als Sünde anerkannt haben, die wir nicht bekannt haben, über die wir nicht Buße getan haben. Wir haben sie kaschiert und zugedeckt.

Gott kennt bereits alle unsere Sünden – ob wir es wollen oder nicht!

Wenn ich mit Menschen spreche und ihnen die Notwendigkeit, ihre Sünden zu bekennen, vor Augen führe – was so ungemein wichtig ist -, stelle ich fest, dass viele Menschen denken: „Nun, wenn ich Gott meine Sünden nicht bekenne, dann erfährt er auch nichts davon.“ Ich bin wirklich vielen Leuten begegnet, die so denken. Aber ich sage dir eins: Gott kennt sie bereits jetzt! Gott bittet dich nicht, deine Sünden zu bekennen, damit er erfährt, was du getan hast. Gott bittet dich, deine Sünden zu bekennen, weil er dir erst dann helfen kann, wenn du das tust. Verstehst du? Es ist zu deinem Besten, nicht zu seiner Information!

Ich sage dir noch etwas: Selbst wenn du ihm das Allerschlimmste über dich selbst sagst, schockierst du ihn nicht, weil er es ja schon vorher wusste, bevor du es ihm bekannt hast. Zu jungen Leuten sage ich häufig: Es gibt Dinge, bei denen du es nie schaffen wirst, sie deinen Eltern zu erzählen, weil sie dir zu peinlich sind und du dich zu sehr schämst. Aber du kannst sie Gott sagen; Gott ist das niemals peinlich. Ist das nicht großartig?

Deshalb werde ich jedem Einzelnen von euch hier und jetzt die Gelegenheit geben, sich in der Gegenwart des Heiligen Geistes die Frage zu stellen, ob in eurem Herzen und in eurem Leben noch Sünde ist, die ihr noch nie bekannt habt. Anschließend könnt ihr dann ganz einfach, für euch selbst, alle Sünden bekennen, die der Heilige Geist euch aufzeigt. Die Bibel sagt: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit“ (1 Joh 1,9). Wenn du also deine Sünden bekennst, hat Gott sich in seiner Treue und Gerechtigkeit dazu verpflichtet, dir zu vergeben und dich zu reinigen. Gleichgültig, was du auf dem Gewissen oder auf dem Herzen hast – wenn du diese Sünde oder Sünden im Glauben an Gottes Treue bekennst, kannst du dich anschließend so fühlen, als hättest du diese Sünde nie begangen! Denn wenn Gott uns unsere Sünden vergibt, tilgt er sie auch und radiert sie aus. Er hält sie uns nie wieder vor.

Buße tun – ganz praktisch

Wir wollen uns nun einige Augenblicke Zeit dafür nehmen. Ich möchte jeden Einzelnen von euch einladen, sich jetzt kurz – nur für sich ganz allein – in die Gegenwart Gottes zu begeben und sich von Gott zeigen zu lassen, ob da etwas ist, was du gesagt oder getan hast, was Sünde ist – vielleicht auch schon vor vielen Jahren! Der Heilige Geist erinnert dich daran. Dann reagierst du darauf und sagst: „Gott ich erkenne das als Sünde an. Es tut mir Leid. Ich tue Buße darüber. Vergib mir diese Sünde. Reinige mich im Blut Jesu.“ Wir wollen zu diesem Zweck nun einige Augenblicke still werden ...

...Wenn du nun triumphierend kundtun möchtest, dass du etwas bekannt hast und weißt, dass Gott es dir vergeben hat, wenn du kundtun möchtest, wie gut sich das anfühlt, dann sag es Gott. Der Herr segne dich! Denk daran, es ist dir nicht nur vergeben – du bist davon gereinigt. Ab jetzt steht, was diese Sache betrifft, nichts mehr zwischen dir und Gott.

Wir wollen nun noch laut Gott dafür danken: „Danke, Gott... Gott, ich danke dir... danke, dass du mir vergeben hast...“ Kannst du das sagen? „Gott, danke, dass du mir vergeben hast... Gott, ich nehme deine Vergebung an...“

Und dann gibt es möglicherweise noch etwas, was du tun musst: Du musst dir selbst vergeben! Manchmal ist das das Schwierigste. Sprich es laut aus und sag: „Gott, weil du mir vergeben hast, vergebe ich jetzt auch mir selbst. Amen.“...

4. Kommen wir nun zum nächsten Hindernis, das eng mit dem vorigen zusammenhängt, nämlich: anderen Leuten nicht vergeben. Das ist innerhalb des Leibes Christi wirklich schrecklich häufig anzutreffen.

Ich möchte euch in dem Zusammenhang zeigen, was Jesus in Markus 11,25 sagt. Markus 11,25:

„Und wenn ihr steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater, der in den Himmeln ist, euch eure Übertretungen vergebe.“

Gut. Du möchtest beten. Jesus sagt: „Bevor du zu beten beginnst, prüfe dich selbst. Frage dich: Gibt es da jemanden, gegen den ich etwas habe?“ Warum sagt Jesus das? Wenn du betest, ohne zu vergeben, und Groll in deinem Herzen hegst, verhindern dieser Groll und diese mangelnde Vergebung die Erhörung deiner Gebete. Jesus sagt also: „Wenn du möchtest, dass dein Kommunikationskanal mit Gott frei ist und die Voraussetzung dafür vorhanden ist, dass du empfängst, worum du bittest, dann vergib, bevor du betest, wenn du irgendetwas in deinem Herzen gegen irgendjemanden hast – und da ist nichts und niemand ausgenommen – und bete erst dann.

Vergebung ist eine Willensentscheidung!

Vergebung ist keine Emotion, sondern eine Entscheidung; es ist eine Willensentscheidung. Manchmal erkläre ich es folgendermaßen: Das ist so, wie wenn du einen Schuldschein von jemandem in Händen hältst. Vergeben heißt, den Schuldschein zerreißen. Genau das ist es.

Ich lehrte einmal über dieses Thema und sprach insbesondere zu Ehefrauen, die von ihren Männern schlecht behandelt oder im Stich gelassen worden waren. Und ich wies darauf hin, dass sie, auch wenn sie tatsächlich schlecht behandelt worden sind, eine Grundhaltung der Vergebung gegenüber ihrem Ehemann haben müssten. Und ich sagte im Rahmen dieser Lehre zu einer imaginären Ehefrau: „Vielleicht hältst du in deiner Hand einen ganzen Stapel Schuldscheine deines Ehemanns. Darauf steht: ‚Ich schulde dir Liebe, ich schulde dir Unterstützung, ich schulde dir Fürsorge, ich schulde dir Versorgung in vielen Bereichen‘ – alles Dinge, die dir dein Ehemann nicht gegeben hat. All diese Schuldscheine sind legal und berechtigt, absolut berechtigt. Du kannst auf sie pochen und sie festhalten. Aber bevor du dich dazu entschließt, solltest du daran denken, dass Gott im Himmel auch einen Stapel Schuldscheine von dir an ihn in Händen hält. Und Gott sagt immer wieder: ‚Machen wir doch einen Deal: Du zerreißt deine Schuldscheine und ich zerreiße meine. Aber wenn du deine festhältst, werde ich meine auch festhalten.‘“

In einem seiner Gleichnisse zeigt Jesus in Bezug auf das, was man schuldig ist, die Größenverhältnisse auf. Umgerechnet auf unsere heutige Währung wäre das so, dass dir jemand 17 Dollar schuldet, du aber Gott sechs Millionen Dollar schuldest. Aus diesem Grund ist es nicht übergeistlich, anderen Leuten zu vergeben; es zeugt vielmehr von einer fortgeschrittenen Form von Eigennutz. Jeder Mensch, der nicht auf 17 Dollar verzichtet, wenn ihm dafür sechs Millionen Dollar erlassen werden, hat schlicht und einfach keinen Geschäftssinn – das ist alles.

Ich sagte damals also: „Wenn du möchtest, dass Gott seine Schuldscheine gegen dich zerreißt, dann zerreiß du alle Schuldscheine, die du in Händen hältst – sei es von deinem Ehemann oder von deinen Eltern oder von wem auch immer.“ Ich war gerade mit meiner Predigt fertig und wusste nicht, was als Nächstes kommen würde. Da kam im Mittelgang eine überaus adrett gekleidete junge Frau auf mich zu; ich würde sagen, sie war etwa 30 Jahre alt, wirkte sehr gebildet und beherrscht. Sie ging schnurstracks auf mich zu, schaute mir in die Augen und strahlte über das ganze Gesicht. Sie sagte: „Mr. Prince, ich möchte Ihnen nur sagen, dass ich im Verlauf Ihrer Predigt Schuldscheine etwa im Wert von 30 000 Dollar zerrissen habe.“ Dann drehte sie sich um und ging nach Hause. Sie hatte die Botschaft verstanden; sie brauchte keine Seelsorge, sie brauchte kein Gebet, sie hatte das Richtige getan.

Gut. Wir werden uns jetzt also ein wenig Zeit nehmen, um etwas gegen Groll und mangelnde Vergebung in unserem Herzen zu unternehmen. Dabei werden wir folgendermaßen vorgehen: Wir nehmen uns einige Augenblicke Zeit und ich werde dafür beten, dass der Heilige Geist euch aufzeigt, ob noch eine verborgene bittere Wurzel in euch steckt. Die Bibel sagt: „Wenn eine bittere Wurzel vorhanden ist und zu treiben beginnt, wird sie viele verunreinigen.“ Anschließend werdet ihr euch dazu entscheiden, diese Schuldscheine zu zerreißen.

Viele von euch jungen Menschen haben vielleicht den Eindruck, dass euch eure Eltern nicht richtig behandelt haben. Leider ist das in vielen Situationen heute auch tatsächlich der Fall. Aber ich möchte euch darauf hinweisen, dass „Ehre Vater und Mutter“ das erste Gebot ist, das eine Verheißung in sich birgt. Also ist das wiederum eine Form von fortgeschrittenem Eigennutz.

Ihr müsst nicht mit allem einverstanden sein, was sie tun, aber ihr müsst ihnen gegenüber eine Grundhaltung des Respekts haben. Ich kenne keinen einzigen Christen, der von Gott wirklich gesegnet ist, der eine falsche Haltung gegenüber seinen Eltern hat – keinen einzigen. Es ist eine wesentliche Grundvoraussetzung dafür, den Segen Gottes zu empfangen. Ich meine damit jedoch nicht ausschließlich eine falsche Haltung gegenüber Eltern oder Ehemännern oder Ehefrauen, aber das sind die häufigsten Fälle.

Ich werde jetzt beten und den Heiligen Geist bitten, uns zu zeigen ob in unserem Herzen und in unserem Leben noch Bereiche sind, in denen wir nicht vergeben haben. Etwas später werde ich euch dann ein Vergebungsgebet vorsprechen und euch bitten, es nachzusprechen:

„Heiliger Geist, wir bitten dich jetzt im Namen Jesu, zum Herzen eines jeden Einzelnen von uns zu sprechen. Zeig uns, ob noch Bitterkeit, Groll und mangelnde Vergebung in unserem Herzen ist und mach uns bereit zu vergeben.“

Vielleicht erinnert euch der Heilige Geist jetzt an eine spezielle Person, einen speziellen Namen oder eine konkrete Situation. Ich möchte euch bitten, mir jetzt folgendes Gebet nachzusprechen:

Herr, wenn noch irgendein Groll in meinem Herzen ist..., irgendetwas, wo ich nicht vergeben habe..., irgendetwas, wo ich bitter bin..., dann lege ich das jetzt vor dir ab... Ich lasse es los... Allen Personen, die mir jemals geschadet haben... oder die mich falsch behandelt haben..., vergebe ich jetzt..., so wie ich möchte, dass du mir vergibst... Herr, ich vergebe ihnen in deinem Namen, Herr Jesus..., und ich glaube, dass du mir vergibst... Danke, Herr... Im Namen Jesu...

5. Gut. Machen wir weiter. Die nächste Barriere ist in unserer heutigen Zeit ausgesprochen weit verbreitet und sehr häufig anzutreffen: Okkultismus. Ich meine damit, dass man in irgendeiner Art und Weise in okkulten Dingen verstrickt ist bzw. sich damit beschäftigt hat, z. B. mit Dingen wie Wahrsagerei, Ouijaboards, Horoskopen oder anderen unzähligen verschiedenen Möglichkeiten, wie Aberglaube und Satanismus unsere zeitgenössische Kultur unterwandern und prägen. All diese Dinge sind ausnahmslos Hindernisse für eine Heilung. Ruth und ich haben das in zahlreichen Fällen erlebt. Menschen kommen und wollen geheilt werden, aber es liegt nach wie vor irgendein dunkler Schatten des Okkultismus auf ihrem Leben und steht zwischen ihnen und der Heilung, die sie gerne haben möchten.

Okkultismus hat viele Gesichter

Es gibt viele Erscheinungsformen von Okkultismus. Viele Formen der zeitgenössischen Musik bzw. Rockmusik sind im Grunde satanisch; es steckt eine dämonische Kraft darin. Und wenn wir uns dafür öffnen, kann es sein, dass wir Befreiung brauchen. Oder Drogen. Ich kann heute nicht alle Formen aufzählen. Ich vertraue darauf, dass der Heilige Geist es euch zeigen wird.

Ich möchte in diesem Zusammenhang nur eine kurze Geschichte erzählen: Ruth und ich waren einmal in einer bestimmten Stadt. Wir kamen im Rahmen einer Veranstaltung an den Punkt, an dem wir für Kranke beten wollten. Eine junge Frau – sie war vielleicht 18 – kam zu uns und wollte Gebet. Als wir ihr in die Augen schauten, sahen wir diesen speziellen glasigen Blick, der fast immer auf eine Verstrickung in okkulte Dinge hinweist.

Deshalb wollten wir ihr eine Hilfestellung geben, bevor wir für sie beteten. Ich sagte zu ihr: „Haben Sie sich schon einmal mit okkulten Dingen beschäftigt?“ Sie sagte nein. Ich hatte den Eindruck, dass dies eine ehrliche Antwort war, aber ich wollte der Sache auf den Grund gehen. Ich sagte: „Sie waren noch nie bei einem Wahrsager; Sie haben noch nie mit einem Ouijaboard gespielt?“ Die Antwort war: „Nein.“ „Haben Sie Ihr Horoskop gelesen?“ „Nein.“ Aber diese Barriere war nach wie vor da. Und dann schenkte Gott Ruth ein Wort der Erkenntnis und sie sagte: „Rockmusik.“ In diesem Augenblick fiel das Mädchen nach hinten um, ohne dass wir für sie gebetet hatten. Das war die Barriere gewesen, versteht ihr? Danach konnte sie geheilt werden.

Aus diesem Grund wollen wir nun einen Schritt weiter gehen. Wir werden jetzt jeglichem Kontakt mit okkulten Dingen entsagen und uns davon lösen. Bevor wir das tun, möchte ich euch noch kurz 2. Mose 23,24ff vorlesen. Es handelt sich dabei um Anweisungen Moses an die Kinder Israels, wie sie mit jenen Formen von Gottesdienst, Anbetung und Religion umgehen sollten, die im Land Kanaan vorhanden waren, bevor sie dorthin kamen. Mose warnte sie davor, in irgendeiner Art und Weise an solchen satanischen Praktiken Anteil zu haben. Er sagt in Vers 24:

„Du sollst dich vor ihren Göttern nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen, und du sollst nicht nach ihren Taten tun, sondern du sollst sie ganz und gar niederreißen und ihre Gedenksteine völlig zertrümmern.“

Mit anderen Worten: Es sollte keinerlei Verbindung zu irgendeiner Erscheinungsform dieser okkulten Praktiken bestehen. Auf dieser Basis gibt Mose anschließend die folgenden wunderbaren Verheißungen:

„Und ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, dienen: so wird er dein Brot und dein Wasser segnen, und ich werde alle Krankheit aus deiner Mitte entfernen. Keine Frau in deinem Land wird eine Fehlgeburt haben oder unfruchtbar sein; die Zahl deiner Tage werde ich erfüllen.“

Sind das nicht herrliche Verheißungen?! Keine Unfruchtbarkeit, keine Fehlgeburten, keine frauenspezifischen Probleme, keine Krankheit, eine garantierte volle Lebensspanne. Wer möchte das nicht? Aber, Brüder und Schwestern, ihr dürft das nicht aus dem Zusammenhang reißen. Das gilt nur für jene, die absolut und restlos mit jeder Form von Okkultismus gebrochen haben.

Ich möchte euch ein sehr einfaches Beispiel hierfür erzählen. Vor vielen Jahren war ich einmal in einem ganz typischen charismatischen Hauskreis. Ich saß neben einem jungen Mann, von dem ich später herausfand, dass er eigentlich katholisch war. Wir unterhielten uns und ich fragte ihn: „Bist du im Heiligen Geist getauft?“ Und er antwortete: „Ja, aber...“ Sobald jemand diese Frage mit „Ja, aber...“ beantwortet, weiß man augenblicklich, was dieses „aber“ ist, nicht wahr? „Aber ich rede nicht in Zungen.“ Also sagte ich: „Wieder ein Elefant ohne Rüssel!“ Ich habe nicht darüber mit ihm diskutiert und hatte auch nichts Besonderes vor, ich sagte nur: „Warst du schon einmal bei einem Wahrsager?“ „O ja“, erwiderte er, „einmal, ungefähr als ich 15 war – nur so zum Spaß. Ich habe nicht daran geglaubt.“ Ich sagte: „Du warst also bei einem?“ Er sagte ja. Ich erwiderte: „Wärst du bereit, vor Gott zu bekennen, dass das eine Sünde war und ihn zu bitten, sie dir zu vergeben und dich von all ihren Konsequenzen zu lösen?“ Ich glaube nicht, dass er meine Argumente recht überzeugend fand, doch mehr oder weniger um mich wieder loszuwerden sagte er: „Okay.“ Ich leitete ihn in einem ganz einfachen Gebet an: „Herr, ich bekenne, dass ich zu einem Wahrsager gegangen bin. Ich hätte es nicht tun sollen. Ich erkenne, dass das eine Sünde war. Ich bitte dich, mir zu vergeben und mich von allen Konsequenzen zu befreien, im Namen Jesu.“ Dann legte ich ihm die Hand auf und betete für ihn und auf einmal sprach er fließend in Zungen. Seht ihr, das war die unsichtbare Barriere.

Aber das ist nicht nur eine Barriere für Geistesgaben, sondern auch eine Barriere für Heilung. Wenn ihr also jetzt mitmachen wollt – ihr müsst nichts tun, was gegen euren Willen wäre; nicht einmal Gott kann etwas gegen euren Willen tun – wenn ihr aber jetzt mitmachen wollt, werden wir uns jetzt von jeglicher Verstrickung in Okkultismus lösen. Seid ihr bereit? Wenn ich vor Menschen spreche, betrifft dies häufig gut die Hälfte von ihnen, denn die Verstrickung in Okkultismus läuft heutzutage oft sehr unterschwellig ab. Dieser Einfluss dringt auf vielen verschiedenen Wegen bei uns ein. Man braucht nur in einen Souvenirladen zu gehen und sich irgendeinen kleinen Götzen als Andenken oder zur Zierde mit nach Hause zu nehmen.

Ich glaube, ich muss euch noch eine andere Geschichte erzählen, weil ich nicht sicher bin, ob ihr euch dessen tatsächlich bewusst seid, wie ernst diese Angelegenheit ist.

Vor einigen Jahren diente ich in den Vereinigten Staaten einmal einer Frau, die Richterin war. Sie war Mitglied des Obersten Gerichtshof des Staates Virginia. Sie hatte zehn Jahre lang Probleme mit dem Darm gehabt. Sie war auch schon operiert worden, war aber nie schmerzfrei gewesen. Ich betete für Menschen in einer Methodistengemeinde. Ich ließ die Leute auf einem Stuhl Platz nehmen und betete für sie so, wie ich es manchmal tue. Sie stand da und die Kraft Gottes kam über die Leute. Ich sagte zu ihr: „Sind Sie bereit?“ Sie erwiderte: „Nein, ich glaube nicht.“ Ich entgegnete: „Nun, wenn Sie bereit sind, dann sagen Sie es mir.“ Etwa zehn Minuten später sagte sie: „Ich denke, jetzt bin ich bereit.“ Ich ließ sie auf dem Stuhl Platz nehmen und nahm ihre Beine in die Hand. Ein Bein war kürzer als das andere; es wuchs heraus und die Kraft Gottes traf sie wie ein Hammerschlag. Sie war etwa eine drei viertel Stunde lang völlig weg. Sie erzählte es mir persönlich. Als sie wieder zu sich kam, war sie das erste Mal in zehn Jahren schmerzfrei. Später stellte sich Folgendes heraus: Als sie am Darm operiert wurde, hatte man ihr Metallklammern eingesetzt, um Dinge zu fixieren. Als Gott sie heilte, entfernte er diese Metallklammern. Anschließend war nichts mehr davon zu finden.

Auch unbewusster Götzendienst bringt einen Fluch mit sich!

Einige Zeit später gewann ihre Freundin bei einem Preisausschreiben eine Reise nach Mexiko für zwei Personen, zu der sie sie mitnahm. Also machten die beiden Urlaub in Mexiko. Kaum waren sie wieder zurück, rief die Freundin meine Frau und mich an und war total verzweifelt. Sie sagte: „Meine Freundin – also die andere Frau – hat gerade versucht, sich umzubringen. Bitte kommen Sie und helfen Sie uns.“ Wir eilten zu ihnen und fingen an, mit ihnen zu reden. Die Situation war offensichtlich immer noch unverändert. Ich sagte: „Sie waren in Mexiko?“ Sie sagten ja. Ich sagte: „Haben Sie irgendwelche Andenken mitgebracht?“ Die Frau erwiderte: „Ja, ein kreisrundes Bild.“ Ich fragte: „Ein kreisrundes Bild wovon?“ „Vom Sonnengott.“ Ich sagte: „Das ist Ihr Problem. Sie stehen unter einem Fluch, weil Sie etwas Verfluchtes in Ihr Haus gebracht haben. Die Bibel sagt, wenn Sie etwas Verfluchtes in Ihr Haus bringen, sind Sie genauso verflucht wie die Sache selbst.“ Sie war eine Frau der Tat. Sie stand auf, ging hinab in den Keller, brach das Andenken in Stücke und warf es in den Müll. Das war es gewesen. Sie hatte keine Probleme mehr, aber das hätte sie fast das Leben gekostet. Seht ihr, wie real das ist? Gott hat einen ganz intensiven Hass auf Götzendienst. Ich denke, wir machen uns keine Vorstellung davon, wie sehr Gott Götzendienst hasst.

Deshalb werden wir euch jetzt eine Gelegenheit geben. Wenn du in Okkultismus verstrickt warst und schon etwas dagegen unternommen hast, bist du frei. Aber wenn du in Okkultismus verstrickt warst und noch nie in deinem Leben etwas dagegen unternommen hast, wollen wir dir jetzt eine Gelegenheit geben. Wir wollen den Heiligen Geist an uns arbeiten und zu uns sprechen lassen. Er hat ein wunderbares Gedächtnis. Er kann dich an etwas erinnern, das zwanzig Jahre zurückliegt...

Jetzt möchte ich euch in ein Gebet hineinführen. Es muss jedoch auf eurem eigenen Eingeständnis beruhen. Bitte sprecht mir folgendes Gebet nach:

Herr...., wenn ich jemals in okkulten Dingen verstrickt war... auch ohne es zu wissen... was auch immer es war... bekenne ich es jetzt als Sünde und löse mich davon... Ich bitte dich... mir zu vergeben... Und ich verpflichte mich jetzt,... mich nie wieder mit solchen Dingen zu beschäftigen... Vergib mir, Herr... und setz mich jetzt frei vom Einfluss dieser Dinge... Im Namen Jesu... Amen...

Gut.

6. Wir kommen nun zu einem Hindernis, das eng mit dem vorigen verwandt ist, falsche Bündnisse schließen. Werfen wir einen Blick auf 2. Mose 23,32. Dort heißt es:

„Du sollst mit ihnen und mit ihren Göttern keinen Bund schließen.“

Es ist möglich, dass man eine Art Bund mit Leuten schließt, die falsche Götter bzw. Götzen haben. Wenn man das tut, bekommt man Anteil an der Schuld dieser Leute und an ihren Götzen. Das kommt euch vielleicht sehr weit weg und abstrakt vor, aber ich werde euch auf einen doch recht weit verbreiteten Fall hinweisen.

Einige von euch werden vielleicht Anstoß an dem nehmen, was ich jetzt sage, aber ich sage es in Liebe, weil ich weiß, dass es wahr ist. Es gibt eine recht weit verbreitete Gruppe, die auf einem Bündnis beruht, eine Geheimgesellschaft: Es ist die Freimaurerei. Wenn du etwas mit Freimaurerei zu tun hast, stehst du unter einem Fluch – nicht nur du selbst, sondern auch deine Familie und deine Nachkommen. Ich sage das aus Erfahrung. Ruth und ich sind solchen Fällen begegnet. Wir hatten damit zu tun. Wir sind der Wurzel auf den Grund gegangen. Freimaurerei ist ein falsches religiöses System. Man kann sagen, was man will, aber die Sache ist nicht geheim. Das ist ein Bluff. Die wichtigsten Zeremonien der Freimaurerei sind bekannt und sind von Leuten bekannt gemacht worden, die keine Freimaurer sind.

Nehmen wir nur ein Beispiel: Der so genannte Grad des „Königlichen Gewölbes“ glaubt an einen Gott namens „Jabulon“: „Ja“ ist die Kurzform von „Jahwe“, „Bul“ ist die Kurzform von „Baal“ und „On“ ist die Kurzform von „Osiris“. Und jede Form von Religion, die den wahren Gott mit Baal und Osiris kombiniert, ist ein Gräuel in den Augen des Herrn, gleichgültig, wer sie praktiziert – auch wenn es ein anglikanischer Bischof ist oder der Erzbischof von Canterbury, der früher mal Freimaurer war (ich meine einen vorigen, nicht den jetzigen). Es macht keinen Unterschied. Vor Gott gilt kein Ansehen der Person.

Wir haben miterleben müssen, wie sich dieser Fluch in entsetzlicher Art und Weise auf das Leben und die Familien von Menschen auswirkt. Ich nenne euch nur ein dramatisches Beispiel.

Als wir das letzte Mal in Australien waren, hatten wir dort einen Heilungsgottesdienst. Dabei kam unter anderem eine junge Frau nach vorne, die ganz offensichtlich Teil der Subkultur gewesen war, aber anscheinend gerade aus ihr herausgekommen war. Sie hatte ein offenbar neugeborenes Baby im Arm. Wir fragten: „Wofür sollen wir beten?“ Sie sagte: „Für mein Baby.“ Es sah aus, als sei es vielleicht gerade mal sechs Tage alt. Die Frau sagt, es sei sechs Wochen alt. Wir fragten nach dem Problem. Sie sagte: „Es isst nichts. Ich kann es nicht dazu bringen, mehr zu sich zu nehmen als einen Löffel Milch.“ Also legten Ruth und ich der Frau die Hände auf, die immer noch ihr Baby im Arm hielt. Die Kraft Gottes kam über sie und sie fiel um, doch Ruth nahm ihr noch rasch das Baby ab und hielt es in ihrem Arm. Dann gab Gott Ruth ein Wort der Erkenntnis. Sie sagte: „Der Vater des Mädchens ist Freimaurer.“ Und die Leute, die der Frau dienten, die gerade am Boden lag, gingen gegen den Geist der Freimaurerei vor. Dieser fuhr mit einem lauten, langen Kreischen aus. Das Dramatische daran war, dass genau dasselbe Kreischen auch aus dem Mund des Babys kam, das Ruth währenddessen in ihrem Arm hielt.

Sechs Stunden später kam die Frau mit dem kleinen Baby zum Abendgottesdienst wieder. Sie sagte: „Ich möchte Ihnen nur sagen, dass sie zwischen dem Vormittagsgottesdienst und jetzt drei ganze Flaschen getrunken hat.“ Wir danken Gott dafür. Aber das kleine Mädchen wäre nie geheilt worden, wenn nicht zuvor der Fluch der Freimaurerei gebrochen worden wäre.

Ich möchte nun alle von euch, die entweder persönlich oder durch ihren Ehemann oder Vater oder einen anderen Verwandten in Freimaurerei involviert sind, in einem Gebet anleiten, worin ihr dem entsagen könnt. Dies gilt auch für ähnliche Sekten, Geheimgesellschaften, Bünde oder satanische Organisationen. Davon gibt es heutzutage eine ganze Menge. Wenn du mit so etwas irgendetwas zu tun hast, möchte ich dich jetzt bitten, diesen Dingen im Namen Jesu zu entsagen und dich davon zu lösen. Dazu werden wir nun kurz still. Ich werde euch einfach wieder ein Gebet vorsprechen. Wenn du es mitsprechen möchtest, dann lade ich dich jetzt dazu ein:

Herr Jesus Christus..., ich möchte dir dienen und dich lieben... Wenn auf meinem Leben... oder meiner Familie... ein Fluch der Freimaurerei... oder eines anderen Geheimbundes oder einer anderen Sekte liegt... bitte ich dich, mich davon freizusetzen... und mir zu vergeben... und dessen Kraft in meinem Leben jetzt zu brechen... Im Namen Jesu... Amen...

Gott segne euch.

Wir kommen allmählich zum Ende. Das kommt euch vielleicht etwas langatmig vor, aber wir wollen es eben für alle, die das hören, kollektiv tun.

7. Das letzte Hindernis, auf das ich eingehen möchte, sind die Auswirkungen eines Fluchs. Ich möchte euch in diesem Zusammenhang nun kurz eine Liste mit den gängigsten Auswirkungen und Anzeichen eines Fluchs im Leben oder in der Familie eines Menschen vorlesen. Wenn mehrere dieser Dinge auf dich oder deine Familie zutreffen, liegt vermutlich ein Fluch auf dir. Die frohe Botschaft lautet jedoch, dass Jesus zu einem Fluch gemacht wurde, damit wir vom Fluch befreit würden und den Segen empfangen können. Aber in den meisten Fällen müssen wir uns von der Ursache des Fluchs aktiv lösen und die Freisetzung in Anspruch nehmen.

Die häufigsten Auswirkungen und Anzeichen eines Fluchs

  1. Geistiger und/oder gefühlsmäßiger Zusammenbruch. Wenn dies in deiner Familiengeschichte vorhanden ist.
  2. Wiederholte oder chronische Krankheiten, besonders wenn sie erblich sind, da es Kennzeichen eines Fluchs ist, dass er von Generation zu Generation weitergegeben wird.
  3. Unfruchtbarkeit, wiederholte Fehlgeburten oder andere frauenspezifische Probleme. Was Ruth und mich betrifft, machen wir es so, dass wir, wenn wir für solche Probleme beten, sie automatisch und von Anfang wie einen Fluch behandeln. Und wir durften schon häufig miterleben, wie unfruchtbare Frauen schwanger wurden und Kinder bekamen und wir haben erlebt, wie viele Frauen von frauenspezifischen Problemen befreit wurden. Tumore und andere Probleme in den weiblichen Geschlechtsorganen verschwinden, sobald der Fluch gebrochen ist.
  4. Das Scheitern von Ehen und Entfremdung in der Familie. Wenn es in einer Familie gewissermaßen „Tradition“ ist, dass Ehen in die Brüche gehen und verschiedene Teile der Familie einander ständig bekriegen, kannst du fast sicher sein, dass hier ein Fluch vorhanden ist.
  5. Andauernde finanzielle Not, das heißt, dass man es nie schafft das Armutssyndrom zu überwinden.
  6. Eine Neigung zu Unfällen. Du bist jemand, der Unfälle geradezu anzieht. Du trittst vom Gehsteig auf die Straße und brichst dir den Knöchel. Du schließt die Tür deines Wagens und klemmst dir die Finger ein. Wisst ihr, was mir an solchen Leuten aufgefallen ist? Wenn sie kurz davor sind, befreit zu werden, stürzen sie wieder in eine Falle. Es ist wirklich erstaunlich. Ich habe in der Vergangenheit Befreiungsgottesdienste abgehalten und Leute wollten bis zu 150 Kilometer fahren, um daran teilnehmen zu können, aber dann hatten sie unterwegs eine Panne und sie kamen nie in den Gottesdienst. Warum? Ein Fluch.
  7. Eine lange Geschichte von Selbstmorden und unnatürlichen oder vorzeitigen Todesfällen.

Wir werden uns nicht lange damit aufhalten, aber wir beten jetzt noch einmal gemeinsam Folgendes:

Danke, Herr Jesus,... dass du zu einem Fluch gemacht worden bist..., damit ich vom Fluch befreit würde...

Wenn du das sagst, dann lass ihn gehen, lass ihn los. Möglicherweise geschieht jetzt etwas in dir. Vielleicht bist du ab heute ein ganz anderer Mensch. Der dunkle Schatten über deinem Leben, der sich an deine Fersen geheftet hatte, ist weg. So versuche ich häufig, Leuten zu erklären, wie ein Fluch wirkt: Er ist wie ein dunkler Schatten aus der Vergangenheit, der immer über dir zu schweben scheint. Oder er ist wie eine Hand, die aus der Vergangenheit nach dir greift. Und jedes Mal, wenn du kurz davor bist, Erfolg zu haben, holt er dich wieder ein. Wenn ich dieses Phänomen mit einem Schlüsselwort umschreiben sollte, dann wäre es „Frustration“. Ich hatte schon mit vielen, vielen Menschen zu tun, die alle die Qualifikation hatten, um im Leben erfolgreich zu sein, und immer und immer wieder standen sie an der Schwelle zu diesem Erfolg, doch dann ging etwas schief. Das ist ein Fluch.

Der Heilige Geist ist groß genug, sich mit jeder einzelnen dieser Situationen zu beschäftigen. Du bekommst keine individuelle Betreuung von Derek Prince, sondern vom Heiligen Geist. Nimm dir jetzt einen Augenblick Zeit, über dein Leben nachzudenken. Schau zurück. Wie ist dein Leben bisher verlaufen? Überleg, ob man darin solche Dinge erkennt und vorfindet, wie ich sie gerade beschrieben habe.... Gut, jetzt wollen wir wieder gemeinsam beten. Bitte sprecht mir folgendes Gebet nach:

Danke, Herr Jesus,... dass du am Kreuz zu einem Fluch gemacht wurdest..., damit ich vom Fluch befreit würde... und in den Segen eintreten würde... Und aufgrund dessen, was du getan hast, Jesus... löse ich mich hier und jetzt... in deinem kostbaren Namen von jedem Fluch über mir... und meiner Familie... und ich nehme den Segen in Anspruch... den du für mich mit deinem Blut erkauft hast... Danke, Herr Jesus...

Danken wir ihm dafür. Danke, Jesus. Danke Jesus.

Das war das letzte Hindernis auf unserer Liste.

Ich möchte euch nun noch auf etwas anderes hinweisen, dessen ihr euch bewusst sein sollt. Wenn wir für Kranke beten, dürfen wir nicht vergessen, dass Krankheiten manchmal mit der Anwesenheit böser Geister im Zusammenhang stehen bzw. dadurch verursacht werden. Aus diesem Grund ist der Befreiungsdienst nicht selten ein Teil des Heilungsdienstes. In einigen Gemeinden wird das nicht so gehandhabt, aber ich nenne euch jemanden, der das tut und getan hat: Jesus.

Sehen wir uns ein Beispiel an. Ich erwähne diesen Punkt, damit wir in unserer geistigen Vorbereitung auch diesen Aspekt abdecken. Lukas 4,40-41:

„Als aber die Sonne unterging, brachten alle, die an mancherlei Krankheiten Leidende hatten, sie zu ihm; er aber legte jedem von ihnen die Hände auf und heilte sie. Und auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schreien...“

Beachtet, dass das Austreiben von Dämonen hier Hand in Hand geht mit der Handauflegung und dem Gebet um Heilung für Kranke, denn wenn die übernatürliche Kraft Gottes wirksam wird, können böse Geister das schlicht und einfach nicht länger ertragen; sie müssen herauskommen.

Es besteht in zweierlei Weise ein Zusammenhang zwischen bösen Geistern und Krankheit. Erstens: Böse Geister können die direkte Ursache einer Krankheit sein. Es gibt den Geist der Schwäche, den Geist des Schmerzes, den Geist der Verkrüppelung und den Geist des Todes, um nur vier Geister zu nennen, mit denen wir es nicht selten zu tun haben. Viele Leute haben beispielsweise ein verkrümmtes Rückgrat oder eine irgendwie deformierte Wirbelsäule; die Ursache dafür ist ein Geist der Verkrüppelung. Und damit so jemand wirklich frei wird, ist es notwendig, dass dieser Geist der Verkrüppelung hinausgeworfen wird.

Jesus begegnete einmal einer Frau, die doppelt zusammengekrümmt war und nicht mehr aufrecht stehen konnte. Er behandelte diesen Zustand nicht wie eine physische Krankheit. Er sagte, diese Frau sei 18 Jahre lang durch einen Geist der Schwäche gebunden gewesen. Er löste sie von diesem Geist und sie richtete sich augenblicklich wieder auf.

Wir persönlich hatten schon häufig mit solchen Fällen zu tun. Ich denke, ich kann an dieser Stelle nicht auf Einzelheiten eingehen. Es sei jedoch vielleicht noch gesagt, dass der Geist des Todes sehr, sehr weit verbreitet ist. Dieser Geist des Todes wirkt in der Weise, dass er einen Menschen schwach macht, kränklich und ihn letztendlich in einen verfrühten Tod treibt. So ein Mensch neigt meistens dazu, das Leben recht trübselig und düster zu sehen. Meistens neigt er dazu, nur die dunkle Seite der Dinge anzusehen. Solche Leute neigen auch dazu, sich dunkel zu kleiden. Es ist etwas Morbides an ihnen.

Ich musste schon öfter zu jungen Frauen sagen: „Ich würde Ihnen vorschlagen, kein Schwarz mehr zu tragen.“ Vielleicht haltet ihr das für sonderbar – ich sage auch nicht, dass man niemals etwas Schwarzes anziehen soll –, aber es besteht nun einmal ein Zusammenhang und es gibt einige Leute, für die es nicht weise ist, schwarz zu tragen.

Ruth und ich hatten es vermutlich schon mit mehreren hundert Menschen zu tun, die vom Geist des Todes befreit werden mussten. Und ich denke, wir werden jetzt etwas tun, was ich eigentlich gar nicht vorgehabt habe: Wir haben die Feststellung gemacht, dass es immer richtig ist, das Negative durch das Positive zu ersetzen. Der Geist des Todes kann unter anderem dadurch in dich eindringen, dass du entmutigt bist, verzagt, bedrückt und sagst: „Ich wünschte, ich wäre tot. Ich könnte genauso gut auch tot sein. Wozu soll ich noch weiterleben?“ Wenn du so etwas sagst, ist das eine Einladung an den Geist des Todes, in dich einzudringen und die Kontrolle zu übernehmen. Und man braucht ihn nicht recht oft einzuladen. „Ich wünschte, ich wäre tot“ ist mit das Gefährlichste, was man überhaupt sagen kann.

Ist die Ursache einmal erkannt, ist die Schlacht bereits gewonnen!

Wir werden Aussprüche dieser Art nun widerrufen. Wir werden euch jetzt eine Gelegenheit geben, die negativen Dinge, die ihr über euch gesagt habt oder nach wie vor über euch sagt, zurückzunehmen und zu widerrufen. Der Psalmist sagt in Psalm 118,17:

„Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn erzählen.“

Das ist eine positive Entscheidung. Versteht ihr? Das erste Mal sprecht ihr mir nach und dann sagen wir es gemeinsam, bis unser Glaube gestärkt ist. Sprecht nicht gleich von Anfang an mit, sondern sprecht mir zuerst einmal nach.

Ich werde nicht sterben..., sondern leben... und die Taten des Herrn erzählen.

Ihr habt euch das sicher schon gemerkt und nun können wir es gemeinsam sagen:

Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn erzählen.

Ich denke, ihr solltet einmal aufstehen und es noch einmal sagen, denn es hat etwas für sich, wenn man aufsteht. Man signalisiert damit: Ich werde mich nicht vor dem Teufel beugen; ich werde den Teufel nicht auf meinen Emotionen und meinen inneren Haltungen herumtrampeln lassen. Gut. Wir sagen es also noch einmal. Seid ihr bereit?

Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn erzählen.

Wenn jemand neben dir sitzt, dann ist es noch besser, wenn man so etwas nicht in den luftleeren Raum hineinsagt, sondern zueinander. Schau deinem Nebenmann in die Augen und sag zu ihm:

Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Taten des Herrn erzählen.

Wir wollen nun auf der Grundlage dieser Proklamation Gott preisen: „Ich preise dich, Herr Jesus. Ich danke dir, Herr Jesus. Ich rühme deinen Namen. Ich habe Sieg, Sieg, Sieg durch das Blut des Lammes und durch den Namen Jesu. Amen. Amen.“

Wir kommen nun zum eigentlichen Gebet für die Kranken. Es gibt verschiedene biblische Arten und Weisen, wie man den Kranken dienen kann. Wir werden uns jetzt an Markus 16,17 halten:

„Diese Zeichen aber werden denen folgen, die glauben: In meinem [Jesu] Namen werden... sie Schwachen... die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden.“

Was wird mit ihnen geschehen? Sie werden sich wohl befinden. Es heißt nicht, dass sie alle augenblicklich geheilt sein werden. Manchmal geschieht eine Heilung spontan und augenblicklich, manchmal kommt eine Heilung schrittweise und kontinuierlich – aber sie kommt.

Als ich Ruth 1977 kennen lernte, war sie buchstäblich eine Invalide, die nur auf den Rücken liegen konnte. Ich legte ihr die Hände auf und betete für sie und sagte: „Lass den Stecker drin. Bleib mit deinem Stecker in der Kraftsteckdose Gottes.“ Und ich sagte dazu, wir lassen unseren Stecker dadurch in der Kraftsteckdose Gottes, dass wir ihm weiterhin und fortwährend danken, bis die Heilung vollendet ist. Das war im Juni.

Sie ließ den Stecker drin bis November und im November wurde ihre Heilung augenblicklich vollendet. Sie hatte einen Bandscheibenvorfall an der Wirbelsäule gehabt und außerdem noch ein Rückgrat, das von Kindheit an verkrümmt gewesen war. Heute sind ihre Bandscheiben alle in Ordnung und ihr Rückgrat ist gerade. Aber sie bekam das nicht durch ein augenblickliches Wunder, sondern durch eine schrittweise voranschreitende Heilung.

Jesus sagt: „Sie werden sich wohl befinden“, aber er sagt nicht, wie lange das dauern wird. Manchmal geschieht es augenblicklich. Preis dem Herrn dafür, aber eben nicht immer. Einige von euch werden augenblicklich und spontan geheilt werden. Andere werden einen ersten Schritt zur Heilung erleben. Wenn deine Heilung begonnen hat, dann lass deinen Stecker in der Kraftsteckdose Gottes.

Dranbleiben! Den Glauben mit Gewissheit einsetzen!

Wenn du, nachdem für dich gebetet worden ist, sagst: „Ich bin nicht geheilt worden. Nichts ist passiert“, weißt du, was du damit tust? Du ziehst den Stecker heraus und anschließend wird nichts Weiteres mehr geschehen. Wenn du sagst: „Man hat für mich gebetet. Gott hat mich berührt. Ich werde ihm weiterhin danken, bis die Heilung vollbracht ist“, dann wird sie auch vollbracht werden.

Wir werden es nun folgendermaßen machen. Doch zuerst will ich feststellen: Wie viele von euch hier im Saal würden gerne für sich beten lassen? Seht ihr das, Brüder, wir haben noch einen langen Abend vor uns. Ich habe es euch doch versprochen. Wir werden unser Bestes geben, mehr als unser Bestes ist nicht möglich. Ruth und ich sind hier um euch zu dienen, und wir haben noch sieben andere Teams, die jeweils aus zwei oder drei Personen bestehen. Sie sind alle zum Dienst berufen, haben belegbare Dienste und sind alle von Gott gesalbt. Sie werden zusammen mit uns den Kranken dienen, indem wir ihnen die Hände auflegen. Wir werden euch im Namen Jesus die Hände auferlegen. Wir werden jedoch keine Seelsorge betreiben, gebt uns also nicht eure ganze Lebensgeschichte oder gar eure ausführliche Krankheitsgeschichte. Das einzige, was wir wissen müssen, ist Arthritis, ein schwaches Herz, eine Blasenentzündung, ich kann keine Kinder haben, Menstruationsbeschwerden… Worum auch immer es geht, versuche es in einen kurzen Satz zusammen zu fassen.

Jedoch werden wir dich nicht heilen, sondern Gott wird es tun. Und Gott kennt dein Problem schon bevor du es aussprichst. Wenn du zu diesen Dienern Gottes kommst, dann habe die Erwartungshaltung, dass du dem Wort Gottes gehorchst, und tust, was Er dir gesagt hat, und erwarte deine Heilung weder von Derek oder Ruth oder jemand von den anderen Teams. Schau durch uns zu Jesus, der uns geboten hat, den Kranken die Hände aufzulegen. Setze deinen Blick bitte nicht auf menschliche Persönlichkeiten, denn sie können dich nicht heilen. Jesus kann alles vollbringen.

Nun werden wir versuchen eine Atmosphäre des Gebets und des Lobpreises aufrecht zu erhalten. Wenn du ein Kind Gottes bist, will ich nicht, dass du nur ein Zuschauer bist. Ich möchte, dass du dich im Gebet mit einbringst. Bete so, als ob dein eigener Bruder, deine eigene Schwester oder dein eigenes Elternteil hier oben Gebet empfängt. Mithilfe unserer Lobpreisleiter, werden wir gelegentlich Zeiten des Lobpreises mit einbauen. Wir haben erfahrungsgemäß festgestellt, dass es Leuten in einer Atmosphäre des Lobreises viel leichter fällt, Heilung zu empfangen. Wir wollen also keine Zuschauer haben, lasst euch nicht auf Gespräche untereinander ein. Obwohl die Predigt nun zu Ende kommt, fängt der eigentliche Hauptteil des Gottesdienstes erst an.

Außerdem lassen wir nun den Zeitplan sausen, wenn du gehen musst, dann fühle dich frei, dich jederzeit auf den Weg zu machen, ohne dich schämen zu müssen. Doch wir werden solange weitermachen, wie wir uns von Gott angewiesen fühlen. Gewöhnlich dauert so ein Heilungsgottesdienst einschließlich der Lehre selten weniger als fünf Stunden. Wir haben auch schon acht Stunden durchgehalten. Und lass mich sagen, dass es verglichen mit den Heilungsdiensten Jesu eh noch sehr kurz ist, da seine Dienstzeiten drei Tage andauerten. Wir Europäer haben ein falsches Zeitgefühl.

Wir sagen, „Gott ich habe zehn Minuten, was kannst du in der Zeit für mich tun?“ Nun, das liegt zwischen dir und Gott.

Praktische Vorbereitungen für den Dienst

Können wir nun anfangen, die Bühne vorzubereiten? Schiebt die Stühle nach hinten, und bevor wir euch dienen, werden diejenigen von uns, die in den Teams sind, hier auf der Bühne zusammenkommen, einander an die Hände nehmen und die Salbung Gottes für uns ersuchen. Dadurch werden wir zugestehen, dass wir aus uns selbst heraus nichts bewirken können. Es geschieht nur durch die Gnade und Kraft Gottes. Wir können die Kanzel zur Seite stellen, ich bin sehr dankbar, für diese wunderschöne Kanzel. Bin ich nun noch hörbar? Ja, gut.

Können sich nun die Teams hier versammeln? Stellt euch zusammen mit euren Teampartner auf. Wir nehmen uns an der Hand, und ich möchte hier stehen, damit ich die Leute sehen kann. Wir lassen die Vorderseite offen, damit uns die Leute auch sehen können. Wir werden uns nun vor Gott demütigen, ich denke es würde ihm gefallen, wenn wir uns hinknien würden, und einfach sagen, Gott wir stehen dir voll zur Verfügung. Jeder von uns soll nun beten, und uns der Barmherzigkeit Gottes ausliefern.

Oh Gott, wir übergeben uns dir nun als deine Diener, deine Diener und Mägde. Herr, wir geben zu, dass nichts aus uns selbst kommt. Nicht durch Heer oder Kraft, sondern durch deinen Heiligen Geist. Gesegneter Heilige Geist, wir erkennen dich als dritte Person der Gottheit an. Du hältst den Schlüssel zur Schatzkammer Gottes. Wir unterwerfen uns dem Geist Gottes. Wir laden den Geist Gottes in diesen Versammlungsraum ein. Erfülle alle, die hier versammelt sind. Heiliger Geist, wir heißen dich Willkommen, komme hier mitten unter uns. Offenbare und verherrliche den Herrn Jesus Christus. Berühre das Volk Gottes. Offenbare die Gnade Gottes unter uns heute Abend. Lass den Sieg Jesu Christi, den er am Kreuz durch seinen Tod errungen hat – lass diesen Sieg über die Sünde, Krankheit und dämonische Kräfte, durch uns hier heute Abend offenbar werden. Das bitten wir im Namen Jesu, Amen! Preis den Herrn.

Nun könnt ihr euch hier vorne in euren Teams von links nach rechts aufreihen, und bleit in euren einzelnen Teams. Wir werden auch die Hilfe unserer Platzeinweiser brauchen. Die Platzeinweiser haben eine sehr große Verantwortung. Wir werden diejenigen von euch, die für sich beten lassen wollen, bitten nach vorne zu kommen. Bleibt bitte noch an eurem Platz, ich möchte euch bitten, den Platzeinweisern und mir zu folgen. Erfahrungsgemäß haben wir gelernt, dass der Heilige Geist geht, wenn sich Leute unordentlich und respektlos verhalten. Und wenn der Heilige Geist geht, können wir auch gleich den Laden dicht machen, da ohne ihm nichts passieren wird. Je mehr du dich der Leiterschaft beugst, desto mehr wirst du dem Heiligen Geist wohlgefallen.

Doch bevor wir diesen allgemeinen Dienst beginnen, werde ich meine Frau nach vorne bitten, da Gott ihr ein Wort der Erkenntnis über den Zustand eines Zuschauers hier im Saal gegeben hat. Gott tut dies, um Glauben zu erwirken und um die betreffende Person zu ermutigen, da Gott dir zeigen will wie sehr er dich liebt, indem er dich heute hier herausruft und dir zeigt, dass er deine Not kennt, bevor du es ihm gesagt hast, und wenn diese Situation auf dich zutrifft, dann komme gleich nach vorne sobald die Not beschrieben wird. Wir werden sofort für dich beten, also komme nach vorne mit der Erwartung, geheilt zu werden.

Ich will euch dahingehend noch ein Beispiel geben. Vor etwa einem Jahr waren wir in England, und es war gar kein Heilungsgottesdienst, es war ein gewöhnlicher Sonntagsgottesdienst. Doch bevor ich zu sprechen anfing, sagte mir Ruth, sie hätte ein Wort der Erkenntnis. Da ich meine britischen Landsleute kenne, sagte ich, „bleibe nicht in deinem Stuhl stecken, schäme dich nicht, warte nicht, wenn du dich angesprochen fühlt, dann komme sofort nach vorne. Lass es nicht zu, dass Satan dich zurück hält.“ Ruth sagte dann, „heute Morgen ist eine Person hier, die Angst hat, an einem Auge blind zu werden“. In der zweiten Reihe saß eine indische Frau in ihrem Sari, und bevor Ruth mit ihrem Satz halb fertig war, war sie schon auf der Bühne. Sie sagte, „ich bin es! Das ist der einzige Grund warum ich hier bin, da ich Angst habe, blind zu werden.“ Ich fragte sie, ob sie Christin ist. Sie sagte, „ich bin reiner Hindu“. Doch das war der einzige Weg, wie Gott diese Frau für sich gewinnen konnte, nicht wahr?

Ok, kannst du nun hier hineinsprechen? Später werden wir bestimmt noch ein weiteres Mikrofon brauchen.

Ruth: Gott hat mir eine Person gezeigt, die ein blockiertes rechtes Ohr hat. Ich wollte gerade sagen, dass es ein Mann jenseits seiner Jugend ist. Komm bitte herauf.

Derek: Das ist eine taktvolle Beschreibung.

Ruth: Er ist im mittleren Alter.

Derek: Gut komme gleich nach vorne. Platzeinweiser, hilft ihm bitte, falls er es braucht. Kann einer von euch hier sein, falls er umfällt. Kennst du den Herrn Jesus?

Gast: Ja.

Derek: Dienst du ihm, und lebst du für ihn?

Gast: Ja.

Derek: Wie lange hast du schon diese Blockade in deinem Ohr?

Gast: Seit drei Jahren.

Derek: Glaubst du, dass Gott dich nun berühren wird?

Gast: Ja, ich glaube, dass der Herr mich heilen wird.

Derek: Danke Vater, nun im Namen Jesus setzen wir ihn frei!

Ruth: Fange an ihn zu Danken.

Gast: Danke Herr!

Derek: Warst du zuvor schwerhörig? Auf dem rechten Ohr?

Gast: Ja, das hier.

Derek: Sprich mir nach, was du hörst. Danke Jesus.

Gast: Danke Jesus.

Derek flüstert: Danke Jesus.

Gast: Danke Jesus.

Derek: Du kannst ein Flüstern hören. Wie fühlt sich das an?

Gast: Großartig!

Derek: Preis den Herrn. Danke, danke, danke Herr Jesus. Gott segne dich!


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